Deutsche Schule Tokyo Yokohama im Dialog mit Bundespräsident Steinmeier

Anlässlich eines Empfangs in der Deutschen Botschaft Tokyo in Japan kamen Dr. Daniel Ruzicka, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsche Schule Tokyo Yokohama (DSTY), und Schulleiter Thorsten Knab mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Gespräch. Im Austausch konnten sie die sehr gute Entwicklung der Schule und ihre besondere Rolle für die deutsch-japanischen Beziehungen hervorheben. Steinmeier ist Schirmherr des Auslandsschulwesens und zeigte sich sehr interessiert an der Arbeit der DSTY, besonders auch als Verbindungselement zwischen Japan und Deutschland. Deutsche Auslandsschulen bauen Brücken und prägen weltweite Bildungsbiografien.

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Anlässlich eines Empfangs in der Deutschen Botschaft Tokyo in Japan tauschte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Mitte) mit Dr. Daniel Ruzicka, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsche Schule Tokyo Yokohama (DSTY) (rechts) und Schulleiter Thorsten Knab (links) aus. Foto: Deutsche Schule Tokyo Yokohama.

Ein starker Moment für die DSTY

Der Bundespräsident war im Juni anlässlich des Nationentags zur EXPO nach Japan gereist. Im Rahmen seines Besuchs in Japan traf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Deutsche Schule Tokyo Yokohama Dr. Daniel Ruzicka und Schulleiter Thorsten Knab. Bei einem Empfang in der Deutschen Botschaft Tokyo berichteten sie dem Staatsoberhaupt über die aktuelle Situation und sehr gute Entwicklung der DSTY. Steinmeier erkundigte sich unter anderem nach der Schülerzahl – derzeit rund 550 –, nach der Zusammensetzung der Schulgemeinschaft sowie nach den beruflichen Perspektiven der Absolventinnen und Absolventen.

Der Besuch des Staatsoberhaupts an einer Deutschen Auslandsschule ist – wie zuletzt in Lateinamerika und Kairo – stets eine besondere Ehre. Er macht die wichtige Rolle der Schulen im Ausland greifbar und rückt ihre Werte in den Fokus. Auch Bundestagsabgeordnete nutzen regelmäßig Auslandsreisen, um sich an Deutschen Auslandsschulen vor Ort ein Bild zu machen. Solche persönlichen Begegnungen ermöglichen den Schulen, ihre Erfolge zu zeigen, aber auch Herausforderungen offen anzusprechen.

Wertvoller Beitrag zu den deutsch-japanischen Beziehungen

Wie Schulleiter Knab im Anschluss berichtete, konnten er und Dr. Ruzicka besonders deutlich machen, wie zentral die DSTY für die deutsch-japanischen Beziehungen ist. Die Schule sichert nicht nur die Schullaufbahn der Kinder, die mit ihren Familien für einige Jahre in Japan leben, sondern bietet auch der großen deutschsprachig-japanischen Community ein verlässliches Bildungsumfeld.

Rund 90 % der Abiturientinnen und Abiturienten – im Schuljahr 2024/25 sind es 28 – beginnen nach ihrem Abschluss ein Studium in Deutschland. Viele von ihnen übernehmen später gesellschaftlich relevante Aufgaben. Der Austausch mit dem Bundespräsidenten sowie mit weiteren Gästen im Rahmen des Empfangs wurde von allen Beteiligten als sehr inspirierend erlebt.

Über die DSTY

Die Deutsche Schule Tokyo Yokohama (DSTY) ist eine anerkannte Deutsche Auslandsschule mit einem durchgängigen Bildungsangebot vom Kindergarten bis zum Abitur. Deutsche Auslandsschulen bieten ganzheitliche Bildung, vom Kindergarten bis zum Abitur und weiteren Abschlüssen. Freie gemeinnützige Träger gründen und führen die Schulen wirtschaftlich eigenständig, Bund und Länder fördern sie.

Derzeit besuchen rund 550 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Nationen die DSTY. Auf dem modernen Campus in Yokohama verbindet die DSTY deutsche Bildungsqualität mit internationaler Offenheit. Sie steht für ganzheitliches Lernen, interkulturelle Kompetenz und partnerschaftliche Zusammenarbeit – getragen von einem engagierten Kollegium, einer aktiven Schulgemeinschaft und einem starken Träger.
Die Deutsche Schule Tokyo Yokohama ist Mitglied im Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA). Der WDA vertritt die freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen und fasst ihre Einzelstimmen zu einer starken Stimme zusammen.

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