Bei dem Wettbewerb 2024/2025 der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) können die weltweit anerkannten Deutschen Auslandsschulen teilnehmen. Es werden wieder hervorragende Praxisbeispiele und innovative Konzepte von Deutschen Auslandsschulen prämiert. Die Teilnahme ist bereits möglich, Einsendeschluss für die Beiträge ist der 15. Dezember 2024.
Der WDA hat im Gespräch mit Oliver Kaczmarek die Förderproblematik der Deutschen Auslandsschulen umfassend dargestellt. Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher SPD-Fraktion, sieht die Deutschen Auslandsschulen als Schwerpunkt in der Außenpolitik, nicht nur als nice-to-have-Thema. Fachkräfte, berufliche- und MINT-Bildung waren ebenso Kernthemen des Austauschs am 9. Oktober 2024.
Die Deutsche Internationale Schule Chicago, seit 2020 WDA-Mitglied, feierte am 1. Oktober 2024 ihren neuen Status als offizielle Deutsche Auslandsschule. Die feierliche Vertragsunterzeichnung vor 100 eingeladenen Gästen fand an der Schule im Ravenswood-Viertel von Chicago statt. Ralf Beste, Abteilungsleiter für Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt, unterzeichnete den Vertrag mit Julie Steffen, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Internationalen Schule Chicago. Der WDA freut sich mit der Schule über diesen Erfolg.
Bei dem Kennenlerntreffen mit Dr. Jens Brandenburg, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, standen die Themen Fachkräfte und internationale berufliche Bildung im Vordergrund. Der WDA unterstrich die Bedeutung der Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen und besonders das Potenzial im Bereich Fachkräfte.
Am 7.10.2024 hatte der Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Katja Keul, die Leiterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, Heike Toledo, sowie den WDA eingeladen, um den Status des im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplans zu erörtern. Der WDA wurde durch Geschäftsführer Thilo Klingebiel vertreten und stellte die Einzigartigkeit der Deutschen Auslandsschulen und das Problem der besorgniserregend sinkenden Förderung heraus. Der WDA machte den dringenden Handlungsbedarf deutlich, da durch die Einsparungen die Entwicklung und Qualität der Deutschen Auslandsschulen sowie ihre Existenz und Offenheit für alle gefährdet ist.
Die Deutschen Auslandsschulen spüren die Krisen in voller Härte, allen voran die Kürzungen der finanziellen Mittel aus Deutschland. 19,3 % der Teilnehmenden, das sind 23 Schulen, sehen sich sogar stark in ihrer Existenz bedroht. Ein beträchtlicher Teil hat in Folge die Schulgebühren bereits zum laufenden Schuljahr erhöht. Denn die gemeinnützigen Schulträger finanzieren das schulische Angebot zu über 70 % selbst über Schulgebühren, sie sind zu dieser Eigenfinanzierung gesetzlich verpflichtet. Deutsche Auslandsschulen sind die Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands mit dem höchsten Eigenanteil an der Finanzierung. Und das, obwohl sie umfassende Bildung weit über den reinen Spracherwerb hinaus und Vertrautheit mit der deutschen Kultur anbieten sowie einen Wertschöpfungsimpuls von 1,2 Milliarden Euro schaffen.
Holger Seubert ist seit dem 2. April 2024 neuer Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA). Bei seinem ersten Treffen mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) standen die Finanzierung der Schulen und das Fachkräftepotenzial der Absolventinnen und Absolventen im Mittelpunkt. Dem positiven Gespräch sollen weitere Treffen folgen.
Bei einem weiteren Treffen zwischen dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und Erhard Grundl, Bundestagsabgeordneter der Partei Bündnis 90/Die Grünen, ging es um die geplanten Kürzungen bei den Deutschen Auslandsschulen. Der WDA drückte seine Sorge aus über diese Entwicklungen. Die Deutschen Auslandsschulen hätten hohe Priorität und er beabsichtigt, sich für die Schulen weiter einzusetzen, sagte Erhard Grundl.
Am 19. September 2024 besuchten die Bundestagsabgeordneten der SPD-Fraktion, Michael Müller und Andreas Larem, den Sekundarcampus der Deutschen Schule Taipei, Taiwan. Der Besuch bot die wertvolle Gelegenheit, die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen als Brückenbauer zwischen Deutschland und der Welt hervorzuheben und gleichzeitig auf aktuelle Herausforderungen hinzuweisen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten im Austausch mit den Abgeordneten Demokratie in Aktion.
