Austausch mit den Ländern zur Lage der Deutschen Auslandsschulen

Bei dem Gespräch am 28. Januar ging es vorrangig um die Lage der Auslandsschulen, den Schulleiterdienstvertrag und die GIB-Schulen.

Austausch mit den Ländern zur Lage der Deutschen Auslandsschulen

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen pflegt den regelmäßigen Austausch mit den fördernden Stellen im Rahmen eines Jour fixe. An der Webkonferenz am 28. Januar 2022 nahmen teil:

– Dorothée Bauni, Ländervorsitzende des Bund-Länder-Ausschuss für schulische Arbeit im Ausland (BLASchA)
– Burghard Ahnfeldt, KMK-Referatsleiter Auslandschulwesen
– Dr. Peter Fornell, Vorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA)
– Thilo Klingebiel, Geschäftsführer WDA

Inhaltlich widmete sich der Austausch zunächst dem Rückblick auf die Schulleitertagung und der Lage der Schulen. Nach der Einschätzung von Frau Bauni sei die Lage nicht zu pauschalisieren. Bei den Abschlüssen sei es in der Krise gelungen durchschnittlich vergleichbare Abschlussnoten zu sichern, teilweise sogar überdurchschnittliche.

Beim Thema “Schulleiterdienstvertrag” knüpfte die Runde an der Podiumsdiskussion beim WDA-Symposium vom 6. Oktober 2021 in Berlin an. Bauni und Ahnfeldt unterstrichen, dass die Schulträger bei der Entwicklung von Lösungsansätzen mit einbezogen werden müssen. Dr. Peter Fornell betonte hier das Interesse des WDA an einer konsensualen Lösung und das eine Klärung der Rollen zwischen Schulleitern und Schulvorständen im Interesse aller Beteiligter sei. Im Fokus sollte stehen, die Balance zwischen den beteiligten Gruppen zu halten. Bauni und Ahnfeldt hoben insbesondere die Fürsorgepflicht der Länder und Notwendigkeit eines Konfliktmanagements hervor.

Im Hinblick auf die GIB-Schulen erörterte man insbesondere die Rolle der KMK an den GIB-Schulen sowie die Möglichkeiten dies in beiderseitigem Interesse sichtbarer zu machen.

Der Austausch fand wie gewohnt in einer partnerschaftlichen Atmosphäre statt. Der Jour fixe dient dem regelmäßigen und engen Austausch von Schulträgern und Ländern.

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