​Mehr Öffentlichkeit für die Deutschen Auslandsschulen: WDA-Beitrag in „Politik & Kultur“

In der aktuellen Ausgabe von "Politik & Kultur", der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, stellt WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Anliegen der Deutschen Auslandsschulen und das aktuelle Positionspapier des WDA, die Berliner Erklärung, einem Fachpublikum und der breiteren Öffentlichkeit vor. Die Ausgabe steht unter dem Schwerpunkt „Deutschland und die Welt – Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“. Die Deutschen Auslandsschulen erhalten dadurch eine weitere wirkungsvolle Plattform.

​WDA beim Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt

Ein zentrales Thema des diesjährigen Wirtschaftstags war die Bedeutung von Fachkräften für Deutschland. Der Wirtschaftstag wurde durch Außenminister Johann Wadephul und seine finnische Amtskollegin, Elina Valtonen, eröffnet. Valtonen, die Absolventin der Deutschen Schule Helsinki ist und mehrere Jahre in Deutschland gelebt hat, hielt ihre Rede auf Deutsch. Dies machte die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen für die Beziehungen Deutschlands in der Welt deutlich. Für den WDA nahm Geschäftsführer Thilo Klingebiel teil, insbesondere am Forum zum Thema Fachkräfte.

Schulfonds 2026 – fast 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen

Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht knapp 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen vor: 6,5 Mio. Euro entfallen auf die gesetzliche Förderung und rund 3,8 Mio. Euro auf die freiwillige Förderung. Dies ist im Vergleich zum Haushaltsentwurf von 2025 insgesamt ein Plus von 3,4 % und eine positive Entwicklung. Gleichzeitig werden jedoch die drastischen Einsparungen in 2025 bei der freiwilligen finanziellen Förderung nicht kompensiert. Insgesamt ist der Schulfonds mit 299,4 Mio. Euro für 2026 veranschlagt.

Deutscher Lehrerverband und WDA im Austausch

Wie können die Deutschen Auslandsschulen mehr Sichtbarkeit bekommen? Was bringen Lehrkräfte nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mit? Und wie motivieren wir mehr Lehrerinnen und Lehrer, ins Ausland zu gehen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Treffens am 1. Juli 2025 mit Thilo Klingebiel, Geschäftsführer des WDA, Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, und Anne Schirrmacher, Leiterin der Geschäftsstelle des Deutschen Lehrerverbands. Die Deutschen Auslandsschulen bieten großes Potenzial, um Innovationen im Bildungssystem in Gang zu setzen – in Deutschland wie im jeweiligen Sitzland.

Auslandsschulen als Innovationstreiber – Interview mit Matthias Graf von Kielmansegg

Matthias Graf von Kielmansegg, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung Deutschland, spricht im Interview über die Rolle der Deutschen Auslandsschulen als Innovationsschnellboote im globalen Bildungskontext und die Chancen neuer politischer Synergien. Er selbst besuchte eine Deutsche Auslandsschule – eine Erfahrung, die seine persönliche Verbundenheit mit dem Auslandsschulwesen prägt und die er im Interview erläutert.

Berliner Erklärung: Deutsche Auslandsschulen so wertvoll wie nie

Die Gemeinschaft der freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen hat in den vergangenen Jahren viel erreicht. Ein Meilenstein – und zugleich Schutzschild gegen Sparzwänge – war das 2014 verabschiedete Auslandsschulgesetz. Der Masterplan des Auswärtigen Amts für Deutsche Auslands- und Partnerschulen, der Ende 2024 beschlossen wurde, erkennt zwar die Bedeutung der Schulen an, ist jedoch von einem erheblichen Einsparungsdruck geprägt. Dies ist auch mit Veränderungsdruck auf das Auslandsschulgesetz verbunden. Die Berliner Erklärung ist eine entschlossene Antwort auf diese Entwicklungen. Sie fasst die Einzelstimmen der Schulträger und des weltweiten Netzwerks der Deutschen Auslandsschulen zu einer starken, gemeinsamen Position zusammen. Rund 100 Expertinnen und Experten aus dem Auslandsschulwesen erarbeiteten die Berliner Erklärung gemeinsam während der WDA-Tagung im Juni 2025. Die Erklärung wurde im Nachgang der Tagung mit den WDA-Mitgliedern und WDA-Vorstand abgestimmt und fertiggestellt.