Am 17. September 2024 traf sich der Bundestagsabgeordnete Bruno Hönel (Bündnis 90/Die Grünen) mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA), um über die Zukunft der Finanzierung Deutscher Auslandsschulen zu sprechen. Der WDA machte seine Bedenken deutlich über die geplanten Kürzungen im Schulfonds 2025. Hönel, Mitglied des Haushaltsausschusses, betonte, dass dieses Thema bis zur Bereinigungssitzung weiterverfolgt werde.
Am 17. September 2024 trafen sich der WDA und Anke Reiffenstuel vom Auswärtigen Amt, um über die Finanzierung und Zukunft der Deutschen Auslandsschulen zu sprechen. Der WDA zeigte sich besorgt über die geplante Einsparung beim Schulfonds und beide Seiten betonten die Bedeutung des partnerschaftlichen Austauschs. Thema des Gesprächs war auch der Masterplan des Auswärtigen Amtes.
Der jüngste Neuling im Weltverband Deutscher Auslandsschulen ist die Deutsche Schule Villarrica in Chile. Aktuell sind 86 Prozent der 135 anerkannten Deutschen Auslandsschulen Teil der WDA-Familie.
Der WDA hat sich mit der Leitung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) getroffen. Diskutiert wurden die Auswirkungen der geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt 2025 auf die Deutschen Auslandsschulen. Im Mittelpunkt des offenen Austausches standen die finanziellen Folgen für die Schulen. Der WDA äußerte im Namen der Deutschen Auslandsschulen große Besorgnis.
Die Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) ist das weltweit größte Forum des Faches Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache (DaF/DaZ). Sie findet von 28.7. - 1.8.2025 bereits zum 18. Mal statt, diesmal in Lübeck in Deutschland. Der WDA regt die Teilnahme der Deutschen Auslandsschulen an der Tagung an und stellte den Zuständigen auch gesondert Informationen zur Verfügung.
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 11. September 2024 die Deutsche Schule der Borromäerinnen in Kairo besucht. Schulträger und Schulgemeinschaft der 120-jährigen Schule in Ägypten zeigten sich geehrt und beeindruckt von dem hohen Besuch. Begleitet wurde der Bundespräsident, der auch Schirmherr des Auslandsschulwesens ist, von hochkarätigen Gästen aus dem Bundespräsidialamt, dem Bundestag, der Botschaft und der weltweit bekannten ägyptischen Sopranistin Fatma Said, Alumna der DSB.
Der Bundestag hat am Mittwoch, 11. September 2024, in erster Lesung über den Haushaltsentwurf 2025 beraten. Zu den geplanten Kürzungen bei den Deutschen Auslandsschulen fanden besonders WDA-Schirmherr Thomas Erndl (CDU/CSU) und die Vorsitzende den Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UAKBP) Michelle Müntefering deutliche Worte: “Die Auslandsschulen dürfen keine Eliteschulen mit Zugang nur für wenige Privilegierte werden” (Müntefering) und “Gerade jetzt müssen wir in ein positives Deutschlandbild investieren” (Erndl).
Am 5. September 2024 fand ein Treffen des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) mit seinem Schirmherrn, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl, statt. Im Fokus des Gesprächs standen die finanzielle Unterstützung und die Zukunftssicherung der Deutschen Auslandsschulen, ein Thema, das für die über 135 Schulen weltweit von zentraler Bedeutung ist. Diese Schulen tragen maßgeblich dazu bei, die deutsche Sprache und Kultur sowie den Dialog international zu fördern und bieten zugleich Bildung auf höchstem Niveau.
Am 4. September 2024 fand ein Gespräch mit Susanne Hierl (CDU/CSU) statt, bei dem der Haushalt 2025 sowie das Verhältnis von freiwilliger und gesetzlicher Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Mittelpunkt standen. Betont wurde auch die Bedeutung der heimkehrenden Lehrkräfte, die mit ihren vielfältigen Erfahrungen aus dem Ausland als wertvolle Bereicherung für das Inland gelten.
Der WDA hat Thomas Erndl, MdB, stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Schirmherrn des WDA befragt: Wie kann eine Stärkung der Mittel für die Deutschen Auslandsschulen verbindlicher gestaltet werden? Wie können die Deutschen Auslandsschulen trotz Mittelkürzungen fit für die Zukunft bleiben? Was braucht es für ein starkes Netzwerk Deutscher Auslandsschulen und welche Rollen spielen die globalen Partner?
WDA-Geschäftsführer Klingebiel hat sich mit Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch von Nationales MINT Forum ausgetauscht. Das Nationale MINT Forum ist die Stimme der MINT-Bildung in Deutschland und fördert Wissen und Information. Der Dialog wurde fortgesetzt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu den Deutschen Auslandsschulen besprochen.
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