WDA-Tagung 2025: Auslandsschulen setzen Zeichen mit Berliner Erklärung

Die Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen arbeitete drei Tage lang mit Herz und Verstand an den zentralen Themen der Deutschen Auslandsschulen. Gemeinsames Ziel war die Ausarbeitung einer Berliner Erklärung. Diese soll die gesellschaftspolitische Bedeutung und den Wert der Deutschen Auslandsschulen für Deutschland und die Welt sichtbar machen. In Zeiten des Wandels rückt sie zehn zentrale Themen in den Fokus – darunter eine auskömmliche Förderung, ausreichende Personalversorgung und Wettbewerbsfähigkeit. Die WDA-Tagung fand vom 4. bis 7. Juni 2025 in Berlin statt und vereinte über 90 Teilnehmende - aus den Deutschen Auslandsschulen, der Politik, den fördernden Stellen, der Wirtschaft, der Wissenschaft und Verbänden.

WDA-Tagung 2025: Globale Netzwerke, globale Wirkung für die Deutschen Auslandsschulen

Vom 4. bis 7. Juni 2025 findet die WDA-Tagung in Berlin statt, das größte jährliche Event des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA). Es ist ein zentraler Moment für die Deutschen Auslandsschulen weltweit, die ein Alleinstellungsmerkmal im Auslandsschulwesen haben: Sie prägen Bildungsbiografien wie kein anderer Schultyp im Auslandsschulwesen. Von der Kinderkrippe bis zur Hochschulqualifikation bieten sie Schulbildung, die weit über einen Sprachkurs hinausgeht. Schülerinnen und Schüler leben und verinnerlichen ganzheitlich eine besondere Lehr- und Lernkultur wie auch die Kultur Deutschlands. Als kulturelle Brückenbauer und Botschafter Deutschlands begleiten sie weltweit junge Menschen auf ihrem Bildungsweg und vermitteln gleichzeitig ein positives Deutschlandbild.

WDA-Leistungsbericht 2024: Meilensteine, Erfolge und Perspektiven

Der Leistungsbericht 2024 des WDA zeigt, wie der WDA wirkt. Er beleuchtet Meilensteine der Arbeit der Gemeinschaft der gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen im WDA in den Wirkungsbereichen der Interessenvertretung, der Netzwerkarbeit sowie der Partnerschaften und Services. Der Leistungsbericht ist zentraler Bestandteil der Transparenz-Philosophie des WDA.

Einigung auf Koalitionsvertrag: Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zentraler Bestandteil deutscher Außenpolitik

Mehr als sechs Wochen nach der Bundestagswahl haben sich die beiden großen Parteien CDU/CSU (Union) und SPD auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Sie wollen gemeinsam die neue Bundesregierung bilden. Die CDU soll zum ersten Mal seit fast 60 Jahren wieder das Außenministerium und somit die Verantwortung für die Deutschen Auslandsschulen übernehmen. Der Vertrag würdigt die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik als zentralen Bestandteil deutscher Außenpolitik. Bevor die Regierungsbildung erfolgen kann, muss der Koalitionsvertrag noch in den jeweiligen Parteien Zustimmung finden.

450 Jahre Sankt Petri Schule in Kopenhagen – Eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Auslandsschulen

Die Sankt Petri Schule in Kopenhagen in Dänemark feiert heute, am 31. März 2025 ihr 450-jähriges Bestehen und ist ein herausragendes Beispiel für die lange Tradition und Beständigkeit der Deutschen Auslandsschulen weltweit. Als älteste dieser Schulen verbindet sie seit Jahrhunderten Deutschland und Dänemark und baut Brücken zwischen Kulturen und Nationen. Doch gerade in diesem bedeutenden Jubiläumsjahr ist die Existenz der Deutschen Auslandsschulen aufgrund der Kürzungen in der Förderung bedroht. Die Deutschen Auslandsschulen benötigen zu ihrer Existenzsicherung einen auskömmlichen Schulfonds.

