Deutsche Schule Mailand im Olympiafieber

Im Lichte der Olympischen Winterspiele, die derzeit in Mailand stattfinden, gab es in den vergangenen Tagen vielfältigen Austausch zwischen der Deutschen Schule Mailand, dem Leistungssport und der deutschen Politik. WDA-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Mailand Walter Brand und Schulleiter Dr. Stefan Illig waren zu einem Empfang für die Athletinnen und Athleten geladen, der es ermöglichte, mit der deutschen Politik über die Deutschen Auslandsschulen zu sprechen. Die beiden tauschten sich in einem weiteren Treffen mit dem Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestags aus. Zuvor besuchten junge Sporttalente aus Deutschland die Deutsche Schule Mailand.

Austausch mit MdB Johannes Volkmann (CDU/CSU)

Am 4. Februar 2026 traf sich der WDA zum Gespräch mit MdB Johannes Volkmann (CDU/CSU). Ganz oben auf der Tagesordnung dieses ersten Treffens mit Herrn Volkmann standen die Themen Budgetierung und Finanzierung für die Deutschen Auslandsschulen. Der Austausch diente auch dazu einen langfristigen Kontakt aufzubauen, denn Volkmann gehört dem im Oktober 2025 gebildeten Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik an.

WDA bringt Stimme der Deutschen Auslandsschulen im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ein

Die amtierende Vorsitzende des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP), Ellen Demuth, MdB, CDU/CSU, hatte am 29.1.2026 zu einer geschlossenen Sitzung eingeladen. Neben den Ausschussmitgliedern nahmen Gäste teil: Anke Reiffenstuel (Auswärtiges Amt), Heike Toledo (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen), Holger Seubert (Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten) und Thomas Mayer (Ländervorsitzender des Bund-Länder-Ausschusses für schulische Arbeit im Ausland). WDA-Vorstandsmitglied Walter Brand (DS Mailand) und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel brachten in Vertretung der gemeinnützigen Schulträger die Stimme der Deutschen Auslandsschulen ein. Dabei stellten sie die Einzigartigkeit der Auslandsschulen im Netzwerk der Partnerschulen PASCH heraus, führten zugleich aber die Herausforderungen auf, etwa durch die Folgen des Einsparungsdrucks des Masterplans der Regierung.

Bericht zur Auswärtigen Kultur- und Gesellschaftspolitik für 2024 unterstreicht Bedeutung der Auslandsschulen

Der Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik für das Jahr 2024 hebt die Weiterentwicklung des deutschen Auslandsschulnetzwerks PASCH als einen zentralen Schwerpunkt hervor. Die Deutschen Auslandsschulen werden in dem als Unterrichtung (21/3230) vorliegenden 28. Bericht als Ausgangspunkt für mit Deutschland verbundene Bildungsbiografien bezeichnet.

Die Deutschen Auslandsschulen – verlässlich gemeinnützig

Wie reichhaltig die Wertbeiträge der Deutschen Auslandsschulen sind, ist mehrfach durch den Deutschen Bundestag gewürdigt und durch Studien belegt worden. Wir stellen die Wertbeiträge vor, dieses Mal: die verlässliche Gemeinnützigkeit der Deutschen Auslandsschulen. Denn die Deutschen Auslandsschulen werden von freien, gemeinnützigen Schulträgern getragen. Dies fordert das Auslandsschulgesetz aus 2014 und verlangt darüber hinaus, dass die Schulträger die Finanzierung der Schulen sicherstellen. Die freien Schulträger erwirtschaften rund 72 % der Gesamteinnahmen der Schulen, rund 530 Mio. Euro, selbst.

​WDA-Amerikatagung 2025: Auslandsschulen vernetzen sich in Mexiko

Die WDA-Amerikatagung 2025 brachte in Mexiko Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Auslandsschulen sowie der fördernden Stellen und Partnerorganisationen zusammen. Angesichts globaler und finanzieller Herausforderungen wurde deutlich: Die Auslandsschulen stehen vor großen Aufgaben, zeigen jedoch zugleich bemerkenswerte Stärke, Innovationsfähigkeit und Gemeinschaftssinn. Von einem Durchbruch bei der Deckung der steigenden Personalkosten konnte berichtet werden. Veranstalter war der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) in Kooperation mit der Deutschen Schule Alexander von Humboldt in Mexiko-Stadt.

