Austausch zum Schulfonds mit Thomas Hacker (FDP)

Thomas Hacker (MdB) ist ordentliches Mitglied im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und sagt den Auslandsschulen seine Unterstützung zu.

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Beim Austausch per Webkonferenz am 07. September stand die Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen im Allgemeinen und die Planungen für den Schulfonds 2023 im Speziellen im Mittelpunkt. Den Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) vertraten die Vorsitzende Friederike Gribkowsky und der Geschäftsführer Thilo Klingebiel.

Thomas Hacker unterstrich, dass er die Arbeit der Deutschen Auslandsschulen schätze. Je mehr Angebote es dort gebe, umso besser sei dies. Die Schulen seien Werbung für Deutschland. Dabei lege er auf einen Austausch auf Augenhöhe Wert. Gleichzeitig stellte er die besonderen Anforderungen an den Bundeshaushalt 2023 dar.

Friederike Gribkowsky erläuterte die Herausforderungen der Schulen angesichts der globalen Krisen und warb für eine nachhaltige Unterstützung.

Die Deutschen Auslandsschulen benötigen zum Erhalt ihrer Qualität:

  • eine Erhöhung der freiwilligen und gesetzlichen Förderung.
  • einen Nothilfetopf für die Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie.
  • zusätzliche Mittel, um Spielraum für die nachhaltige Entwicklung der Deutschen Auslandsschulen zu schaffen

Der Entwurf des Bundeshaushaltsplans sieht eine Absenkung des Schulfonds im Haushalt des Auswärtigen Amts vor. Er soll 2023 nominell um 14,35 Millionen Euro auf 286,37 Millionen Euro sinken. Der Schulfonds ist 2022 mit 300,7 Millionen Euro ausgewiesen. Verglichen damit beträgt die geplante Absenkung rund 4,8 Prozent. Der Schulfonds umfasst die Mittel zur Förderung für das deutsche Schulwesen im Ausland und die internationale Zusammenarbeit im schulischen Bereich.

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