Nationaler MINT-Gipfel: WDA vernetzt sich weiter

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – kurz MINT – sind zentrale Kompetenzfelder, wenn es um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands geht. Der 13. Nationale MINT Gipfel setzte ein starkes politisches Signal für die ressortübergreifende Förderung von MINT-Bildung. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) begrüßt diesen Kurs – und zeigt: Die Deutschen Auslandsschulen sind längst Teil der Lösung und Talentzentren für den MINT-Nachwuchs.

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Der WDA bringt sich kontinuierlich zum Thema MINT ein. Hier die beiden Vorstände des Nationalen MINT Forums, Indra Hadeler (Bildmitte( und Prof. Dr. Carsten Busch (im Bild rechts) mit WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel. Foto: WDA

Die neue Bundesregierung hat sich vorgenommen, starke Impulse für einen wirtschaftlichen Aufschwung zu setzen. Dafür braucht es gut ausgebildete Fachkräfte – vor allem in den MINT-Disziplinen. Technologische Innovationen, die Digitalisierung, der Klimaschutz und auch Fragen der Verteidigung hängen entscheidend von diesem Know-how ab.

Deutsche Auslandsschulen: stark in der MINT-Bildung

Deutsche Auslandsschulen prägen Bildungsbiografien weltweit. Mit über 85.000 Schülerinnen und Schülern bieten sie ein ganzheitliches Bildungsangebot von der frühkindlichen Bildung bis zur Hochschulreife. MINT-Fächer haben dabei einen zentralen Stellenwert im Curriculum. Durch die Verbindung deutscher Bildungsstandards mit internationalen Perspektiven entstehen weltweit Lernorte, die nicht nur fachlich exzellent, sondern auch interkulturell prägend sind. Absolventinnen und Absolventen dieser Schulen sind besonders qualifiziert für ein Studium, eine Ausbildung oder den direkten Berufseinstieg in Deutschland – ein Potenzial, das im Kontext des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes strategisch bedeutsam ist.

Vernetzt für die MINT-Zukunft

Der WDA sieht in der geplanten Weiterentwicklung des MINT-Aktionsplans durch die Bundesregierung eine große Chance – nicht nur für Deutschland, sondern auch für die internationale Bildungslandschaft. Die deutsche Auslandsschularbeit kann einen entscheidenden Beitrag leisten: für die Sicherung der Fachkräftebasis, für mehr Bildungsdurchlässigkeit entlang der internationalen Bildungskette und für eine global anschlussfähige Innovationskultur. WDA-Geschäftsführer Klingebiel unterstreicht: „Das Nationale MINT Forum ist ein starker Partner – wir freuen uns, den Dialog weiterzuführen und gemeinsam die Weichen für die Fachkräfte von morgen zu stellen.“
Auch mit Organisationen wie „MINT Zukunft schaffen!“ und dem MINT-Excellence-Schulnetzwerk intensiviert der WDA den Austausch. So diskutiert Klingebiel mit Benjamin Gesing und Prof. Christoph Meinel über Wege zur Förderung von MINT-Kompetenzen und betonte gegenüber Dr. Niki Sarantido die hohe Qualität naturwissenschaftlicher Bildung an Auslandsschulen.

Beim 13. Nationalen MINT Gipfel am 24. Juni 2025 kündigten Bildungsministerin Prien und Forschungsministerin Bär die Weiterentwicklung des MINT-Aktionsplans sowie eine engere ressortübergreifende Zusammenarbeit an. Ziel ist es, MINT-Kompetenzen frühzeitig und flächendeckend zu fördern – auch mit Blick auf Digitalisierung, Klimaschutz und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das Nationale MINT Forum unterstützt diese Strategie mit einem klaren Appell an Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, gemeinsam die MINT-Bildung der Zukunft zu gestalten.

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