Deutsche Auslandsschulen: fördernde Stellen zu Herausforderungen und Perspektiven

Auf dem Podium „Förderstellen – Aktuelles von den fördernden Stellen“ der WDA-Tagung aus Juni 2025 diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der fördernden Stellen Heike Toledo (ZfA), Oliver Bientzle (Auswärtiges Amt), und Yvonne Büscher (KMK) sowie Jochen Schnack vom BLAschA unter der Moderation von WDA-Vorstandsvorsitzender Heilke Daun. Es ging um zentrale Entwicklungen im Auslandsschulwesen, im Mittelpunkt standen finanzielle Sorgen der Deutschen Auslandsschulen in Zeiten knapper Haushalte.

Staatsminister für Europa Gunther Krichbaum besucht Deutsche Schule Mailand

Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Gunther Krichbaum, besuchte vor wenigen Tagen die Deutsche Schule Mailand. Walter Brand, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Mailand und Vorstandsmitglied im Weltverband Deutscher Auslandsschulen, hob die Notwendigkeit einer verlässlichen und auskömmlichen Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen hervor. Weitere Themen des Austauschs, an dem auch Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung und Vertreterinnen und Vertreter aus dem deutschen Konsulat in Mailand teilnahmen, waren etwa die Rolle Deutscher Auslandsschulen im internationalen Bildungsnetzwerk und Europapolitik. Solche Besuche hochrangiger Vertreterinnen und Vertreter aus Deutschland unterstreichen die große Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen - auch als Vermittler deutscher Kultur und Werte.

Schulfonds 2025 sinkt, aber 3 Mio. Euro mehr als im ersten Entwurf

Die Bundesregierung hat den neuen Entwurf für den Bundeshaushalt am 24. Juni 2025 im Kabinett beschlossen. Im aktuellen zweiten Entwurf steigt die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Vergleich zum ersten Entwurf aus dem Juli 2024 um 3 Mio. Euro auf insgesamt ca. 290 Mio. Euro. Die Erhöhung fällt einerseits in den Bereich der freiwilligen Förderung mit einem zusätzlichen Plus von 1 Mio. Euro. Der Titel Erstattungen für die Versorgungslasten der Länder erhält 2 Mio. Euro mehr. Die geplante Absenkung des Schulfonds im Vergleich zu 2024 beträgt aktuell 0,4 % und nicht mehr 1,5 % wie im ersten Entwurf. Der Negativtrend scheint gestoppt zu sein.

WDA-Tagung 2025: Auslandsschulen setzen Zeichen mit Berliner Erklärung

Die Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen arbeitete drei Tage lang mit Herz und Verstand an den zentralen Themen der Deutschen Auslandsschulen. Gemeinsames Ziel war die Ausarbeitung einer Berliner Erklärung. Diese soll die gesellschaftspolitische Bedeutung und den Wert der Deutschen Auslandsschulen für Deutschland und die Welt sichtbar machen. In Zeiten des Wandels rückt sie zehn zentrale Themen in den Fokus – darunter eine auskömmliche Förderung, ausreichende Personalversorgung und Wettbewerbsfähigkeit. Die WDA-Tagung fand vom 4. bis 7. Juni 2025 in Berlin statt und vereinte über 90 Teilnehmende - aus den Deutschen Auslandsschulen, der Politik, den fördernden Stellen, der Wirtschaft, der Wissenschaft und Verbänden.

WDA-Tagung 2025: Globale Netzwerke, globale Wirkung für die Deutschen Auslandsschulen

Vom 4. bis 7. Juni 2025 findet die WDA-Tagung in Berlin statt, das größte jährliche Event des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA). Es ist ein zentraler Moment für die Deutschen Auslandsschulen weltweit, die ein Alleinstellungsmerkmal im Auslandsschulwesen haben: Sie prägen Bildungsbiografien wie kein anderer Schultyp im Auslandsschulwesen. Von der Kinderkrippe bis zur Hochschulqualifikation bieten sie Schulbildung, die weit über einen Sprachkurs hinausgeht. Schülerinnen und Schüler leben und verinnerlichen ganzheitlich eine besondere Lehr- und Lernkultur wie auch die Kultur Deutschlands. Als kulturelle Brückenbauer und Botschafter Deutschlands begleiten sie weltweit junge Menschen auf ihrem Bildungsweg und vermitteln gleichzeitig ein positives Deutschlandbild.

