WDA-Amerikatagung in Paraguay: Raum für Austausch und Begegnung

Von 23. bis 26. November 2023 fand die WDA-Amerikatagung in Asunción, Paraguay, mit über 40 Teilnehmenen statt. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Entwicklungen zum Bundeshaushalt 2024 und die Auswirkungen auf die Deutschen Auslandsschulen. Vertreterinnen und Vertreter der fördernden Stellen wie Auswärtiges Amt und ZfA überbrachten Neuigkeiten zu Beginn der Veranstaltung.

Finale Abstimmung über den Bundesetat 2024 abgesagt

Der Haushaltsausschuss hat die für den 23. November geplante Abstimmung über den Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2024 abgesagt. Hintergrund ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Nachtragshaushalt 2021 vom 15. November. Damit sind auch endgültige Entscheidungen zum Schulfonds, der Mittel für die Deutschen Auslandsschulen enthält, vertagt.

Netzwerken in Manila: Synergien ausbauen und nutzen

Der WDA verbindet in seinem weltweiten Netzwerk Deutsche Auslandsschulen aus über 70 Ländern. Regionale Zusammenkünfte ermöglichen es, verstärkt auf lokale Themen einzugehen und Good Practice im engeren Kreis auszutauschen. Von 11. bis 13. November 2023 fand das WDA-Netzwerktreffen Asien in Manila auf den Philippinen statt.

Susanne Hierl (CDU/CSU) besucht Deutsche Auslandsschulen in Istanbul

Susanne Hierl hat während ihrer Dienstreise nach Istanbul im Auftrag der CDU/CSU Fraktion mehrere Deutsche Auslandsschulen besucht. Hierl ist Mitglied des Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, in dem die Bundestagsabgeordneten wichtige Grundsatzentscheidungen für die Deutschen Auslandsschulen treffen. Der WDA steht mit Hierl in regelmäßigem Kontakt und hat auch diese Besuche an den Deutschen Auslandsschulen koordiniert.

MdB Carsten Körber: Unterstützung der Deutschen Auslandsschulen essenziell

Zur Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen haben Vertretende des WDA am 20. September mit Carsten Körber von der CDU/CSU gesprochen. Ziel des Gesprächs war, auf die geplanten Einsparungen bei den Deutschen Auslandsschulen im Haushaltsentwurf 2024 hinzuweisen und die Bedarfe der Schulen aufzuzeigen. Körber ist ordentliches Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestags.

Allianz setzt starke Zusammenarbeit fort

Beim Treffen der Allianz aus Lehrerverbänden, Beiräten und WDA ging es darum, wie die Allianz weiter ausgebaut werden könnte zur Interessenvertretung. Besprochen wurden auch die Allianzstellungnahme, die aktuelle Bedarfe der Deutschen Auslandsschulen formuliert, und die Athener Erklärung, die daran anknüpft.

MdB Grundl (Die Grünen): Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen sicherstellen

Vor gut zwei Monaten, im Juni, nahm Erhard Grundl virtuell am Weltkongress der Deutschen Auslandsschulen in Athen teil. Dort sagte er, dass er sich, wie auch andere Abgeordnete, mit Vehemenz für die auskömmliche Förderung der Deutschen Auslandsschulen einsetzen wolle – auch im nächsten Haushalt. Der WDA knüpfte nun daran an und wiederholte die Dringlichkeit der Unterstützung für die Deutschen Auslandsschulen bei der aktuellen Zusammenstellung des Haushalts für 2024.

Der WDA spricht mit MdB Wiebke Papenbrock (SPD) zum geplanten Schulfonds für 2024

Beim zweiten Treffen in diesem Jahr mit dem Haushaltsausschussmitglied Wiebke Papenbrock von der SPD, machte der WDA die Notwendigkeit der auskömmlichen Förderung der Deutschen Auslandsschulen erneut deutlich. Direkt nach der parlamentarischen Sommerpause ist das der richtige Zeitpunkt für das Gespräch, denn zurzeit wird der Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2024 verhandelt.

Schulbildung basiert auf Verlässlichkeit

Die Juni-Ausgabe der Zeitung Politik & Kultur setzt den Schwerpunkt auf die Frage nach der Zukunft der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Neben den Sprecherinnen und Sprechern der politischen Fraktionen im Bundestag, dem Goethe-Institut und dem DAAD, brachte Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Perspektive des WDA ein. Eltern und Kinder müssen demnach auf die langfristige Orientierung Deutscher Auslandsschulen vertrauen können, denn Schulbildung basiert auf Verlässlichkeit.

WDA-Leistungsbericht veröffentlicht: Was hat den WDA 2022 besonders bewegt?

Das Jahr 2022 war ein ereignisreiches: Im Mittelpunkt der Arbeit des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) stand die politische Interessenvertretung, um die finanzielle und personelle Unterstützung für die Deutschen Auslandsschulen aufrechtzuerhalten und den Wert der Schulen sichtbar zu machen. Der Leistungsbericht für das Jahr 2022 fasst Erfolge und Ergebnisse des WDA in kompakter und anschaulicher Weise zusammen.

Aktueller WDA-Auslandsschulkompass spiegelt wirtschaftliche Herausforderungen wider

Fast ein Viertel der befragten Schulen beurteilt die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage als schlecht. Dies ist der höchste Wert seit September 2021. Gleichzeitig rücken die besonderen Sorgen der Coronapandemie zusehends in den Hintergrund. Als Herausforderung für die Schulen zeichnet sich der Ausblick auf eine sinkende Zahl an Lernenden und Lehrkräften in den nächsten Monaten ab.

Gemeinsam stark mit WDA-Schirmherr Thomas Erndl, MdB

Der WDA diskutierte mit dem CDU/CSU-Politiker Thomas Erndl am 2. März die aktuellen, großen Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen: Reduzierung der Prozessbegleiterstellen und der regionalen Weiterbildungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund weitreichender Einschnitte in der Förderung. WDA-Vorstand und WDA-Geschäftsführung bekräftigten, dass ein umfassender Austausch aller Beteiligten nötig sei für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft der Auslandsschulen. Der Weltkongress der Deutschen Auslandsschulen dieses Jahr in Athen ist dafür zentral. WDA-Schirmherr Erndl unterstrich, dass eine verbesserte Förderung der Auslandsschulen notwendig ist.

Masterplan und Deutsche Auslandsschulen: WDA bringt Bedarfe der Schulträger ein

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes vertraten WDA-Vorstandsvorsitzende Friederike Gribkowsky und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Interessen der gemeinnützigen Schulträger Deutscher Auslandsschulen bei einem mehrstündigen Austausch zum Masterplan am 23. Februar. Ziel war es, den im Koalitionsvertrag aus 2021 festgehaltenen Plan zur Weiterentwicklung der Deutschen Auslandsschulen bei diesem ersten Arbeitstreffen weiterzuentwickeln. Dabei brachte der WDA die Bedarfe der Mitgliedsschulen ein, machte konkrete Vorschläge für Maßnahmen zu deren Weiterentwicklung - wie bereits in dem WDA-Positionspapier zur nachhaltigen Förderung und Entwicklung der Deutschen Auslandsschulen zur aktuellen Legislaturperiode festgehalten - und wies gleichzeitig auf die Problematik der angekündigten Einsparungsmaßnahmen hin. Im Anschluss an den Austausch fand noch eine ausführliche Abstimmung mit der ZfA zum Weltkongress Deutscher Auslandsschulen statt.

Helpdesk