Austausch mit MdB Inge Gräßle (CDU/CSU)

Dr. Inge Gräßle (CDU/CSU) ist eine erfahrene Unionspolitikerin aus Baden-Württemberg. Sie sitzt für die Union im Haushaltsausschuss und ist Berichterstatterin für den Haushalt des Auswärtigen Amts. Im persönlichen Gespräch mit dem WDA am 11. November kamen insbesondere der Schulfonds und die damit verbundenen Finanzierungsaspekte der Deutschen Auslandsschulen zur Sprache. Das Gespräch fand zwei Tage vor der Bereinigungssitzung, der letzten großen entscheidenden Sitzung zum Haushaltsentwurf 2026, statt.

WDA-EMEA-Tagung 2025: Krisen meistern, Zukunft sichern in Kairo

Die WDA-EMEA-Tagung 2025 führte Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Auslandsschulen, fördernden Stellen und Partnerorganisationen des WDA in Kairo zusammen. In einer Zeit globaler und finanzieller Herausforderungen wurde deutlich: Die Auslandsschulen stehen nicht nur vor großen Aufgaben, sondern zeigen auch beeindruckende Stärke, Innovationskraft und Zusammenhalt. Veranstalter war der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) in Kooperation mit der Europa-Schule Kairo.

Der WDA im Austausch mit MdB Nancy Faeser (SPD)

Nancy Faeser (SPD) ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Deutschen Bundestags. In diesen Bereich fallen die Förderung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Deutschen Auslandsschulen. Faeser setzt sich für eine Aufstockung der Mittel für die Deutschen Auslandsschulen ein. Welche Leistungen die Deutschen Auslandsschulen erbringen und welche Herausforderungen sie haben, zeigte der WDA in seinem ersten Gespräch mit Frau Faeser auf.

WDA trifft neue Leitung der Abteilung Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt

Christina Beinhoff leitet seit Sommer 2025 die Abteilung Kultur und Gesellschaft im Auswärtigen Amt. Diese Abteilung befasst sich auch mit den Deutschen Auslandsschulen, und deshalb ist Frau Beinhoff zentrale Ansprechpartnerin für den WDA. Am 24. September 2025 traf sich der WDA mit ihr und sprach über den Schulfonds, öffentlich-rechtliche Partnerschaft und Fachkräfte. Bereits während ihrer Zeit als Botschafterin in Schweden war Frau Beinhoff mit den Deutschen Auslandsschulen, vor allem der Deutschen Schule Stockholm, vertraut.

Austausch mit MdB Esther Dilcher (SPD)

Esther Dilcher (SPD) ist Mitglied im Haushaltsausschuss und derzeit Ansprechpartnerin der SPD für den WDA beim Thema Förderung. Sie betonte im Gespräch, dass die Deutschen Auslandsschulen in den aktuellen Haushaltsverhandlungen eine wichtige Rolle spielen. Kurz darauf unterstrich sie diese Bedeutung auch in ihrem Redebeitrag zur Haushaltsberatung 2026 im Bundestag.

Parlamentarisches Frühstück des WDA zur Zukunft der Deutschen Auslandsschulen

Wie können die Deutschen Auslandsschulen nachhaltig in die Zukunft geführt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Parlamentarischen Frühstücks am 25. September 2025. Der WDA-Vorstand und die Geschäftsführung diskutierten dabei mit Bundestagsabgeordneten von CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Bereits am Vortag fand ein Gespräch mit einer Vertreterin der SPD und dem Auswärtigen Amt statt. Die Schirmherrschaft des Frühstücks übernahm Prof. Monika Grütters (CDU/CSU), Kulturstaatsministerin a.D..

​Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik — Perspektiven für die Deutschen Auslandsschulen

Am 16. September 2025 fand im Goethe-Institut Berlin die Podiumsdiskussion „Bedeutung und Ausrichtung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in der 21. Legislaturperiode“ statt. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um die Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. ​Die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen als Soft-Power-Instrumente, Brückenbauende oder bei der Fachkräftethematik wurde hervorgehoben. Die Haushaltslage ist angespannt, trotzdem wurde deutlich, dass sich die teilnehmenden Abgeordneten fraktionsübergreifend für eine Aufstockung der Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik einsetzen.

Schulfonds 2026 – fast 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen

Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht knapp 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen vor: 6,5 Mio. Euro entfallen auf die gesetzliche Förderung und rund 3,8 Mio. Euro auf die freiwillige Förderung. Dies ist im Vergleich zum Haushaltsentwurf von 2025 insgesamt ein Plus von 3,4 % und eine positive Entwicklung. Gleichzeitig werden jedoch die drastischen Einsparungen in 2025 bei der freiwilligen finanziellen Förderung nicht kompensiert. Insgesamt ist der Schulfonds mit 299,4 Mio. Euro für 2026 veranschlagt.

