Save the date: ​Weltkongress Deutscher Auslandsschulen 2027

Der Weltkongress Deutscher Auslandsschulen wird vom 8. bis zum 12. Juni 2027 auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Kooperation mit der Akademie für Innovative Bildung und Management in Heilbronn, Deutschland, stattfinden. Unter dem Motto „Talente für morgen – Gemeinsam Bildung, Begegnung und Innovation weltweit gestalten“ werden Engagierte im Auslandsschulwesen aus der ganzen Welt und aus Deutschland an dreieinhalb Tagen die Zukunft der Deutschen Auslandsschulen diskutieren und mitgestalten. Wir freuen uns darüber, den Weltkongress auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Kooperation mit der Akademie für Innovative Bildung und Management durchführen zu können.

Erste Beratung Bundeshaushalt 2027: Etat des Auswärtigen Ams sinkt, Schulfonds steigt

Der Bundestag hat am Mittwoch, 9. September 2026, in erster Lesung den Etatentwurf 2027 des Auswärtigen Amtes beraten. Die Ausgaben für diesen Geschäftsbereich, den Einzelplan 05, sinken. Der darin enthaltene Schulfonds steigt jedoch. Zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik sprachen in der gestrigen Debatte verschiedene Abgeordnete. MdB Esther Dilcher, SPD, bezeichnete die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik als tragende Säule der deutschen Außenpolitik. MdB Jamila Schäfer, Bündnis 90/Die Grünen, kritisierte Kürzungen auch bei der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik: Sicherheit brauche verlässliche Partnerschaften und Diplomatie.

Haushaltsentwurf 2027: Schulfonds steigt um 9,3 Mio. Euro

Das Kabinett hat den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 am 6. Juli 2026 gebilligt.​ Der Haushaltsentwurf zeigt im Schulfonds die geplante Förderung der Deutschen Auslandsschulen im nächsten Jahr. Der Schulfonds steigt um 3,1%. Bei der gesetzlichen Förderung ist ein Anstieg zu verzeichnen, während die freiwillige Förderung leicht zurückgeht.

WDA im Austausch mit Anke Reiffenstuel: Verlässliche Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Fokus

Bei einem Gespräch mit Anke Reiffenstuel im Auswärtigen Amt hat der WDA die Bedeutung einer verlässlichen Förderung für die Deutschen Auslandsschulen hervorgehoben. Im Mittelpunkt standen der Masterplan des Auswärtigen Amtes, die geplanten Änderungen beim Auslandsschulgesetz sowie die langfristige Finanzierungs- und Planungssicherheit der Schulen. Das Treffen war Teil des fortlaufenden und guten Austauschs mit dem Auswärtigen Amt.

Der WDA im Gespräch mit MdB Maren Kaminski

Am 10. Juni 2026 sprach der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) mit der Bundestagsabgeordneten Maren Kaminski von der Partei Die Linke. Im Mittelpunkt standen die Struktur der Finanzierung der Schulen sowie die Bedeutung verlässlicher politischer Rahmenbedingungen. Walter Brand, WDA-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Mailand, und Thilo Klingebiel, WDA-Geschäftsführer, unterstrichen, dass Planungssicherheit, klare Kommunikation und nachhaltige Förderstrukturen entscheidend für die Deutschen Auslandsschulen sind.

Gespräch mit MdB Stephan Mayer zur Stärkung der Deutschen Auslandsschulen

Am 16. April 2026 haben WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel und der Bundestagsabgeordnete außer Dienst (CSU), Alois Karl, mit MdB Stephan Mayer im Bundestag gesprochen. Stephan Mayer (CSU) ist ordentliches Mitglied im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und dort als Obmann für die CDU/CSU-Fraktion tätig. Im Mittelpunkt standen der bildungspolitische und gesellschaftliche Wert der Deutschen Auslandsschulen sowie finanzielle und strukturelle Rahmenbedingungen. Das Treffen war Teil eines fortlaufenden Dialogs des WDA mit der Politik auf Bundesebene und knüpfte an die Sitzung im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zu Jahresanfang an. Mayer wird erfreulicherweise auch an der WDA-Tagung 2026 im Mai in Berlin teilnehmen.

WDA-Umfrage Auslandsschulkompass: Deutsche Auslandsschulen zwischen Anpassung und finanziellen Herausforderungen

Die aktuelle WDA-Umfrage Auslandsschulkompass zeigt: Die wirtschaftliche Lage vieler Deutscher Auslandsschulen bleibt herausfordernd, und das für über 20 % der teilnehmenden Schulen. Gleichzeitig versuchen die Schulen, flexibel auf Veränderungen zu reagieren und Lösungen zu finden, eine davon: 58 % der Teilnehmenden haben die Schulgebühren zum laufenden Schuljahr bereits erhöht. Die zukünftige Geschäftsentwicklung schätzen knapp 35 % der Befragten als ungünstiger ein. Als Gründe nennen die Schulen etwa Einschnitte bei der finanziellen Förderung, den Lehrkräftemangel sowie wachsende Wettbewerbssituationen.