WDA-Umfrage: ein Drittel der Auslandsschulen in schlechter wirtschaftlicher Lage, Schulgebühren weiter steigend

Die Ergebnisse des WDA-Auslandsschulkompass spiegeln die Sorgen der freien Schulträger wider: 31,6 % der teilnehmenden Schulen bewerten ihre wirtschaftliche Lage als schlecht – ein Anstieg um etwa 5 % gegenüber der letzten Umfrage vor einem halben Jahr. 60,5 % der befragten Schulen haben die Schulgebühren zuletzt erhöht und zwei Drittel der Befragten geben an, dass weitere Steigerungen geplant sind. Grund dafür sind oftmals die drastischen Mittelkürzungen aus Deutschland.

Wertvoll weltweit: 450 Jahre Deutsche Auslandsschulen

Die Deutschen Auslandsschulen sind Bürgerinitiativen, entstanden aus Pioniergeist und durch privates Engagement. Sie vermitteln seit 450 Jahren deutsche Sprache und Kultur. Mit der St. Petri Schule in Kopenhagen, der ältesten Deutschen Auslandsschule, spiegelt sich seit 1575 die lange Tradition dieser besonderen Bildungseinrichtungen wider. Kinder und Jugendliche lernen an diesen offenen Orten der Begegnung in einem internationalen Umfeld und bauen Brücken zwischen dem Sitzland und Deutschland. Doch diese Brücken wanken durch Kürzungen bei der Förderung. Was benötigen die Deutschen Auslandsschulen für eine sichere Zukunft?

Positionspapier des WDA für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen nennt in seinem Positionspapier zentrale Reformpunkte zur Existenzsicherung der Deutschen Auslandsschulen in der 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages 2025 - 2029. Das aktuelle Papier baut auf vorherigen Stellungnahmen auf und bildet die Basis zur Interessenvertretung für die Deutschen Auslandsschulen.

Der WDA bei der Schulleitungstagung der ZfA 2025

Vom 18. bis 20. Februar 2025 fand die Schulleitungstagung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) statt. Die Veranstaltung brachte die Schulleiterinnen und Schulleiter der 136 Deutschen Auslandsschulen zusammen, um zentrale Themen wie finanzielle Förderung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung zu diskutieren. Katja Keul, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, eröffnete die Schulleitungstagung. WDA-Vorstandsvorsitzende Heilke Daun nahm an einer Podiumsdiskussion zur Rolle der Schulträger teil, während WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel aktiv an Workshops mitwirkte.

Interview mit Dr. Völker, Geschäftsführer Didacta Verband: Impulse der Auslandsschulen in deutsche Bildungslandschaft zurückfließen lassen

Der Didacta Verband und der WDA arbeiten seit 2010 eng zusammen. Die Deutschen Auslandsschulen sind jedes Jahr auf der internationalen Bildungsmesse didacta vertreten, um Personal anzuwerben und sich auszutauschen. Der Didacta Verband ist ideeller Träger der didacta – Europas größter Bildungsmesse, seit Sommer 2024 leitet Dr. Norbert Völker den Verband. In diesem Interview, das der WDA mit ihm führte, schildert Dr. Völker seine Erfahrungen sowie Eindrücke und Visionen zur didacta und den Deutschen Auslandsschulen.

WDA und ZfA: Austausch über Förderung der Auslandsschulen

Am 16. Dezember 2024 trafen sich der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Im Mittelpunkt der Besprechung stand die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Hinblick auf den Entwurf zum Bundeshaushalt 2025. Auch bei den letzten regionalen WDA-Veranstaltungen in Istanbul und Chile war dieses Thema zentral und die ZfA dabei. Der aktuelle Austausch knüpfte daran an und zeigt die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen WDA und ZfA.

WDA-Europatagung 2024: Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Von 16. bis 19. Oktober fand in Istanbul in der Türkei die Europatagung 2024 des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) statt. Neben zahlreichen Schulträgern der Deutschen Auslandsschulen waren auch die fördernden Stellen anwesend. Aufgrund des Einsparungsdrucks standen die Förderproblematik und mögliche Lösungen rund um die Deutschen Auslandsschulen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussionen und Gespräche.

Helpdesk