​„Regio Connect“ stärkt Austausch und Zusammenarbeit zwischen Schulen in Bukarest

Mitte Januar fand an der Internationalen Deutschen Schule Bukarest das Schülervertretungstreffen „Regio Connect“ statt. Vertreterinnen und Vertreter der Schülervertretungen von zwölf deutschen Auslandsschulen – Athen, Baja, Belgrad, Bratislava, Györ, Kecskemet, Kiew, Mailand, Moskau, Rom, Sofia und Zagreb – kamen zusammen, um sich über zentrale Themen der politischen Bildung und Demokratie an Schulen auszutauschen.

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Treffen sich in Bukarest: Vertreterinnen und Vertreter von 12 deutschen Auslandsschulen in Bukarest. Foto: Internationale Deutsche Schule Bukarest.

In Workshops und Diskussionen wurden Good Practice Beispiele geteilt, das bestehende Schüleraustauschprogramm erweitert und neue gemeinsame Projekte geplant. Ziel war es, das Netzwerk zwischen den Schulen zu festigen. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkrete Impulse für die Aufgaben der Schülervertretung (SV) in den eigenen Schulen erhalten.

​Schülervertretungen im Dialog: Begegnungen, Projekte und neue Perspektiven

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der Deutschen Botschaft in Bukarest, bei dem die Schülerinnen und Schüler direkt Fragen zur Arbeit der Botschaft stellen konnten. Zudem kamen VertreterInnen ansässiger politischer Stiftungen an die Schule. Die Schülervertretungen nutzten die Gelegenheit, sich über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Stiftungen und Schulen auszutauschen, viele Fragen zu stellen und ihre eigenen Projektideen vorzustellen.

Gemeinsam lernen, vernetzen und Demokratie stärken

Überdies bot das Rahmenprogramm zahlreiche Gelegenheiten für persönlichen Austausch: Bei Abendessen, einer Stadttour durch Bukarest sowie einem Besuch des Parlaments konnten die Jugendlichen Kontakte knüpfen, kulturelle Eindrücke sammeln und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg schließen.

„Regio Connect“ hat damit nicht nur das netzwerkübergreifende Lernen gestärkt, sondern auch den jungen Menschen gezeigt, wie Schülervertretungen aktiv zur Förderung von Demokratie und politischer Bildung beitragen können. Die Veranstaltung legt den Grundstein für weitere Kooperationen und gemeinsame Projekte der beteiligten Schulen in der Zukunft.

​WDA stärkt Schülervertretungen an Deutschen Auslandsschulen

​Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) bringt sich aktiv in die Förderung der Schülervertretungen ein. Am 28. Oktober 2024 fand ein erstes Gespräch zwischen dem WDA und der Bundesschülerkonferenz statt, bei dem Strategien erörtert wurden, um die Mitgestaltungsmöglichkeiten von Schülervertretungen an Deutschen Auslandsschulen zu stärken und sie stärker in bildungspolitische Entscheidungen einzubinden. Thilo Klingebiel, Geschäftsführer des WDA, und Fabian Schön, neuer Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, diskutierten die Schaffung eines gemeinsamen Gremiums, das die Interessen der Auslandsschulen vertritt und regionale Vertreterinnen und Vertreter einbindet, um gezielt Projekte und Initiativen zu entwickeln. Ziel ist es, die Vernetzung zwischen Schülervertretungen im In- und Ausland langfristig auszubauen und die Stimmen der Jugendlichen in bildungspolitische Prozesse einzubringen. Dieser Dialog wird in den kommenden Monaten fortgesetzt, unter anderem auf der WDA-Tagung im Juni, um eine stabile Basis für die Zusammenarbeit zwischen Deutschen Auslandsschulen und Schülervertretungen in Deutschland zu schaffen.

Weitere Informationen

Erster Austausch zwischen Weltverband Deutscher Auslandsschulen und Bundesschülerkonferenz

Deutsche Schule Nairobi im Austausch mit Außenminister Johann Wadephul

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