Wie werden unsere Städte in 10, 20 oder 30 Jahren aussehen? Teilnehmen am Erasmus+-Projekt zu Nachhaltigkeit

Wie werden unsere Städte in 10, 20 oder 30 Jahren aussehen? Und vor allem: Wer wird sie gestalten? ​Um Antworten auf diese Fragen zu finden, sind auch die Deutschen Auslandsschulen herzlich eingeladen, an der Pilotphase von Young Smart Cities teilzunehmen. „Young Smart Cities“ ist ein von der Universität Siegen koordiniertes Erasmus+-Projekt. Es bringt Schulen, Lehrkräfte, öffentliche Einrichtungen und Klein- und Mittelunternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen.

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​„Young Smart Cities“ ist ein von der Universität Siegen koordiniertes Erasmus+-Projekt. Es bringt Schulen, Lehrkräfte, öffentliche Einrichtungen und Klein- und Mittelunternehmen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen. Bild: Projekt Young Smart Cities.

Ziel ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, die Städte der Zukunft zu entwerfen und mitzugestalten. Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, mit ihrer Schule an der Pilotphase bis November 2026 teilzunehmen. An der Pilotphase interessierte Lehrkräfte, wenden sich bitte an das Koordinationsteam, um weitere Informationen zur Anmeldung zu erhalten:
stortoni.tvd@uni-siegen.de

Das Projekt hat zahlreiche Kooperationspartner, darunter den Bundesverband Der Mittelstand BVMW e.V.
Eine Initiative dieses Bundesverbands ist die Bildungsallianz Mittelstand. Sie setzt sich für eine echte Qualitätswende in der deutschen Bildungspolitik ein. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) ist Mitglied der Bildungsallianz Mittelstand. Deren Generalsekretär, Prof. Dr. Martin Wortmann, nimmt regelmäßig an WDA-Veranstaltungen teil, zuletzt auch an der WDA-Tagung im Mai 2026.

​Nachhaltigkeit, Mobilität, Inklusion und städtische Innovation

Durch aufgabenorientierte Aktivitäten, digitale Tools und Projektarbeit entwickeln die Schüler und Schülerinnen Schlüsselkompetenzen und setzen sich gleichzeitig mit Themen wie Nachhaltigkeit, Mobilität, Inklusion und städtischer Innovation auseinander.

Ziel ist es, das Thema Nachhaltigkeit aus der Perspektive des Alltags von Schülerinnen und Schülern zu erforschen. Das Projekt will dazu anregen, über eigene Gewohnheiten nachzudenken und zu überlegen, wie Ideen für eine lebenswertere und nachhaltigere Stadt umgesetzt werden können. Der Fokus liegt auf Schlüsselbereichen wie Energieversorgung, Mobilität und städtische Begrünung und ermöglicht Schülerinnen und Schülern, ihre eigenen Visionen für die Zukunft zu entwickeln und zu teilen.

​Schülerzentrierter Ansatz

Sollten Lehrkräfte an dem Projekt teilnehmen wollen, würde sich der Aufwand auf insgesamt etwa 8–10 Unterrichtsstunden belaufen. Die Stundeneinteilung gestalten die Lehrkräfte. Das Projekt zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 16 Jahren zu befähigen, durch Kreativität, Zusammenarbeit und kritisches Denken aktiv zu nachhaltigen und klimaneutralen Städten beizutragen.

Der schülerzentrierte Ansatz orientiert sich am problemorientierten Lernen (PBL). Die Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, reale städtische Herausforderungen zu erforschen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die schulisches Lernen mit der realen Welt verbinden und gleichzeitig zukunftsrelevante Kompetenzen fördern.

Warum teilnehmen?

Die Schule hat die Möglichkeit, innerhalb eines europäischen Netzwerks von Partnerschulen mit dem Ansatz des Problemorientierten Lernens (PBL) zusammenzuarbeiten. Dabei tragen Sie zur Entwicklung von Lernszenarien bei, die zeigen, wie Schülerinnen und Schüler – angeleitet von ihren Lehrkräften – durch PBL und kompetenzorientiertes Training, Skills Based Training (SBT) interdisziplinäre Fähigkeiten erwerben können. Dieser Ansatz fördert eigenständiges Lernen und Selbstreflexion – das Bewusstsein darüber, wo sie stehen und was sie benötigen, um Fortschritte zu machen.

Lehrkräfte werden durch online verfügbare Materialien unterstützt und haben die Möglichkeit, aktiv beizutragen. Die Schule kann ihr pädagogisches Know-how einbringen und gleichzeitig von einem gemeinsamen professionellen Lernprozess profitieren.

Gleichzeitig unterstützt die Teilnahme an der Pilotphase die Erprobung und Verbesserung der Young Smart Cities-Plattform – einem neuen digitalen Raum, in dem Lehrkräfte und Lernende hochwertige Lernressourcen finden, reale Herausforderungen bearbeiten und sich mit Gleichgesinnten in ganz Europa vernetzen können.

Vorkenntnisse zu Smart Cities, PBL oder SBT sind nicht erforderlich. Alle notwendigen Materialien und Unterstützungsangebote werden bereitgestellt!

Was Schülerinnen und Schüler gewinnen

Im Verlauf des Projekts werden die Schülerinnen und Schüler:

  • zentrale Herausforderungen heutiger Städte erkunden;
  • 21st-Century-Skills wie kritisches Denken, digitale Kompetenz, Kreativität, Empathie und Zusammenarbeit stärken;
  • lernen, eigenständige Lösungen für offene Fragestellungen zu entwickeln und zu reflektieren;
  • ihre Ideen im Young Smart Cities-Blog teilen und sich mit Jugendlichen aus anderen Ländern austauschen;
  • erfahren, dass sie selbst aktiv ihre Gemeinschaft und Zukunft mitgestalten können.

Das Young Smart Cities-Team freut sich darüber, diese Gelegenheit auch Schulen außerhalb der ursprünglichen Projektpartnerschaft anzubieten, und würde es begrüßen, wenn auch Deutsche Auslandsschulen teilnehmen.

​Für weitere Informationen, Fragen, Kontakt und mehr zum Projekt:

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