WDA-Tagung 2025: Globale Netzwerke, globale Wirkung für die Deutschen Auslandsschulen

Vom 4. bis 7. Juni 2025 findet die WDA-Tagung in Berlin statt, das größte jährliche Event des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA). Es ist ein zentraler Moment für die Deutschen Auslandsschulen weltweit, die ein Alleinstellungsmerkmal im Auslandsschulwesen haben: Sie prägen Bildungsbiografien wie kein anderer Schultyp im Auslandsschulwesen. Von der Kinderkrippe bis zur Hochschulqualifikation bieten sie Schulbildung, die weit über einen Sprachkurs hinausgeht. Schülerinnen und Schüler leben und verinnerlichen ganzheitlich eine besondere Lehr- und Lernkultur wie auch die Kultur Deutschlands. Als kulturelle Brückenbauer und Botschafter Deutschlands begleiten sie weltweit junge Menschen auf ihrem Bildungsweg und vermitteln gleichzeitig ein positives Deutschlandbild.

WDA-Umfrage: ein Drittel der Auslandsschulen in schlechter wirtschaftlicher Lage, Schulgebühren weiter steigend

Die Ergebnisse des WDA-Auslandsschulkompass spiegeln die Sorgen der freien Schulträger wider: 31,6 % der teilnehmenden Schulen bewerten ihre wirtschaftliche Lage als schlecht – ein Anstieg um etwa 5 % gegenüber der letzten Umfrage vor einem halben Jahr. 60,5 % der befragten Schulen haben die Schulgebühren zuletzt erhöht und zwei Drittel der Befragten geben an, dass weitere Steigerungen geplant sind. Grund dafür sind oftmals die drastischen Mittelkürzungen aus Deutschland.

Wertvoll weltweit: 450 Jahre Deutsche Auslandsschulen

Die Deutschen Auslandsschulen sind Bürgerinitiativen, entstanden aus Pioniergeist und durch privates Engagement. Sie vermitteln seit 450 Jahren deutsche Sprache und Kultur. Mit der St. Petri Schule in Kopenhagen, der ältesten Deutschen Auslandsschule, spiegelt sich seit 1575 die lange Tradition dieser besonderen Bildungseinrichtungen wider. Kinder und Jugendliche lernen an diesen offenen Orten der Begegnung in einem internationalen Umfeld und bauen Brücken zwischen dem Sitzland und Deutschland. Doch diese Brücken wanken durch Kürzungen bei der Förderung. Was benötigen die Deutschen Auslandsschulen für eine sichere Zukunft?

Positionspapier des WDA für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen nennt in seinem Positionspapier zentrale Reformpunkte zur Existenzsicherung der Deutschen Auslandsschulen in der 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages 2025 - 2029. Das aktuelle Papier baut auf vorherigen Stellungnahmen auf und bildet die Basis zur Interessenvertretung für die Deutschen Auslandsschulen.

Der WDA bei der Schulleitungstagung der ZfA 2025

Vom 18. bis 20. Februar 2025 fand die Schulleitungstagung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) statt. Die Veranstaltung brachte die Schulleiterinnen und Schulleiter der 136 Deutschen Auslandsschulen zusammen, um zentrale Themen wie finanzielle Förderung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung zu diskutieren. Katja Keul, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, eröffnete die Schulleitungstagung. WDA-Vorstandsvorsitzende Heilke Daun nahm an einer Podiumsdiskussion zur Rolle der Schulträger teil, während WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel aktiv an Workshops mitwirkte.

Interview mit Dr. Völker, Geschäftsführer Didacta Verband: Impulse der Auslandsschulen in deutsche Bildungslandschaft zurückfließen lassen

Der Didacta Verband und der WDA arbeiten seit 2010 eng zusammen. Die Deutschen Auslandsschulen sind jedes Jahr auf der internationalen Bildungsmesse didacta vertreten, um Personal anzuwerben und sich auszutauschen. Der Didacta Verband ist ideeller Träger der didacta – Europas größter Bildungsmesse, seit Sommer 2024 leitet Dr. Norbert Völker den Verband. In diesem Interview, das der WDA mit ihm führte, schildert Dr. Völker seine Erfahrungen sowie Eindrücke und Visionen zur didacta und den Deutschen Auslandsschulen.

WDA und ZfA: Austausch über Förderung der Auslandsschulen

Am 16. Dezember 2024 trafen sich der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Im Mittelpunkt der Besprechung stand die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Hinblick auf den Entwurf zum Bundeshaushalt 2025. Auch bei den letzten regionalen WDA-Veranstaltungen in Istanbul und Chile war dieses Thema zentral und die ZfA dabei. Der aktuelle Austausch knüpfte daran an und zeigt die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen WDA und ZfA.