Austausch, Gemeinschaft und Zukunftsfragen: Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung

Mitglieder aller deutschen Schulen in Chile und zahlreiche Organisationen der chilenisch-deutschen Gemeinschaft trafen sich zur Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung – es war ein Tag voller Impulse, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven. Im Mittelpunkt stand der regionale Austausch und das Netzwerk für die Deutschen Schulen in Chile und Südamerika. Mit dabei war auch Ludwig Johannsen, stellv. Vorstandsvorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA).

Stärker gemeinsam für AKBP: WDA im Austausch mit Goethe-Institut-Präsidentin Gesche Joost

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) steht im Dialog mit zentralen Akteuren der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik – wie mit Prof. Dr. Gesche Joost, seit November 2024 Präsidentin des Goethe-Instituts. In einem gemeinsamen Gespräch mit WDA-Vorstandsmitglied David Nescholta und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel am 7. Juli 2025 wurden Schnittmengen, gemeinsame Ziele und Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit ausgelotet. Der WDA stärkt damit Synergien, um die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zu stärken sowie die Interessen der Deutschen Auslandsschulen wirksam zu vertreten und aktuelle Herausforderungen wie Haushaltskürzungen gemeinsam anzugehen.

Deutsche Auslandsschulen: fördernde Stellen zu Herausforderungen und Perspektiven

Auf dem Podium „Förderstellen – Aktuelles von den fördernden Stellen“ der WDA-Tagung aus Juni 2025 diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der fördernden Stellen Heike Toledo (ZfA), Oliver Bientzle (Auswärtiges Amt), und Yvonne Büscher (KMK) sowie Jochen Schnack vom BLAschA unter der Moderation von WDA-Vorstandsvorsitzender Heilke Daun. Es ging um zentrale Entwicklungen im Auslandsschulwesen, im Mittelpunkt standen finanzielle Sorgen der Deutschen Auslandsschulen in Zeiten knapper Haushalte.

Quo vadis, Deutsche Auslandsschulen? – Der Film zur WDA-Tagung 2025

Die WDA-Tagung 2025 widmete sich dieser zentralen Frage – in Zeiten globaler Veränderungen, wachsender Herausforderungen und gestiegener Anforderungen weltweit. Nun fasst ein eindrucksvoller Kurzfilm die Schlüsselmomente der WDA-Tagung zusammen. Im Mittelpunkt steht das starke Engagement der weltweiten Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen – von den ehrenamtlichen Vorständen über Förderstellen bis hin zur Politik.

Schulfonds 2025 sinkt, aber 3 Mio. Euro mehr als im ersten Entwurf

Die Bundesregierung hat den neuen Entwurf für den Bundeshaushalt am 24. Juni 2025 im Kabinett beschlossen. Im aktuellen zweiten Entwurf steigt die Förderung der Deutschen Auslandsschulen im Vergleich zum ersten Entwurf aus dem Juli 2024 um 3 Mio. Euro auf insgesamt ca. 290 Mio. Euro. Die Erhöhung fällt einerseits in den Bereich der freiwilligen Förderung mit einem zusätzlichen Plus von 1 Mio. Euro. Der Titel Erstattungen für die Versorgungslasten der Länder erhält 2 Mio. Euro mehr. Die geplante Absenkung des Schulfonds im Vergleich zu 2024 beträgt aktuell 0,4 % und nicht mehr 1,5 % wie im ersten Entwurf. Der Negativtrend scheint gestoppt zu sein.

„Zwischen Vision und Finanzierungslücke“ – Politik im Gespräch über die Zukunft der Deutschen Auslandsschulen

Im Rahmen der WDA-Tagung 2025 kamen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, dem Auswärtigen Amt, der Wissenschaft und dem WDA zum Podium Politik "Quo vadis Deutsche Auslandsschulen? Zwischen Vision und Finanzierungslücke“ zusammen. Moderiert von David Nescholta, Vorstandsmitglied des WDA, diskutierten sie über die strategische Ausrichtung des Auslandsschulwesens, den Reformbedarf in der Finanzierung und den Stellenwert der Deutschen Auslandsschulen in der deutschen Außen- und Bildungspolitik.

Helpdesk