Bundestagsabgeordnete Michael Müller und Andreas Larem besuchen Schule in Manila

Michael Müller und Andreas Larem von der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag besuchten vor Kurzem die Deutsche Europäische Schule Manila auf den Philippinen. Dies ist nach Bettina Lugk bereits der zweite Besuch von SPD-Politikern an einer Deutschen Auslandsschule in diesem Jahr. Vor dem Besuch stimmte sich das Management der Schule in Manila mit der WDA-Geschäftsführung in Berlin ab. Der WDA vertritt die Interessen der freien Schulträger in Deutschland und steht in kontinuierlichem Austausch mit der Politik.

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v.l.: Stellvertretende Botschafterin der Deutschen Botschaft Manila Laura Oexle, DESM-Vorstandsvorsitzender Roland Odenthal, DESM-Schulleiter Christoph-Boris Frank, DESM-Verwaltungsleiter Volker Ross, Andreas Larem MdB, Michael Müller MdB. Foto: Volker Ross.

Eine Schulausbildung an der Deutschen Europäischen Schule Manila (DESM) ist hochgeschätzt und kein Privileg für deutsche Kinder – davon konnten sich die beiden Bundestagsabgeordneten der SPD-Fraktion Michael Müller sowie Andreas Larem überzeugen. Im Rahmen ihrer Dienstreise in der Region besuchten die beiden als Vertreter des Auswärtigen Ausschusses auch die Schule auf den Philippinen.

Schülerinnen und Schüler aus 36 unterschiedlichen Ländern

„Als Vertreter des Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik freue ich mich, in direkten Kontakt mit Vertreterinnen und Vertretern und Schülerinnen und Schülern der Deutschen Europäischen Schule Manila zu treten. In Deutschland ringen wir hart um die finanzielle Unterstützung der Schulen, die doch den Großteil ihrer Einnahmen selbst erwirtschaften. Hier vor Ort können wir sehen, was wir damit alles bewirken”, erklärt Michael Müller.

Die Schule ist international aufgestellt. „Schülerinnen und Schüler aus 36 unterschiedlichen Ländern besuchen die Schule augenblicklich“, berichtet Schulleiter Christoph Boris Frank den beiden Abgeordneten, die sich in Bezug auf die Eltern- und Schülerschaft der Schule erkundigen. Müller möchte wissen, was die Eltern bewegt, ihre Kinder an der DESM lernen zu lassen. „Die qualitativ gute Schulausbildung und vor allem die Möglichkeit, ihre Kinder in der Zukunft in Deutschland studieren lassen zu können“, erläutert der Schulleiter. Deutsche Auslandsschulen gibt es weltweit in über 70 Ländern. Sie bauen Brücken zwischen den Ländern und nach Deutschland und prägen weltweite Bildungsbiografien.

Auf Schulrundgang die Schule näher kennenlernen

Auf dem Schulrundgang zeigte Verwaltungsleiter Volker Ross, wie die Schule mit viel Erfindungsgeist und dem eigenen, kleinen Team selbstständig Renovierungsarbeiten und Umbaumaßnahmen umgesetzt hat. Dies auch, als die Schule aufgrund der Coronapandemie beinahe zwei Jahre im reinen Onlinemodus arbeiten musste und mehr als ein Drittel der Schülerschaft verlor. Viele Familien hätten daraufhin das Land verlassen und die größte Baumaßnahme wurde aufgrund fallender Schülerzahlen temporär auf Eis gelegt. Auch die internationale Konkurrenz wie etwa der British School und der International School Manila stellen eine Herausforderung dar. Hier müsse man bei der Infrastruktur noch aufholen, so Ross weiter. Die Bundestagsabgeordneten wollten sich auf jeden Fall für die Schule einsetzen, so die beiden Politiker.

Der WDA im Austausch mit dem Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Müller ist Obmann im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UAKP) für die SPD-Fraktion. Larem ist ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Der UAKP beschäftigt sich auch mit den Deutschen Auslandsschulen, deren Stärkung der Bundestag regelmäßig fordert. Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Müller, hat etwa zu Ende letzten Jahres auf einer Delegationsreise in Ägypten auch Schulen besucht, „um die Zusammenarbeit im Bildungsbereich auszubauen“. Frau Lugk besuchte im Februar Deutsche Auslandsschulen in Bolivien und Ecuador und ist mit den Deutschen Auslandsschulen auch vertraut, da sie viele Jahre Mitarbeiterin von Ulla Schmidt, dem WDA-Ehrenmitglied, war. Die genannten Politiker sind daher wichtige Ansprechpartner für den WDA, der in Gesprächen immer wieder auch auf die aktuellen finanziellen und personellen Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen hinweist.

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