Wertvoll weltweit: 450 Jahre Deutsche Auslandsschulen

Die Deutschen Auslandsschulen sind Bürgerinitiativen, entstanden aus Pioniergeist und durch privates Engagement. Sie vermitteln seit 450 Jahren deutsche Sprache und Kultur. Mit der St. Petri Schule in Kopenhagen, der ältesten Deutschen Auslandsschule, spiegelt sich seit 1575 die lange Tradition dieser besonderen Bildungseinrichtungen wider. Kinder und Jugendliche lernen an diesen offenen Orten der Begegnung in einem internationalen Umfeld und bauen Brücken zwischen dem Sitzland und Deutschland. Doch diese Brücken wanken durch Kürzungen bei der Förderung. Was benötigen die Deutschen Auslandsschulen für eine sichere Zukunft?

Der WDA bei der Schulleitungstagung der ZfA 2025

Vom 18. bis 20. Februar 2025 fand die Schulleitungstagung der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) statt. Die Veranstaltung brachte die Schulleiterinnen und Schulleiter der 136 Deutschen Auslandsschulen zusammen, um zentrale Themen wie finanzielle Förderung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung zu diskutieren. Katja Keul, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, eröffnete die Schulleitungstagung. WDA-Vorstandsvorsitzende Heilke Daun nahm an einer Podiumsdiskussion zur Rolle der Schulträger teil, während WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel aktiv an Workshops mitwirkte.

Allianz bekräftigt auf didacta Engagement für Deutsche Auslandsschulen

Während der Bildungsmesse didacta hat der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) Allianzpartner aus Schulleitungsbeirat, Vorständebeirat und Verwaltungsleitungsbeirat der Deutschen Auslandsschulen und Lehrerverbänden zu einem Austausch eingeladen. Ziel war es, die Zusammenarbeit innerhalb der Allianz zu stärken. Im Mittelpunkt standen die finanziellen Unsicherheiten und der Masterplan für die Zukunft der Schulen. Letzte Woche fand dazu auch ein Runder Tisch des WDA mit Akteuren aus Bund, Ländern und Schulträgern statt.

Stärkung und Zusammenhalt: WDA-Vorstand Dr. Epstein besucht Mitgliedsschulen in Kairo

Im Rahmen seiner Reise im Dezember 2024 besuchte Dr. Richard Epstein vier WDA-Mitgliedsschulen in Kairo: die Deutsche Schule Beverly Hills Kairo, die Europa-Schule Kairo, die Rahn-Schule in Kairo sowie die Deutsche Evangelische Oberschule Kairo (DEO Kairo). Ziel der Reise war es, den persönlichen Austausch zu fördern und den Zusammenhalt zu stärken sowie die geplante WDA-EMEA-Tagung im Jahr 2025 vorzubereiten.

WDA und ZfA: Austausch über Förderung der Auslandsschulen

Am 16. Dezember 2024 trafen sich der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Im Mittelpunkt der Besprechung stand die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Hinblick auf den Entwurf zum Bundeshaushalt 2025. Auch bei den letzten regionalen WDA-Veranstaltungen in Istanbul und Chile war dieses Thema zentral und die ZfA dabei. Der aktuelle Austausch knüpfte daran an und zeigt die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen WDA und ZfA.

WDA-Schirmherr MdB Thomas Erndl: Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen im Fokus

Die Deutschen Auslandsschulen stehen vor wachsenden finanziellen Herausforderungen, die in einigen Fällen auch Schulstandorte in ihrer Existenz gefährden. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) brachte im Dialog mit Schirmherr Thomas Erndl seine Besorgnis über diese Entwicklungen zum Ausdruck. Erndl betonte, dass die Stabilisierung der Förderungen von zentraler Bedeutung sei, um Bildungsqualität und Standorte langfristig zu erhalten.

Der WDA bei der Podiumsdiskussion der GEW-Fachtagung „Gutes Gelingen im Auslandsschuldienst!”

