Bundeshaushalt 2025: Mittel für die Deutschen Auslandsschulen mit 289,6 Millionen Euro bestätigt

Der Bundestag hat am Donnerstag, den 18. September 2025, den Haushalt des Bundes für 2025 beschlossen. Die Mittel für die Deutschen Auslandsschulen wurden mit insgesamt 289,6 Millionen Euro bestätigt – 3 Millionen mehr, als ursprünglich geplant. Die Erhöhung von 3 Mio. Euro fällt einerseits in den Bereich der freiwilligen Förderung mit 1 Mio. Euro. Der Titel „Erstattungen für die Versorgungslasten der Länder“ erhält 2 Mio. Euro mehr.

​Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik — Perspektiven für die Deutschen Auslandsschulen

Am 16. September 2025 fand im Goethe-Institut Berlin die Podiumsdiskussion „Bedeutung und Ausrichtung der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik in der 21. Legislaturperiode“ statt. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um die Zukunft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. ​Die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen als Soft-Power-Instrumente, Brückenbauende oder bei der Fachkräftethematik wurde hervorgehoben. Die Haushaltslage ist angespannt, trotzdem wurde deutlich, dass sich die teilnehmenden Abgeordneten fraktionsübergreifend für eine Aufstockung der Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik einsetzen.

​Mehr Öffentlichkeit für die Deutschen Auslandsschulen: WDA-Beitrag in „Politik & Kultur“

In der aktuellen Ausgabe von "Politik & Kultur", der Zeitschrift des Deutschen Kulturrates, stellt WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Anliegen der Deutschen Auslandsschulen und das aktuelle Positionspapier des WDA, die Berliner Erklärung, einem Fachpublikum und der breiteren Öffentlichkeit vor. Die Ausgabe steht unter dem Schwerpunkt „Deutschland und die Welt – Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“. Die Deutschen Auslandsschulen erhalten dadurch eine weitere wirkungsvolle Plattform.

Gemeinsam für Auslandsschulen: WDA auf der 37. VDLiA-Hauptversammlung

Vom 6. bis 8. August 2025 fand in Bremen die 37. Hauptversammlung des Verbands Deutscher Lehrkräfte im Ausland (VDLiA) unter dem Motto „Horizonte erweitern“ statt. Etwa 130 Lehrkräfte und Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Bildung diskutierten über aktuelle Entwicklungen im Auslandsschulwesen. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) war durch Vorstandsvorsitzende Heilke Daun vertreten. Sie hielt ein Grußwort und nahm virtuell an einer Podiumsdiskussion teil.

​WDA beim Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt

Ein zentrales Thema des diesjährigen Wirtschaftstags war die Bedeutung von Fachkräften für Deutschland. Der Wirtschaftstag wurde durch Außenminister Johann Wadephul und seine finnische Amtskollegin, Elina Valtonen, eröffnet. Valtonen, die Absolventin der Deutschen Schule Helsinki ist und mehrere Jahre in Deutschland gelebt hat, hielt ihre Rede auf Deutsch. Dies machte die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen für die Beziehungen Deutschlands in der Welt deutlich. Für den WDA nahm Geschäftsführer Thilo Klingebiel teil, insbesondere am Forum zum Thema Fachkräfte.

Videointerview mit Tuğçe Sena Ormancı: Erfahrungen und Wege als Absolventin einer Deutschen Auslandsschule

Tuğçe Sena Ormancı, Alumna des Istanbul Erkek Lisesi, spricht im Videointerview über ihre Schulzeit an einer Deutschen Auslandsschule in der Türkei, persönliche Vorbilder und ihren Weg nach Deutschland. Sie unterstreicht dabei die Bedeutung ihrer schulischen Ausbildung für ihre Zukunft. Deutsche Auslandsschulen bauen Brücken und prägen weltweite Bildungsbiografien.

Deutsche Auslandsschulen als Orte der Begegnung der Kulturen

Wie reichhaltig die Wertbeiträge der Deutschen Auslandsschulen sind, ist mehrfach durch den Deutschen Bundestag gewürdigt und durch Studien belegt worden. Wir stellen die Wertbeiträge vor, dieses Mal: Deutsche Auslandsschulen als Orte der Begegnung der Kulturen. Deutsche Auslandsschulen stärken den interkulturellen Austausch, denn die Mehrzahl der Schulen sind „Begegnungsschulen“. Die Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Begegnung der Kulturen und bereiten Absolventen erfolgreich auf das Leben in einer globalisierten Welt vor.

Jubiläum der argentinische Schulen erinnert an 200 Jahre gelebte Freundschaft

2025 feiern fünf Schulen der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schulen in Argentinien ein rundes Jubiläum, und fast die Hälfte der Einrichtungen ist bereits über 100 Jahre alt. Die Arbeitsgemeinschaft hat dies gebührend gewürdigt und sich Zeit genommen, zurückzuschauen. Der WDA freut sich mit Deutschen Auslandsschulen in Argentinien über das langjährige Bestehen dieser Orte des Austauschs. ​Auslandsschulen haben oft lange Tradition. So feiert etwa die älteste bestehende Deutsche Auslandsschule, die St. Petri in Kopenhagen, in diesem Jahr ihren 450. Geburtstag.

