MdB Grundl (Die Grünen): Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen sicherstellen

Vor gut zwei Monaten, im Juni, nahm Erhard Grundl virtuell am Weltkongress der Deutschen Auslandsschulen in Athen teil. Dort sagte er, dass er sich, wie auch andere Abgeordnete, mit Vehemenz für die auskömmliche Förderung der Deutschen Auslandsschulen einsetzen wolle – auch im nächsten Haushalt. Der WDA knüpfte nun daran an und wiederholte die Dringlichkeit der Unterstützung für die Deutschen Auslandsschulen bei der aktuellen Zusammenstellung des Haushalts für 2024.

Der WDA spricht mit MdB Wiebke Papenbrock (SPD) zum geplanten Schulfonds für 2024

Beim zweiten Treffen in diesem Jahr mit dem Haushaltsausschussmitglied Wiebke Papenbrock von der SPD, machte der WDA die Notwendigkeit der auskömmlichen Förderung der Deutschen Auslandsschulen erneut deutlich. Direkt nach der parlamentarischen Sommerpause ist das der richtige Zeitpunkt für das Gespräch, denn zurzeit wird der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2024 verhandelt.

Allianzstellungnahme „Nachhaltige Förderung und Entwicklung der Deutschen Auslandsschulen priorisieren“ von WDA, Lehrerverbänden und Beiräten

Das Auswärtige Amt hat angekündigt, dass erhebliche Einschnitte in der Förderung der Deutschen Auslandsschulen bevorstehen. Zu Anfang des Jahres wurden bereits deutliche Reduzierungen beim Qualitätsmanagement der Deutschen Auslandsschulen vorgenommen. Der WDA verstärkte umgehend die Interessenvertretung weiter und führte betreffende Gespräche mit dem Auswärtigen Amt und Mitgliedern des Bundestages. Zudem gelang WDA, Lehrerverbänden und Beiräten ein enger Schulterschluss und die Gründung einer Allianz, als dessen erstes, wegweisendes Ergebnis heute die gemeinsame Allianzstellungnahme veröffentlicht wird.

Gemeinsam stark mit WDA-Schirmherr Thomas Erndl, MdB

Der WDA diskutierte mit dem CDU/CSU-Politiker Thomas Erndl am 2. März die aktuellen, großen Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen: Reduzierung der Prozessbegleiterstellen und der regionalen Weiterbildungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund weitreichender Einschnitte in der Förderung. WDA-Vorstand und WDA-Geschäftsführung bekräftigten, dass ein umfassender Austausch aller Beteiligten nötig sei für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft der Auslandsschulen. Der Weltkongress der Deutschen Auslandsschulen dieses Jahr in Athen ist dafür zentral. WDA-Schirmherr Erndl unterstrich, dass eine verbesserte Förderung der Auslandsschulen notwendig ist.

Bundestag debattiert Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Der Bundestag hat über den 25. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) für das Jahr 2021 beraten. Die Politikerinnen und Politiker würdigten die große Bedeutung der AKBP und gingen zugleich auf aktuelle Herausforderungen ein. Susanne Hierl von der CDU/CSU widmete ihre Ansprache ausschließlich den Deutschen Auslandsschulen und den Einsparungen, wie aktuell bei den Prozessbegleitungen und Fortbildungen.

Ausblick, Debatte und Mitgefühl beim 9. WDA-Symposium

Der Schwerpunkt war Nachhaltigkeit in der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Es ging aber auch um den Status Quo beim Schulleiterdienstvertag und den Stand der Digitalisierung. Mittendrin: die Deutsche Schule in Kiew, ihre Situation und die große Solidarität im Verband.

Auswärtiges Amt: weiter gute Bedingungen für Deutsche Auslandsschulen schaffen

Auf dem WDA-Symposium am 6. Oktober in Berlin brachte der WDA erstmals seit zwei Jahren alle Akteure des Auslandsschulwesens wieder in einer Präsenzveranstaltung zusammen. Die Vertreter der freien Schulträger diskutierten mit Bundestagsabgeordneten und fördernden Stellen, was die Deutschen Auslandsschulen in der neuen Legislaturperiode brauchen.

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