Staatssekretär Jürgen Böhm im Dialog mit dem WDA über Fachkräftesicherung und berufliche Bildung

Thilo Klingebiel, Geschäftsführer des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) traf mit Bildungsstaatssekretär Jürgen Böhm (Sachsen-Anhalt) und Dr. Ralf Feuerstein, Ländervertreter im Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland (BLASchA), zu einem fachlichen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen Fachkräftemangel, berufliche Bildung und Durchlässigkeit sowie das Potenzial der Deutschen Auslandsschulen in diesem Kontext.

WDA trifft Stifterverband: Gemeinsam für starke Lehr- und Fachkräfte weltweit

Im Juli 2025 vertrat Geschäftsführer Thilo Klingebiel den WDA beim Partnerfest des Stifterverbands in Düsseldorf, der eine Initiative von Unternehmen und Stiftungen ist und sich für ein leistungsfähiges Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem in Deutschland einsetzt. Das Partnerfest bot die Möglichkeit des Austausches zur Rolle der Deutschen Auslandsschulen im globalen Bildungs- und Fachkräftesystem, unter anderem mit Dr. Bettina Jorzik, der Leiterin der Allianz für Lehrkräfte, in der sich der WDA engagiert.

Nationaler MINT-Gipfel: WDA vernetzt sich weiter

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – sind zentrale Kompetenzfelder, wenn es um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands geht. Der 13. Nationale MINT Gipfel setzte ein starkes politisches Signal für die ressortübergreifende Förderung von MINT-Bildung. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) begrüßt diesen Kurs – und zeigt: Die Deutschen Auslandsschulen sind längst Teil der Lösung und Talentzentren für den MINT-Nachwuchs.

Berliner Erklärung: Deutsche Auslandsschulen so wertvoll wie nie

Die Gemeinschaft der freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen hat in den vergangenen Jahren viel erreicht. Ein Meilenstein – und zugleich Schutzschild gegen Sparzwänge – war das 2014 verabschiedete Auslandsschulgesetz. Der Masterplan des Auswärtigen Amts für Deutsche Auslands- und Partnerschulen, der Ende 2024 beschlossen wurde, erkennt zwar die Bedeutung der Schulen an, ist jedoch von einem erheblichen Einsparungsdruck geprägt. Dies ist auch mit Veränderungsdruck auf das Auslandsschulgesetz verbunden. Die Berliner Erklärung ist eine entschlossene Antwort auf diese Entwicklungen. Sie fasst die Einzelstimmen der Schulträger und des weltweiten Netzwerks der Deutschen Auslandsschulen zu einer starken, gemeinsamen Position zusammen. Rund 100 Expertinnen und Experten aus dem Auslandsschulwesen erarbeiteten die Berliner Erklärung gemeinsam während der WDA-Tagung im Juni 2025. Die Erklärung wurde im Nachgang der Tagung mit den WDA-Mitgliedern und WDA-Vorstand abgestimmt und fertiggestellt.

Bildung grenzenlos: Wie Absolventinnen und Absolventen Deutscher Auslandsschulen Wirtschaft und Gesellschaft stärken

Im Rahmen der WDA-Tagung 2025 wurde deutlich, dass Deutsche Auslandsschulen weit mehr sind als Bildungseinrichtungen im Ausland: Sie stellen einen wichtigen Baustein für die Fachkräftesicherung, wirtschaftliche Innovationskraft und die internationale Vernetzung Deutschlands dar. Dabei wird ihr Potenzial oft unterschätzt. Auf dem Podium "Wirtschaft und Gesellschaft – Weltweit ausbilden: Wie Auslandsschulen Wirtschaft und Gesellschaft stärken" diskutierten dazu Matthias Graf von Kielmansegg, Indra Hadeler, Prof. Dr. Axel Plünnecke und Tuğçe Sena Ormancı unter der Moderation von WDA-Vorstandsmitglied Florian Dehne.

MINT stärkt Brücken: Auslandsschulen setzen Zeichen für die Zukunft

Naturwissenschaftliche Bildung ist ein Schlüssel zur Fachkräftesicherung – weltweit. Im Austausch mit Indra Hadeler, Vorsitzende von MINT-EC, Co-Vorsitzende des Nationalen MINT-Forums und Geschäftsführerin von Bildung und internationale Beziehungen beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall e.V., ging es um die Rolle der Deutschen Auslandsschulen bei der Fachkräftesicherung. Beim WDA-Symposium 2025 in wenigen Tagen wird Frau Hadeler als Podiumsgast mit dabei sein.