Deutsche Auslandsschulen als Bezugspunkt für die deutsche Gemeinschaft

Wie reichhaltig die Wertbeiträge der Deutschen Auslandsschulen sind, ist mehrfach durch den Deutschen Bundestag gewürdigt und durch Studien belegt worden. Wir stellen die Wertbeiträge vor, dieses Mal: die Leistungen der Deutschen Auslandsschulen als Bezugspunkt für die deutsche Gemeinschaft. Für Deutsche im Ausland sind die Deutschen Auslandsschulen oft nicht nur die erste Adresse für die Ausbildung ihrer Kinder. Die Schulen bieten auch einen Ort der Gemeinschaft, um die eigenen kulturellen Wurzeln zu pflegen.

Schulfonds 2026 – fast 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen

Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 sieht knapp 10 Mio. Euro mehr für die Deutschen Auslandsschulen vor: 6,5 Mio. Euro entfallen auf die gesetzliche Förderung und rund 3,8 Mio. Euro auf die freiwillige Förderung. Dies ist im Vergleich zum Haushaltsentwurf von 2025 insgesamt ein Plus von 3,4 % und eine positive Entwicklung. Gleichzeitig werden jedoch die drastischen Einsparungen in 2025 bei der freiwilligen finanziellen Förderung nicht kompensiert. Insgesamt ist der Schulfonds mit 299,4 Mio. Euro für 2026 veranschlagt.

Staatssekretär Jürgen Böhm im Dialog mit dem WDA über Fachkräftesicherung und berufliche Bildung

Thilo Klingebiel, Geschäftsführer des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) traf mit Bildungsstaatssekretär Jürgen Böhm (Sachsen-Anhalt) und Dr. Ralf Feuerstein, Ländervertreter im Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland (BLASchA), zu einem fachlichen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Themen Fachkräftemangel, berufliche Bildung und Durchlässigkeit sowie das Potenzial der Deutschen Auslandsschulen in diesem Kontext.

Deutscher Lehrerverband und WDA im Austausch

Wie können die Deutschen Auslandsschulen mehr Sichtbarkeit bekommen? Was bringen Lehrkräfte nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mit? Und wie motivieren wir mehr Lehrerinnen und Lehrer, ins Ausland zu gehen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Treffens am 1. Juli 2025 mit Thilo Klingebiel, Geschäftsführer des WDA, Stefan Düll, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, und Anne Schirrmacher, Leiterin der Geschäftsstelle des Deutschen Lehrerverbands. Die Deutschen Auslandsschulen bieten großes Potenzial, um Innovationen im Bildungssystem in Gang zu setzen – in Deutschland wie im jeweiligen Sitzland.

Austausch, Gemeinschaft und Zukunftsfragen: Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung

Mitglieder aller deutschen Schulen in Chile und zahlreiche Organisationen der chilenisch-deutschen Gemeinschaft trafen sich zur Konferenz der Deutsch-Chilenischen Stiftung für Hochschulbildung – es war ein Tag voller Impulse, Begegnungen und gemeinsamer Perspektiven. Im Mittelpunkt stand der regionale Austausch und das Netzwerk für die Deutschen Schulen in Chile und Südamerika. Mit dabei war auch Ludwig Johannsen, stellv. Vorstandsvorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA).

WDA trifft Stifterverband: Gemeinsam für starke Lehr- und Fachkräfte weltweit

Im Juli 2025 vertrat Geschäftsführer Thilo Klingebiel den WDA beim Partnerfest des Stifterverbands in Düsseldorf, der eine Initiative von Unternehmen und Stiftungen ist und sich für ein leistungsfähiges Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem in Deutschland einsetzt. Das Partnerfest bot die Möglichkeit des Austausches zur Rolle der Deutschen Auslandsschulen im globalen Bildungs- und Fachkräftesystem, unter anderem mit Dr. Bettina Jorzik, der Leiterin der Allianz für Lehrkräfte, in der sich der WDA engagiert.

Stärker gemeinsam für AKBP: WDA im Austausch mit Goethe-Institut-Präsidentin Gesche Joost

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) steht im Dialog mit zentralen Akteuren der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik – wie mit Prof. Dr. Gesche Joost, seit November 2024 Präsidentin des Goethe-Instituts. In einem gemeinsamen Gespräch mit WDA-Vorstandsmitglied David Nescholta und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel am 7. Juli 2025 wurden Schnittmengen, gemeinsame Ziele und Möglichkeiten zur engeren Zusammenarbeit ausgelotet. Der WDA stärkt damit Synergien, um die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zu stärken sowie die Interessen der Deutschen Auslandsschulen wirksam zu vertreten und aktuelle Herausforderungen wie Haushaltskürzungen gemeinsam anzugehen.

Wert der Deutschen Auslandsschulen: Haushälterin Jamila Schäfer im Videointerview

Auswirkungen finanzieller Kürzungen, Finanzplanung, Wert der Deutschen Auslandsschulen: Jamila Schäfer, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen und ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss, antwortet dem WDA im Videointerview. Schäfer begleitet die Etatplanung des Schulfonds für die Deutschen Auslandsschulen bereits seit mehreren Jahren.

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