​MINT-Gipfel 2026: WDA bringt Stimme der Deutschen Auslandsschulen ein

Gründergeist, Entrepreneurship und Innovationen: Wie entfesseln wir die Potenziale im MINT-Bereich?​ Das war das Motto des 14. Nationalen MINT-Gipfels am 9. Juni in Berlin. Die Deutschen Auslandsschulen haben Antworten darauf: Sie bilden Potenziale im MINT-Bereich aus und leben Innovationen im Alltag. Das hoben für den WDA Walter Brand, WDA-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schule Mailand, und Thilo Klingebiel, WDA-Geschäftsführer, während der jährlichen Veranstaltung des Nationalen MINT Forums hervor.

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Der 14. Nationale MINT-Gipfel 2026 betont die Bedeutung von MINT-Bildung für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Wandel. ​Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – sind zentrale Kompetenzfelder, wenn es um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands geht. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) unterstreicht: Deutsche Auslandsschulen sind Leuchttürme für MINT-, Zukunftskompetenzen und Unternehmergeist. ​Der WDA begrüßt daher die Impulse des MINT-Gipfels.

​​Deutsche Auslandsschulen als Teil der MINT-Talentförderung

Deutsche Auslandsschulen verbinden weltweit deutsche Bildungsstandards mit internationalen Perspektiven und leisten einen wichtigen Beitrag zur MINT-Bildung. Sie fördern über 85.000 Schülerinnen und Schüler und stärken sowohl fachliche Kompetenzen als auch Problemlösungsfähigkeit und interkulturelles Lernen. Damit sind Deutsche Auslandsschulen wichtige Partner bei der Ausbildung von Fachkräften und der Förderung internationaler Innovationsfähigkeit.

Renommierte Auszeichnungen erhielten zuletzt etwa Schülerinnen und Schüler der German International School of Silicon Valley beim 61. Bundeswettbewerb Jugend forscht. Auch das Istanbul Lisesi, die Pestalozzi-Schule Buenos Aires und die Deutschen Schule Madrid wurden für ihre Forschungsprojekte geehrt. Die ausgezeichneten Schulen stehen stellvertretend für zahlreiche Deutsche Auslandsschulen, die MINT-Fächer gezielt fördern.​

Gleich drei Deutsche Auslandsschulen wurden zudem im April beim renommierten „Smart School“-Wettbewerb des Digitalverbands Bitkom in Berlin ausgezeichnet.

Auch auf der letzten WDA-Tagung 2026 war das Thema MINT-Ausbildung präsent. Dort zeichnete Benjamin Gesing von der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ vor Ort mehrere Deutsche Auslandsschulen für ihr besonderes Engagement in der MINT- und digitalen Bildung aus.

​MINT-Bildung für Innovation und Zukunft

Im Mittelpunkt des 14. Nationalen MINT-Gipfels stand die Rolle der MINT-Bildung: Sie vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern befähigt junge Menschen auch dazu, Verantwortung zu übernehmen, kreative Lösungen zu entwickeln und gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten. Zukunftskompetenzen, Unternehmergeist und MINT-Bildung wurden dabei als eng miteinander verbunden hervorgehoben.

Ein zentrales Ergebnis des Gipfels war die Vorstellung des Aktionsplans MINT+ durch Bundesbildungsministerin Karin Prien und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Der Plan soll MINT-Bildung stärken und stärker mit Kreativität, Innovationsfähigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung verknüpfen.

Das Nationale MINT Forum betonte zudem die Bedeutung praxisnaher und projektorientierter Lernformate sowie die stärkere Verbindung von MINT-Bildung, Maker Education und Entrepreneurship.

​Der WDA hebt den Talentpool an Absolventinnen und Absolventen Deutscher Auslandsschulen im MINT-Kontext in seinen Stellungnahmen hervor. Der Austausch mit bedeutenden Initiativen wie dem Nationalen MINT Forum oder dem Bitkom besteht seit mehreren Jahren erfolgreich.

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