Gemeinsam für starke Deutsche Auslandsschulen: Allianz im Austausch

Die Allianz bringt Beiräte der Deutschen Auslandsschulen, Lehrerverbände und den WDA zusammen. Jetzt trafen sich die daran Beteiligten erneut auf der Bildungsmesse didacta zum Austausch. Themen im Zentrum waren die Wertbeiträge der Deutschen Auslandsschulen, Finanzierung und der Masterplan des Auswärtigen Amtes für die Zukunft der Schulen. Gemeinsames Ziel der Allianz ist es, die hohe Qualität der Deutschen Auslandsschulen langfristig zu sichern.

WDA bringt Stimme der Deutschen Auslandsschulen im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ein

Die amtierende Vorsitzende des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP), Ellen Demuth, MdB, CDU/CSU, hatte am 29.1.2026 zu einer geschlossenen Sitzung eingeladen. Neben den Ausschussmitgliedern nahmen Gäste teil: Anke Reiffenstuel (Auswärtiges Amt), Heike Toledo (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen), Holger Seubert (Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten) und Thomas Mayer (Ländervorsitzender des Bund-Länder-Ausschusses für schulische Arbeit im Ausland). WDA-Vorstandsmitglied Walter Brand (DS Mailand) und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel brachten in Vertretung der gemeinnützigen Schulträger die Stimme der Deutschen Auslandsschulen ein. Dabei stellten sie die Einzigartigkeit der Auslandsschulen im Netzwerk der Partnerschulen PASCH heraus, führten zugleich aber die Herausforderungen auf, etwa durch die Folgen des Einsparungsdrucks des Masterplans der Regierung.

Bundeshaushalt 2026 beschlossen: 299,4 Millionen Euro für den Schulfonds

Der Haushaltsausschuss hat am frühen Freitagmorgen, 14. November 2025, den Bundeshaushalt 2026 beschlossen. Der Beschluss fiel in der über 15 Stunden dauernden Bereinigungssitzung. Auf den Schulfonds, der die Förderung des deutschen Schulwesens im Ausland und der internationalen Zusammenarbeit im Schulbereich und die Deutschen Auslandsschulen enthält, entfallen 299,4 Mio. Euro. Der Schulfonds steigt erstmals wieder, wobei die vorherigen Einsparungen nicht kompensiert werden.

WDA-Umfrage: über 40 % der befragten Auslandsschulen in schlechter wirtschaftlicher Lage

Schlechte wirtschaftliche Lage, erhöhte Existenzbedrohung, steigende Schulgebühren: Beim aktuellen WDA-Auslandsschulkompass aus September 2025 zeigen sich die Sorgen und Herausforderungen der freien gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen. Knapp 41 % der befragten Schulen beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als schlecht. Das ist beinahe der doppelte Wert wie vor zwei Jahren im Oktober 2023. Auch die meisten anderen Parameter zeigen eine negative Entwicklung.

WDA trifft neue Leitung der Abteilung Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt

Christina Beinhoff leitet seit Sommer 2025 die Abteilung Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt. Diese Abteilung befasst sich auch mit den Deutschen Auslandsschulen, und deshalb ist Frau Beinhoff zentrale Ansprechpartnerin für den WDA. Am 24. September 2025 traf sich der WDA mit ihr und sprach über den Schulfonds, öffentlich-rechtliche Partnerschaft und Fachkräfte. Bereits während ihrer Zeit als Botschafterin in Schweden war Frau Beinhoff mit den Deutschen Auslandsschulen, vor allem der Deutschen Schule Stockholm, vertraut.

Austausch mit MdB Esther Dilcher (SPD)

Esther Dilcher (SPD) ist Mitglied im Haushaltsausschuss und derzeit Ansprechpartnerin der SPD für den WDA beim Thema Förderung. Sie betonte im Gespräch, dass die Deutschen Auslandsschulen in den aktuellen Haushaltsverhandlungen eine wichtige Rolle spielen. Kurz darauf unterstrich sie diese Bedeutung auch in ihrem Redebeitrag zur Haushaltsberatung 2026 im Bundestag.

Bundeshaushalt 2025: Mittel für die Deutschen Auslandsschulen mit 289,6 Millionen Euro bestätigt

Der Bundestag hat am Donnerstag, den 18. September 2025, den Haushalt des Bundes für 2025 beschlossen. Die Mittel für die Deutschen Auslandsschulen wurden mit insgesamt 289,6 Millionen Euro bestätigt – 3 Millionen mehr, als ursprünglich geplant. Die Erhöhung von 3 Mio. Euro fällt einerseits in den Bereich der freiwilligen Förderung mit 1 Mio. Euro. Der Titel „Erstattungen für die Versorgungslasten der Länder“ erhält 2 Mio. Euro mehr.