WDA-Europatagung 2024: Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Von 16. bis 19. Oktober fand in Istanbul in der Türkei die Europatagung 2024 des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) statt. Neben zahlreichen Schulträgern der Deutschen Auslandsschulen waren auch die fördernden Stellen anwesend. Aufgrund des Einsparungsdrucks standen die Förderproblematik und mögliche Lösungen rund um die Deutschen Auslandsschulen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussionen und Gespräche.

Haushaltsentwurf 2025: Schulfonds sinkt insgesamt leicht

Der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2025 vom 17. Juli zeigt die geplante Förderung der Deutschen Auslandsschulen im nächsten Jahr. Der Schulfonds sinkt insgesamt leicht um 1,5 %. Bei der gesetzlichen Förderung ist ein Anstieg zu verzeichnen, während die freiwillige Förderung um über 65 % sinkt. In anderen Bereichen gibt es Aufwüchse als auch Absenkungen.

WDA präsentiert bei ZfA-Einführungsveranstaltung neuer Schulleitungen

Der Geschäftsführer des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen, Thilo Klingebiel, war am 27. Juni 2024 auf Einladung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Bonn. Im Vorbereitungskurs für zukünftige Schulleitungen an Deutschen Auslandsschulen, stellte er die Rolle des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen und der Schulvorstände vor.

Antrittsbesuch bei der KMK

Der im Mai neu gewählte Vorstand des WDA hat sich am 18. Juni 2024 offiziell im Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgestellt. Der WDA-Vorstand ist aufgrund von turnusmäßigen Vorstandswahlen seit Mai teilweise neu besetzt, was Anlass für den Antrittsbesuch war. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Masterplan zur Weiterentwicklung der Deutschen Auslandsschulen.

WDA-Symposium mit den fördernden Stellen: In Krisenzeiten die Strukturen erhalten

Die Deutschen Auslandsschulen sind keine profitorientierten Schulen. Freie gemeinnützige Träger gründen und führen die Schulen wirtschaftlich eigenständig, Bund und Länder fördern sie. Von den Minderungen der finanziellen Förderung aus Deutschland sind die Deutschen Auslandsschulen, die sich ohnehin zu durchschnittlich 70 % selbst finanzieren, stark betroffen. 35 % Kürzung der freiwilligen Zuwendungen verpflichtet die Deutschen Auslandsschulen, ihren laufenden Haushalt zu korrigieren. Was sagen die fördernden Stellen dazu und welche Neuigkeiten gibt es?

Fit für die Zukunft: WDA-Symposium unterstreicht, was die Deutschen Auslandsschulen brauchen

Die Deutschen Auslandsschulen stehen für ein beeindruckendes gesellschaftliches Engagement, das hob die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Katja Keul, in ihrem Grußwort zum Symposium hervor. Doch wie kann dieses Engagement bestehen bleiben und was sind die Erwartungen der Schulträger und des WDA an die globalen Partner aus Deutschland? Dazu diskutierte David Nescholta, WDA-Vorstandsmitglied und Moderator der Diskussion, in der anschließenden Podiumsdiskussion mit politischen Vertreterinnen und Vertretern wie Ralf Beste, Susanne Hierl und Erhard Grundl. Eine verlässliche Förderung, der unter anderem 35 % Kürzungen der freiwilligen finanziellen Förderung im Schulfonds gegenüberstehen und die Auswirkungen auf die Deutschen Auslandsschulen standen im Mittelpunkt. Gruß- und Schlussworte sprachen auch Simone Oldenburg, 1. Vizepräsidentin der KMK und Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern und WDA-Schirmherr und stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, MdB, Thomas Erndl.

Gespräch zwischen WDA und Pädagogischem Austauschdienst (PAD)

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel sprach letzte Woche mit dem Leiter des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) und vier Leitenden der für die Deutschen Auslandsschulen relevanten Abteilungen. Inhalt des Gesprächs war, wie vor dem Hintergrund der massiven Finanzierungslücke Synergien genutzt werden könnten für die Deutschen Auslandsschulen.

Dank an Dorothée Bauni, Ländervorsitzende des BLASchA

Dorothée Bauni beendet nach über neun Jahren ihre Tätigkeit als Ländervorsitzende des Bund-Länder-Ausschusses für schulische Arbeit im Ausland (BLASchA). Friederike Gribkowsky und Thilo Klingebiel waren zur Abschiedsfeier am 12. März 2024 geladen und bedankten sich im Namen des WDA für die über die Jahre gewachsene, vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Deutschen #Auslandsschulen.

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