Deutsche Internationale Schule Chicago ist anerkannte Deutsche Auslandsschule

Die Deutsche Internationale Schule Chicago, seit 2020 WDA-Mitglied, feierte am 1. Oktober 2024 ihren neuen Status als offizielle Deutsche Auslandsschule. Die feierliche Vertragsunterzeichnung vor 100 eingeladenen Gästen fand an der Schule im Ravenswood-Viertel von Chicago statt. Ralf Beste, Abteilungsleiter für Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt, unterzeichnete den Vertrag mit Julie Steffen, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Internationalen Schule Chicago. Der WDA freut sich mit der Schule über diesen Erfolg.

Gespräch mit Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg zu beruflicher Bildung und Fachkräfte

Bei dem Kennenlerntreffen mit Dr. Jens Brandenburg, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, standen die Themen Fachkräfte und internationale berufliche Bildung im Vordergrund. Der WDA unterstrich die Bedeutung der Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen und besonders das Potenzial im Bereich Fachkräfte.

WDA im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik: Existenzsicherung durch auskömmlichen Schulfonds Priorität

Am 7.10.2024 hatte der Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Katja Keul, die Leiterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, Heike Toledo, sowie den WDA eingeladen, um den Status des im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplans zu erörtern. Der WDA wurde durch Geschäftsführer Thilo Klingebiel vertreten und stellte die Einzigartigkeit der Deutschen Auslandsschulen und das Problem der besorgniserregend sinkenden Förderung heraus. Der WDA machte den dringenden Handlungsbedarf deutlich, da durch die Einsparungen die Entwicklung und Qualität der Deutschen Auslandsschulen sowie ihre Existenz und Offenheit für alle gefährdet ist.

WDA-Auslandsschulkompass: 19 % der Schulen stark in Existenz bedroht, soziale Durchlässigkeit gefährdet

Die Deutschen Auslandsschulen spüren die Krisen in voller Härte, allen voran die Kürzungen der finanziellen Mittel aus Deutschland. 19,3 % der Teilnehmenden, das sind 23 Schulen, sehen sich sogar stark in ihrer Existenz bedroht. Ein beträchtlicher Teil hat in Folge die Schulgebühren bereits zum laufenden Schuljahr erhöht. Denn die gemeinnützigen Schulträger finanzieren das schulische Angebot zu über 70 % selbst über Schulgebühren, sie sind zu dieser Eigenfinanzierung gesetzlich verpflichtet. Deutsche Auslandsschulen sind die Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands mit dem höchsten Eigenanteil an der Finanzierung. Und das, obwohl sie umfassende Bildung weit über den reinen Spracherwerb hinaus und Vertrautheit mit der deutschen Kultur anbieten sowie einen Wertschöpfungsimpuls von 1,2 Milliarden Euro schaffen.

Der WDA im Austausch mit Holger Seubert – Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten

Holger Seubert ist seit dem 2. April 2024 neuer Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA). Bei seinem ersten Treffen mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) standen die Finanzierung der Schulen und das Fachkräftepotenzial der Absolventinnen und Absolventen im Mittelpunkt. Dem positiven Gespräch sollen weitere Treffen folgen.

Treffen zwischen dem WDA und MdB Erhard Grundl: Förderungen haben hohe Priorität

Bei einem weiteren Treffen zwischen dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und Erhard Grundl, Bundestagsabgeordneter der Partei Bündnis 90/Die Grünen, ging es um die geplanten Kürzungen bei den Deutschen Auslandsschulen. Der WDA drückte seine Sorge aus über diese Entwicklungen. Die Deutschen Auslandsschulen hätten hohe Priorität und er beabsichtigt, sich für die Schulen weiter einzusetzen, sagte Erhard Grundl.

Bundestagsabgeordnete Michael Müller und Andreas Larem besuchen Deutsche Schule Taipei

Am 19. September 2024 besuchten die Bundestagsabgeordneten der SPD-Fraktion, Michael Müller und Andreas Larem, den Sekundarcampus der Deutschen Schule Taipei, Taiwan. Der Besuch bot die wertvolle Gelegenheit, die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen als Brückenbauer zwischen Deutschland und der Welt hervorzuheben und gleichzeitig auf aktuelle Herausforderungen hinzuweisen. Die Schülerinnen und Schüler erlebten im Austausch mit den Abgeordneten Demokratie in Aktion.

Austausch mit MdB Bruno Hönel, Mitglied im Haushaltsausschuss

Am 17. September 2024 traf sich der Bundestagsabgeordnete Bruno Hönel (Bündnis 90/Die Grünen) mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA), um über die Zukunft der Finanzierung Deutscher Auslandsschulen zu sprechen. Der WDA machte seine Bedenken deutlich über die geplanten Kürzungen im Schulfonds 2025. Hönel, Mitglied des Haushaltsausschusses, betonte, dass dieses Thema bis zur Bereinigungssitzung weiterverfolgt werde.

