Gespräch mit dem Bundeskanzleramt über Migration und Fachkräfte

Der WDA hat am 15. Januar 2024 mit dem Referenten des Sonderbevollmächtigten der Bundesregierung zum Thema Migration und Fachkräfte gesprochen. Dabei wurden die Potenziale der Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen besprochen und Perspektiven zum Fachkräfteeinwanderungsgesetz ausgetauscht.

WDA im Austausch mit dem Bundeskanzleramt zum Thema Migration und Fachkräfte

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel hat sich am 3. April 2023 mit zwei Vertreterinnen des Bundeskanzleramts zum Thema Migration und Fachkräfte ausgetauscht. Das Thema Fachkräfte spielt für die Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen eine wichtige Rolle: Die 135 Auslandsschulen bilden mit ihren Absolventinnen und Absolventen besondere Potenziale für die vernetzte Arbeitswelt von morgen aus. In dem Gespräch wurden die Möglichkeiten zur Ausschöpfung der Potenziale besprochen und die Perspektiven auf das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ausgetauscht.

WDA im Gespräch mit SPD zur Fachkräfte-Politik

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel hat sich am 28. März 2023 mit den Büros von Rasha Nasr und Hakan Demir von der SPD-Bundestagsfraktion über die Rahmenbedingungen der Fachkräftemigration ausgetauscht. Die beiden MdB gehören Ausschüssen und Arbeitsgruppen an, in denen derzeit die Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes diskutiert wird. Im Gespräch mit dem WDA ging es um den aktuellen Stand der Reform und den Beitrag der Deutschen Auslandsschulen zur Fachkräftesituation.

WDA-Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung

Das Bundesministerium des Innern und für Heimat und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales haben am 17.02.2023 den Entwurf eines Gesetzes sowie einer Verordnung zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung vorgelegt. Ziel des Gesetzes und der Verordnung sei es, die qualifizierte Zuwanderung von Fachkräften zu vereinfachen, um den Fach- und Arbeitskräftebedarf in Deutschland zu sichern. Der WDA wurde als Vertreter der Schulträger Deutscher Auslandsschulen in die Verbändeanhörung einbezogen und steuerte seine Stellungnahme bei. Er setzt sich dafür ein, dass alle Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Potenziale der Absolventinenn und Absolventen zu nutzen.

IW unterstreicht Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen für Fachkräftesicherung

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat im Dezember einen Kurzbericht zum Thema Auslandsschulen und Fachkräftesicherung veröffentlicht. Die Autorinnen heben darin explizit die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen hervor, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken: Absolventen und Absolventinnen wären durch ihre besondere Ausbildung gut auf einen Start in Deutschland vorbereitet.

Stellungnahme zum Referentenentwurf Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) fordert vor allem die Anerkennung aller an den Auslandsschulen angebotenen Abschlüsse, also auch des Deutschen Gemischtsprachigen Internationalen Baccalaureates (GIB) und des Deutschen Sprachdiploms der Kultusministerkonferenz (DSD).

Potenziale der Absolventen Deutscher Auslandsschulen durch Fachkräfteeinwanderungsgesetz schöpfen

Die Absolventen Deutscher Auslandsschulen haben ein bedeutendes Potential für die deutsche Wirtschaft. Sie sprechen Deutsch, sind mit der deutschen Kultur vertraut und hoch qualifiziert. Wer den Fachkräftemangel von morgen verhindern will, muss diese Schüler aktiv fördern und weiter an Deutschland binden.

Fachkräftemigration: Deutsche Auslandsschulen leisten Beitrag zum Triple Win

Die Deutschen Auslandsschulen bieten großes Potenzial für die Fachkräftemigration und Fachkräftequalifizierung. Viele Absolventen der Schulen in mehr als 70 Ländern kommen nach Deutschland. Sie sprechen Deutsch, sind mit der deutschen Kultur vertraut und hoch qualifiziert. Ein Großteil der Absolventen hat auch im Ausland beruflich mit Deutschland zu tun. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen, für die Absolventen und Schulvertreter weltweit befragt wurden.

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