WDA besucht den 42. Deutschen Philologentag zur Relevanz des Abiturs

Der WDA war am 13. November 2025 zu Gast, als der 42. Deutsche Philologentag feierlich eröffnet wurde. Mit dem Deutschen Philologenverband (DPhV), der Institution hinter der Veranstaltung, besteht seit Jahren eine konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsame Ziele sind etwa die Bedeutung des Abiturs im Ausland und dessen Qualitätssicherung sowie eine möglichst gute Förderung der Lehrkräfte. Bei der Festveranstaltung in Berlin lautete das Motto dazu passend: „Leistung fordern, Vertrauen fördern, Lehrkräfte stärken!“

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Austausch zwischen DPhV-Bundesvorsitzender Susanne Lin-Klitzing (Bildmitte); Ralf Knieling, Auslandsschulreferent DPhV, Ministerialrat a.D. (rechts im Bild) und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel. Foto: WDA.

Der Deutsche Philologenverband (DPhV) hat am 13. November seine traditionelle Festveranstaltung in Berlin gefeiert. Gemäß den Zielen des seit über 120 Jahren bestehenden Verbandes lautete das Motto des Events „Leistung fordern, Vertrauen fördern, Lehrkräfte stärken!“ Neben Reden von der DPhV-Bundesvorsitzenden Susanne Lin-Klitzing und Roland Reichenbach vom Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich gab es im Hotel Titanic auch Grußworte. Volker Geyer, Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion und Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, sprachen zum Publikum.
Das Schlusswort kam von Stefan Düll, stellvertretender Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes und Präsident des Deutschen Lehrerverbands.

Beständiger Austausch und Zusammenarbeit

Für den Weltverband Deutscher Auslandsschulen besuchte WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Eröffnung. Er hatte sich im Frühjahr noch persönlich mit der DPhV-Bundesvorsitzenden Susanne Lin-Klitzing über die gemeinsamen Ziele und Visionen ausgetauscht. Ein Thema bei diesem Gespräch war die Bedeutung des Abiturs und die internationale Anerkennung für diesen Abschluss aus dem deutschsprachigen Raum. Der WDA setzt sich für eine Stärkung des Abiturs als einen von mehreren anerkannten Abschlüssen an den Deutschen Auslandsschulen.

​Die Berliner Erklärung der Gemeinschaft der Deutschen Auslandsschulen unterstreicht die ​Gleichwertigkeit und Vielfalt der Abschlüsse an den Deutschen Auslandsschulen. Diese Vielfalt ist eine Stärke – jeder Abschluss hat seinen eigenen Wert, der sich am besten entfaltet, wenn er an den individuellen Standort der jeweiligen Schule angepasst ist.

​Der Deutsche Philologenverband ist die Dachorganisation der Philologenverbände in den Bundesländern. Er engagiert sich unter anderem für die Erhaltung und Stärkung des Gymnasiums sowie aller Bildungseinrichtungen, die zum Abitur führen.

Auch mit Stefan Düll steht der WA im Austausch, etwa zu Fragen, wie die Deutschen Auslandsschulen mehr Sichtbarkeit bekommen können, was Lehrkräfte nach ihrer Rückkehr nach Deutschland mitbringen oder aber wie mehr Lehrerinnen und Lehrer für das Ausland motiviert werden können.

Gemeinsame Allianz

2023 ist der Deutsche Philologenverband einer 2023 vom WDA gegründeten Allianz beigetreten, der außerdem die Arbeitsgemeinschaft der Auslandslehrerinnen und -lehrer (GEW AGAL) und der Verband Deutscher Lehrer im Ausland (VDLiA) sowie die verschiedenen Beiräte der Auslandsschulen angehören. Entsprechend trägt der Philologenverband die Erklärungen und Positionen der Allianz mit. Dazu gehört unter anderem die Athener Erklärung: eine gemeinsame Abschlusserklärung nach dem 6. Weltkongress Deutscher Auslandsschulen in Athen 2023.
Im Rahmen der WDA-Tagung 2025 nahm Herr Knieling an einer Podiumsdiskussion der Allianz teil.

Der WDA freut sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit und auf den weiteren Austausch in der Zukunft.
Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing wurde im Rahmen der Veranstaltung mit überwältigender Zustimmung erneut zur Vorsitzenden des Deutschen Philologenverbandes gewählt.

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