WDA im Gespräch mit dem Auswärtigen Amt: Sorgen um die Zukunft der Deutschen Auslandsschulen

Am 17. September 2024 trafen sich der WDA und Anke Reiffenstuel vom Auswärtigen Amt, um über die Finanzierung und Zukunft der Deutschen Auslandsschulen zu sprechen. Der WDA zeigte sich besorgt über die geplante Einsparung beim Schulfonds und beide Seiten betonten die Bedeutung des partnerschaftlichen Austauschs. Thema des Gesprächs war auch der Masterplan des Auswärtigen Amtes.

ZfA und WDA besprechen Auswirkungen der Haushaltskürzungen auf Deutsche Auslandsschulen

Der WDA hat sich mit der Leitung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) getroffen. Diskutiert wurden die Auswirkungen der geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt 2025 auf die Deutschen Auslandsschulen. Im Mittelpunkt des offenen Austausches standen die finanziellen Folgen für die Schulen. Der WDA äußerte im Namen der Deutschen Auslandsschulen große Besorgnis.

Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) 2025: Vielfalt wagen – mit Deutsch

Die Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT) ist das weltweit größte Forum des Faches Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache (DaF/DaZ). Sie findet von 28.7. - 1.8.2025 bereits zum 18. Mal statt, diesmal in Lübeck in Deutschland. Der WDA regt die Teilnahme der Deutschen Auslandsschulen an der Tagung an und stellte den Zuständigen auch gesondert Informationen zur Verfügung.

Inspirierender Ort: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht DSB Kairo

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am 11. September 2024 die Deutsche Schule der Borromäerinnen in Kairo besucht. Schulträger und Schulgemeinschaft der 120-jährigen Schule in Ägypten zeigten sich geehrt und beeindruckt von dem hohen Besuch. Begleitet wurde der Bundespräsident, der auch Schirmherr des Auslandsschulwesens ist, von hochkarätigen Gästen aus dem Bundespräsidialamt, dem Bundestag, der Botschaft und der weltweit bekannten ägyptischen Sopranistin Fatma Said, Alumna der DSB.

Auslandsschulen sollen offene Orte der Begegnung bleiben, Michelle Müntefering (SPD) in Haushaltsdebatte

Der Bundestag hat am Mittwoch, 11. September 2024, in erster Lesung über den Haushaltsentwurf 2025 beraten. Zu den geplanten Kürzungen bei den Deutschen Auslandsschulen fanden besonders WDA-Schirmherr Thomas Erndl (CDU/CSU) und die Vorsitzende den Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UAKBP) Michelle Müntefering deutliche Worte: “Die Auslandsschulen dürfen keine Eliteschulen mit Zugang nur für wenige Privilegierte werden” (Müntefering) und “Gerade jetzt müssen wir in ein positives Deutschlandbild investieren” (Erndl).

Herausforderungen gemeinsam bewältigen mit WDA-Schirmherr Thomas Erndl (CDU/CSU)

Am 5. September 2024 fand ein Treffen des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) mit seinem Schirmherrn, dem Bundestagsabgeordneten Thomas Erndl, statt. Im Fokus des Gesprächs standen die finanzielle Unterstützung und die Zukunftssicherung der Deutschen Auslandsschulen, ein Thema, das für die über 135 Schulen weltweit von zentraler Bedeutung ist. Diese Schulen tragen maßgeblich dazu bei, die deutsche Sprache und Kultur sowie den Dialog international zu fördern und bieten zugleich Bildung auf höchstem Niveau.

WDA im Gespräch mit Susanne Hierl (CDU/CSU) zu Finanzierung

Am 4. September 2024 fand ein Gespräch mit Susanne Hierl (CDU/CSU) statt, bei dem der Haushalt 2025 sowie das Verhältnis von freiwilliger und gesetzlicher Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Mittelpunkt standen. Betont wurde auch die Bedeutung der heimkehrenden Lehrkräfte, die mit ihren vielfältigen Erfahrungen aus dem Ausland als wertvolle Bereicherung für das Inland gelten.

Interview mit Thomas Erndl, Schirmherr des WDA: Überzeugungskraft aufbringen für verlässliche Rahmenbedingungen

Der WDA hat Thomas Erndl, MdB, stellv. Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses und Schirmherrn des WDA befragt: Wie kann eine Stärkung der Mittel für die Deutschen Auslandsschulen verbindlicher gestaltet werden? Wie können die Deutschen Auslandsschulen trotz Mittelkürzungen fit für die Zukunft bleiben? Was braucht es für ein starkes Netzwerk Deutscher Auslandsschulen und welche Rollen spielen die globalen Partner?

Interview mit Simone Oldenburg, erste Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz: eindeutig von den Auslandsschulen lernen

Der WDA hat Simone Oldenburg, erste Vizepräsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung, Mecklenburg-Vorpommern, befragt: Welche Eindrücke hat die Ministerin von ihrem Besuch der Deutschen Schulen in Istanbul im letzten Jahr? Was können die Schulen im Inland von den Deutschen Auslandsschulen lernen? Und wie ist es möglich, die Attraktivität des Auslandsschuldienstes für Lehrkräfte und Schulleitungen zu erhöhen?

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