Deutsche Schule Mailand im Olympiafieber

Im Lichte der Olympischen Winterspiele, die derzeit in Mailand stattfinden, gab es in den vergangenen Tagen vielfältigen Austausch zwischen der Deutschen Schule Mailand, dem Leistungssport und der deutschen Politik. WDA-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Mailand Walter Brand und Schulleiter Dr. Stefan Illig waren zu einem Empfang für die Athletinnen und Athleten geladen, der es ermöglichte, mit der deutschen Politik über die Deutschen Auslandsschulen zu sprechen. Die beiden tauschten sich in einem weiteren Treffen mit dem Ausschuss für Sport und Ehrenamt des Deutschen Bundestags aus. Zuvor besuchten junge Sporttalente aus Deutschland die Deutsche Schule Mailand.

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DOSB-Präsident Thomas Weikert (links im Bild) und der Fahnenträger aus Deutschland bei der Hauptzeremonie Leon Draisaitl (ganz rechts im Bild) überreichen sportliche Andenken an die deutsche Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Dr. Christiane Schenderlein (2. v.l.) und Generalkonsulin in Mailand Susanne Welter (2. v. r.). Während des Empfangs des Deutschen Generalkonsulats in Mailand und des Deutschen Olympischen Sportbunds für Athletinnen und Athleten der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina. Bild/Copyright: Generalkonsulat (GK) Mailand.

Sport überwindet Grenzen: Schülerinnen und Schüler sowie Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Schule Mailand (DS Mailand) und Abgeordnete aus Deutschland sprachen bei mehreren Gelegenheiten über das deutsche Auslandsschulwesen und die Verbindungen zu Deutschland. Ermöglicht wurden die Treffen durch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Mailand. Die DS Mailand steht in gutem, regelmäßigem Austausch mit der diplomatischen Vertretung vor Ort, wofür die Schule dankbar ist.

​Olympische Begegnungen und Gespräche vor Ort

Während des Empfangs für Athletinnen und Athleten der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo am 10. Februar kam es zu zahlreichen Gesprächen. Ausgerichtet wurde der Empfang vom Deutschen Generalkonsulat in Mailand und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Der Empfang brachte hochrangige Gäste aus der Politik zusammen, darunter die deutsche Staatsministerin für Sport und Ehrenamt Dr. Christiane Schenderlein, den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst und den Regierenden Bürgermeister von Berlin Kai Wegner. Einladungen zu solchen Veranstaltungen zeigen nicht nur die Wertschätzung der Deutschen Auslandsschulen, sie bieten auch die Gelegenheit, mit Entscheidungsträgern ins Gespräch zu kommen – eine Chance, die Walter Brand aktiv wahrnahm. Besonders intensiv und gewinnbringend gestaltete sich dabei der Austausch mit Otto Fricke, dem Vorstandsvorsitzenden des Deutschen Olympischen Sportbunds und früheren Bundestagsabgeordneten. Mit ihm konnte Brand nicht nur über das deutsche Auslandsschulwesen im Allgemeinen sprechen, sondern auch genauer auf spezifische Probleme und Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen eingehen.
Ebenfalls anwesend war die stellvertretende Generalkonsulin des Generalkonsulats Mailand, Wiltrud Kern. Sie war zuvor im Referat 605 des Auswärtigen Amts tätig, das schwerpunktmäßig für das Auslandsschulwesen, die PASCH-Initiative und die Sportförderung zuständig ist.​

​Blick nach vorn: für die Olympischen Winterspiele und auch für die Deutschen Auslandsschulen. Vorn im Bild: Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner (ganz vorn außen, links im Bild), Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen (rechts daneben), und WDA-Vorstandsmitglied Walter Brand (rechts daneben) auf einem Empfang des Deutschen Generalkonsulats in Mailand und des Deutschen Olympischen Sportbunds. Im Hintergrund: Olympioniken, Trainerinnen und Trainer sowie weitere Sportbegeisterte. Bild/Copyright: Generalkonsulat (GK) Mailand.

​Austausch mit Bundestagsdelegation

Am Sonntag, dem 15. Februar 2026, waren Brand und Illig vom Ausschuss für Sport und Ehrenamt eingeladen, der im Rahmen der Olympischen Spiele Mailand besuchte. Aydan Özoğuz (SPD), Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, leitete die Delegation. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) setzt sich dafür ein, das große Potenzial der Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen bei der Deckung des Fachkräftebedarfs sichtbarer zu machen. Dazu gibt es eine aktuelle Stellungnahme des WDA zur Work-and-Stay-Agentur.

Stephan Mayer, CSU-Bundestagsabgeordneter und Obmann im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP), kannte die Auslandsschulen und den WDA bereits – etwa aus der Sitzung des Unterausschusses AKBP vom 29. Januar 2026. Ebenso nahm die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Lugk teil. Sie ist seit 2025 stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und war zuvor ordentliches Mitglied im Unterausschuss AKBP sowie im Auswärtigen Ausschuss. Durch ihre vorherigen Gespräche mit dem WDA und Schulbesuche ist sie mit den Deutschen Auslandsschulen gut vertraut. Lugk war zudem viele Jahre Mitarbeiterin der ehemaligen Bundesministerin Ulla Schmidt, Ehrenmitglied des WDA.

Weiterhin beteiligten sich der CSU-Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer, stellvertretendes Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, und die Bundestagsabgeordnete Tina Winklmann (Bündnis 90/Die Grünen), u. a. stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch Christian Görke (Die Linke), Diplom-Lehrer für Geschichte und Sport und u.a. Vorsitzender des Finanzausschusses, war vor Ort.

Nachwuchs trifft Schule: Besuch des Olympischen Jugendlagers

​Das Deutsche Olympische Jugendlager mit jungen Talenten aus dem Nachwuchsleistungssport und Ehrenamt besuchte die Deutsche Schule Mailand im Vorfeld und bildete den Auftakt der Begegnungen.

Auch Ministerin Theresa Schopper und Ministerialdirektor Daniel Hager-Mann aus dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg besuchten die Deutsche Schule Mailand vor wenigen Tagen. Darüber wird der WDA bald mehr berichten.

Für die Schule bedeuten diese Besuche und die Gespräche eine besondere Anerkennung ihrer Arbeit im internationalen Umfeld. Zugleich stärken sie die Sichtbarkeit der Deutschen Schule Mailand und der Deutschen Auslandsschulen als Orte des Austauschs zwischen Bildung, Sport und Politik und unterstreichen ihre Rolle als wichtige Brücke zwischen Deutschland und Italien bzw. weltweit.

Deutsches Olympisches Jugendlager mit jungen Talenten aus dem Nachwuchsleistungssport im Austausch mit Schülerinnen und Schülern der Deutschen Schule Mailand. Bild/Copyright: Deutsche Schule Mailand.

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