WDA und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland bringen Schule und Wirtschaft zusammen

Der WDA und SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland haben ihren fachlichen Austausch weiter intensiviert. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Weiterentwicklung der Berufs- und Studienorientierung an den Deutschen Auslandsschulen sowie der systematische Transfer erfolgreicher Konzepte zwischen Bildung und Wirtschaft. An dem Austausch nahm aufseiten von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland die Geschäftsführerin Frau Yvonne Kohlmann teil. Für den WDA war Geschäftsführer Thilo Klingebiel vertreten.

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​Die Geschäftsführerin von SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland, Yvonne Kohlmann, und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel im Gespräch zu den Deutschen Auslandsschulen. Foto: WDA.

Beide Seiten unterstrichen die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit, um junge Menschen weltweit bestmöglich auf die Anforderungen der internationalen Arbeitswelt vorzubereiten.

Verbindung von deutscher Wirtschaft und deutschen Auslandsschulen stärken

Ein zentrales Anliegen der Zusammenarbeit ist es, die praxisnahe und frühzeitige Berufsorientierung an deutschen Auslandsschulen zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen insbesondere Kooperationen mit Unternehmen, digitale Berufsorientierungsangebote sowie Programme zur vertieften Berufsfelderkundung. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern weltweit realistische Einblicke in Ausbildungs- und Studienwege zu ermöglichen.

​​Beide Seiten teilen die Einschätzung, dass die Potenziale von Absolventinnen und Absolventen Deutscher Auslandsschulen noch besser eingesetzt werden sollten gegen den herrschenden Fachkräftemangel. Für den WDA hat das Thema durch die hervorragend ausgebildeten Absolventinnen und Absolventen der Deutschen Auslandsschulen einen hohen Stellenwert.

Im Rahmen der didacta organisierten mobile.schule und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen eine öffentliche Podiumsdiskussion zu beruflicher Bildung weltweit an Deutschen Auslandsschulen. Vertreterinnen und Vertreter von Schulen aus Guatemala, Peru, Ecuador, Ungarn und China tauschten sich zu Konzepten, Erfahrungen und Perspektiven aus. Dabei wurde wieder deutlich: Deutsche Auslandsschulen stehen für eine beeindruckende Vielfalt an Abschlüssen – auch im Bereich der beruflichen Bildung.

Potenziale von Absolventinnen und Absolventen einsetzen

​Trotz herausragender Ausbildungsqualität und hoher interkultureller Kompetenz ihrer Absolventinnen und Absolventen bleiben viele Chancen ungenutzt – sowohl vonseiten der Politik als auch der Wirtschaft. Als „Innovationsschnellboote“ bringen Auslandsschulen oft junge Talente mit einem besonderen Blick für internationale Zusammenhänge hervor. Insbesondere ihre Fähigkeit, exzellente Bildung mit interkultureller Vielfalt und lokaler Vernetzung zu verbinden, macht sie einzigartig und wertvoll. Viele Absolventinnen und Absolventen bringen neben einer herausragenden schulischen Ausbildung auch vielfältige MINT-Kompetenzen mit, die in der deutschen Wirtschaft und weltweit dringend gebraucht werden.

Über SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland

SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland ist ein bundesweites Netzwerk, das die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen stärkt. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen und ihnen praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen.

Getragen von Wirtschafts- und Bildungsverbänden verbindet das Netzwerk Schulen, Unternehmen, Kammern und weitere Institutionen. Durch Projekte, regionale Arbeitskreise, Fortbildungen und Materialien trägt SCHULEWIRTSCHAFT dazu bei, den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf nachhaltig zu verbessern.

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