Von 6. bis 8. November 2024 fand die Tagung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft statt. In unterschiedlichen Formaten beschäftigten sich die Teilnehmenden der Tagung mit den Bedingungen eines erfolgreichen Einsatzes im Auslandsschuldienst und den Möglichkeiten der gewerkschaftlichen Unterstützung dabei. Friederike Gribkowsky vom Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) nahm an der Podiumsdiskussion teil. Inhalt dabei waren auch die Auswirkungen der reduzierten Förderung durch das Auswärtige Amt, etwa auf Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte an Deutschen Auslandsschulen.

Zuversicht und Zusammenhalt bei der WDA-Amerikatagung in Chile

Vom 7. bis 10. November 2024 fand die WDA-Amerikatagung in Santiago de Chile statt. Über 60 Vertreterinnen und Vertreter Deutscher Auslandsschulen und die fördernden Stellen nahmen an der vom Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Schule Santiago und der Deutschen Schule Chicureo organisierten Veranstaltung teil. Sie tauschten sich über bildungspolitische Entwicklungen und Förderfragen aus und diskutierten zukünftige Strategien für die Förderung Deutscher Auslandsschulen.

WDA-Europatagung 2024: Gemeinsam Lösungen erarbeiten

Von 16. bis 19. Oktober fand in Istanbul in der Türkei die Europatagung 2024 des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) statt. Neben zahlreichen Schulträgern der Deutschen Auslandsschulen waren auch die fördernden Stellen anwesend. Aufgrund des Einsparungsdrucks standen die Förderproblematik und mögliche Lösungen rund um die Deutschen Auslandsschulen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussionen und Gespräche.

MdB Wiebke Papenbrock (SPD): langfristige Lösungen für Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen finden

Wiebke Papenbrock von der SPD ist ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss und regelmäßige Ansprechpartnerin für den WDA zum Thema Förderung. Der WDA hat in dem Gespräch am 9. Oktober 2024 erneut auf die Bedarfs- und Förderproblematik der Deutschen Auslandsschulen hingewiesen, auch anhand von konkreten Beispielen. Papenbrock hat auf das Förderdilemma hingewiesen und hervorgehoben, dass langfristige Lösungen für die Finanzierung und das Verhältnis von freiwilliger und gesetzlicher Förderung gefunden werden müssten.

Der WDA im Gespräch mit MdB Daniela Ludwig (CDU/CSU)

Der WDA hat sich am 10. Oktober 2024 mit der Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Daniela Ludwig, ausgetauscht. Ludwig ist Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Im Kern drehte sich das Gespräch um die Struktur der Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen und die damit verbundenen Herausforderungen. Ludwig erkannte die große Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen an und auch das Ziel einer stabilen Finanzierung.

MdB Oliver Kaczmarek (SPD): Deutsche Auslandsschulen weit mehr als nice to have

Der WDA hat im Gespräch mit Oliver Kaczmarek die Förderproblematik der Deutschen Auslandsschulen umfassend dargestellt. Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher SPD-Fraktion, sieht die Deutschen Auslandsschulen als Schwerpunkt in der Außenpolitik, nicht nur als nice-to-have-Thema. Fachkräfte, berufliche- und MINT-Bildung waren ebenso Kernthemen des Austauschs am 9. Oktober 2024.

WDA im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik: Existenzsicherung durch auskömmlichen Schulfonds Priorität

Am 7.10.2024 hatte der Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Katja Keul, die Leiterin der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, Heike Toledo, sowie den WDA eingeladen, um den Status des im Koalitionsvertrag vereinbarten Masterplans zu erörtern. Der WDA wurde durch Geschäftsführer Thilo Klingebiel vertreten und stellte die Einzigartigkeit der Deutschen Auslandsschulen und das Problem der besorgniserregend sinkenden Förderung heraus. Der WDA machte den dringenden Handlungsbedarf deutlich, da durch die Einsparungen die Entwicklung und Qualität der Deutschen Auslandsschulen sowie ihre Existenz und Offenheit für alle gefährdet ist.

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