Schulfonds 2026 – fast 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen

Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht knapp 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen vor: 6,5 Mio. Euro entfallen auf die gesetzliche Förderung und rund 3,8 Mio. Euro auf die freiwillige Förderung. Dies ist im Vergleich zum Haushaltsentwurf von 2025 insgesamt ein Plus von 3,4 % und eine positive Entwicklung. Gleichzeitig werden jedoch die drastischen Einsparungen in 2025 bei der freiwilligen finanziellen Förderung nicht kompensiert. Insgesamt ist der Schulfonds mit 299,4 Mio. Euro für 2026 veranschlagt.

Austausch, Gemeinschaft und Zukunftsfragen: Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung

Mitglieder aller deutschen Schulen in Chile und zahlreiche Organisationen der chilenisch-deutschen Gemeinschaft trafen sich zur Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung – es war ein Tag voller Impulse, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven. Im Mittelpunkt stand der regionale Austausch und das Netzwerk für die Deutschen Schulen in Chile und Südamerika. Mit dabei war auch Ludwig Johannsen, stellv. Vorstandsvorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA).

Berliner Erklärung: Deutsche Auslandsschulen so wertvoll wie nie

Die Gemeinschaft der freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen hat in den vergangenen Jahren viel erreicht. Ein Meilenstein – und zugleich Schutzschild gegen Sparzwänge – war das 2014 verabschiedete Auslandsschulgesetz. Der Masterplan des Auswärtigen Amts für Deutsche Auslands- und Partnerschulen, der Ende 2024 beschlossen wurde, erkennt zwar die Bedeutung der Schulen an, ist jedoch von einem erheblichen Einsparungsdruck geprägt. Dies ist auch mit Veränderungsdruck auf das Auslandsschulgesetz verbunden. Die Berliner Erklärung ist eine entschlossene Antwort auf diese Entwicklungen. Sie fasst die Einzelstimmen der Schulträger und des weltweiten Netzwerks der Deutschen Auslandsschulen zu einer starken, gemeinsamen Position zusammen. Rund 100 Expertinnen und Experten aus dem Auslandsschulwesen erarbeiteten die Berliner Erklärung gemeinsam während der WDA-Tagung im Juni 2025. Die Erklärung wurde im Nachgang der Tagung mit den WDA-Mitgliedern und WDA-Vorstand abgestimmt und fertiggestellt.

Schulfonds 2025 sinkt, aber 3 Mio. Euro mehr als im ersten Entwurf

Die Bundesregierung hat den neuen Entwurf für den Bundeshaushalt am 24. Juni 2025 im Kabinett beschlossen. Im aktuellen zweiten Entwurf steigt die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Vergleich zum ersten Entwurf aus dem Juli 2024 um 3 Mio. Euro auf insgesamt ca. 290 Mio. Euro. Die Erhöhung fällt einerseits in den Bereich der freiwilligen Förderung mit einem zusätzlichen Plus von 1 Mio. Euro. Der Titel Erstattungen für die Versorgungslasten der Länder erhält 2 Mio. Euro mehr. Die geplante Absenkung des Schulfonds im Vergleich zu 2024 beträgt aktuell 0,4 % und nicht mehr 1,5 % wie im ersten Entwurf. Der Negativtrend scheint gestoppt zu sein.

„Zwischen Vision und Finanzierungslücke“ – Politik im Gespräch über die Zukunft der Deutschen Auslandsschulen

Im Rahmen der WDA-Tagung 2025 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, dem Auswärtigen Amt, der Wissenschaft und dem WDA zum Podium Politik "Quo vadis Deutsche Auslandsschulen? Zwischen Vision und Finanzierungslücke“ zusammen. Moderiert von David Nescholta, Vorstandsmitglied des WDA, diskutierten sie über die strategische Ausrichtung des Auslandsschulwesens, den Reformbedarf in der Finanzierung und den Stellenwert der Deutschen Auslandsschulen in der deutschen Außen- und Bildungspolitik.

WDA-Umfrage: ein Drittel der Auslandsschulen in schlechter wirtschaftlicher Lage, Schulgebühren weiter steigend

Die Ergebnisse des WDA-Auslandsschulkompass spiegeln die Sorgen der freien Schulträger wider: 31,6 % der teilnehmenden Schulen bewerten ihre wirtschaftliche Lage als schlecht – ein Anstieg um etwa 5 % gegenüber der letzten Umfrage vor einem halben Jahr. 60,5 % der befragten Schulen haben die Schulgebühren zuletzt erhöht und zwei Drittel der Befragten geben an, dass weitere Steigerungen geplant sind. Grund dafür sind oftmals die drastischen Mittelkürzungen aus Deutschland.

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