MINT-Report 2024: Deutschlands Innovationsfähigkeit durch Fachkräftemangel gefährdet

Der neue MINT-Report 2024 zeigt besorgniserregende Zahlen: Deutschland fehlen rund 209.000 Fachkräfte in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Die Studie des Nationalen MINT Forums betont die zunehmende Bedrohung der Innovationsfähigkeit Deutschlands, sollte die Lücke an Fachkräften nicht geschlossen werden. Gleichzeitig unterstreicht der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) die Bedeutung von MINT-Bildung an Deutschen Auslandsschulen für die internationale Fachkräfteentwicklung und die Sicherung deutscher Wettbewerbsfähigkeit.

MdB Oliver Kaczmarek (SPD): Deutsche Auslandsschulen weit mehr als nice to have

Der WDA hat im Gespräch mit Oliver Kaczmarek die Förderproblematik der Deutschen Auslandsschulen umfassend dargestellt. Kaczmarek, bildungspolitischer Sprecher SPD-Fraktion, sieht die Deutschen Auslandsschulen als Schwerpunkt in der Außenpolitik, nicht nur als nice-to-have-Thema. Fachkräfte, berufliche- und MINT-Bildung waren ebenso Kernthemen des Austauschs am 9. Oktober 2024.

Gespräch mit Staatssekretär Dr. Jens Brandenburg zu beruflicher Bildung und Fachkräfte

Bei dem Kennenlerntreffen mit Dr. Jens Brandenburg, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, standen die Themen Fachkräfte und internationale berufliche Bildung im Vordergrund. Der WDA unterstrich die Bedeutung der Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen und besonders das Potenzial im Bereich Fachkräfte.

Der WDA im Austausch mit Holger Seubert – Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten

Holger Seubert ist seit dem 2. April 2024 neuer Präsident des Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten (BfAA). Bei seinem ersten Treffen mit dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) standen die Finanzierung der Schulen und das Fachkräftepotenzial der Absolventinnen und Absolventen im Mittelpunkt. Dem positiven Gespräch sollen weitere Treffen folgen.

Wirtschaft: MINT-Fachkräftesicherung durch Zuwanderung über die Hochschulen

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel hat am 10. April 2024 an der Veranstaltung MINT-Fachkräftesicherung durch Zuwanderung über die Hochschulen teilgenommen. Die Veranstaltung fand in Kooperation des Stifterverbandes und des Nationalen MINT Forums zu Potenzialen und Handlungsoptionen statt. Dabei können die Bedarfe auch durch die Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen gedeckt werden. Beeindruckendes Beispiel dafür war Tuğçe Sena Ormancı, Absolventin der Deutschen Auslandsschule Istanbul Erkek Lisesi, die als Studentin der TU Berlin ihre Erfahrungen einbrachte.

Susanne Hierl (CDU/CSU) besucht Deutsche Auslandsschulen in Istanbul

Susanne Hierl hat während ihrer Dienstreise nach Istanbul im Auftrag der CDU/CSU Fraktion mehrere Deutsche Auslandsschulen besucht. Hierl ist Mitglied des Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, in dem die Bundestagsabgeordneten wichtige Grundsatzentscheidungen für die Deutschen Auslandsschulen treffen. Der WDA steht mit Hierl in regelmäßigem Kontakt und hat auch diese Besuche an den Deutschen Auslandsschulen koordiniert.

WDA im Austausch mit dem Bundeskanzleramt zum Thema Migration und Fachkräfte

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel hat sich am 3. April 2023 mit zwei Vertreterinnen des Bundeskanzleramts zum Thema Migration und Fachkräfte ausgetauscht. Das Thema Fachkräfte spielt für die Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen eine wichtige Rolle: Die 135 Auslandsschulen bilden mit ihren Absolventinnen und Absolventen besondere Potenziale für die vernetzte Arbeitswelt von morgen aus. In dem Gespräch wurden die Möglichkeiten zur Ausschöpfung der Potenziale besprochen und die Perspektiven auf das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ausgetauscht.

WDA im Gespräch mit SPD zur Fachkräfte-Politik

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel hat sich am 28. März 2023 mit den Büros von Rasha Nasr und Hakan Demir von der SPD-Bundestagsfraktion über die Rahmenbedingungen der Fachkräftemigration ausgetauscht. Die beiden MdB gehören Ausschüssen und Arbeitsgruppen an, in denen derzeit die Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes diskutiert wird. Im Gespräch mit dem WDA ging es um den aktuellen Stand der Reform und den Beitrag der Deutschen Auslandsschulen zur Fachkräftesituation.

WDA-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben am 17.02.2023 den Entwurf eines Gesetzes sowie einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung vorgelegt. Ziel des Gesetzes und der Verordnung sei es, die qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften zu vereinfachen, um den Fach- und Arbeitskräftebedarf in Deutschland zu sichern. Der WDA wurde als Vertreter der Schulträger Deutscher Auslandsschulen in die Verbändeanhörung einbezogen und steuerte seine Stellungnahme bei. Er setzt sich dafür ein, dass alle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Potenziale der Absolventinenn und Absolventen zu nutzen.

Helpdesk