19.07.2017

Deutsche Gesellschaft e. V. und Weltverband Deutscher Auslandsschulen vertiefen Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft e. V. ist der erste nach dem Fall der Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Der Verein und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen tauschen sich künftig regelmäßig aus und kooperieren bei Projekten.

Jan Roessel, Referent der Deutschen Gesellschaft e. V., WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel, Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e. V. (v.l.) (Foto: WDA)

Die Deutsche Gesellschaft e.V. und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) wollen künftig verstärkt kooperieren und sich regelmäßig austauschen. Dies beschlossen Vertreter der beiden gemeinnützigen Einrichtungen bei einem Treffen in der Geschäftsstelle des WDA in Berlin. An dem Gespräch nahmen für die Deutsche Gesellschaft der Vorstandsbevollmächtigte Dr. Andreas H. Apelt und Referent Jan Roessel teil, für den WDA Geschäftsführer Thilo Klingebiel.

Internationaler Joseph-von-Eichendorff-Liederwettbewerb 2017

Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit unterstützt der WDA den internationalen Joseph-von-Eichendorff-Liederwettbewerb 2017. Der Liederwettbewerb möchte zur Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und der deutschen Kultur anregen. Unter dem Motto „Schläft ein Lied in allen Dingen“ können sich bis zum 30. September 2017 junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren mit Lebensmittelpunkt im Ausland beteiligen. Die Deutsche Gesellschaft e.V. ruft dazu auf, ein Lied zu verfassen und darin Gedanken zu Deutschland, zur deutschen Sprache und zur deutschen Kultur zu verarbeiten. Die Werke Joseph von Eichendorffs sollen als Inspiration, aber auch als Reibungsfläche dienen. Schirmherr des Wettbewerbs ist Hartmut Koschyk MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland.

Öffentlichkeitswirksame Aufführung

Die drei besten Lieder werden von einer Jury ausgewählt und in Berlin öffentlichkeitswirksam aufgeführt. Sie werden mit Preisgeldern in Höhe von 1.500 Euro (Platz 1), 1.000 Euro (Platz 2) und 500 Euro (Platz 3) ausgezeichnet. Das Projekt wird gefördert vom Auswärtigen Amt, der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Es wird umgesetzt von der Deutschen Gesellschaft e.V., dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland sowie dem Haus des Deutschen Ostens.

Hintergrund: Über die Deutsche Gesellschaft e.V. und den WDA

Deutsche Gesellschaft e.V.
Die Deutsche Gesellschaft e.V. ist der erste nach dem Fall der Mauer gegründete gesamtdeutsche Verein. Am 13. Januar 1990 wurde er von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Ost und West mit dem Ziel gegründet, die Teilung zu überwinden, das Miteinander in Deutschland und Europa zu fördern sowie Vorurteile abzubauen. Diesen Grundsätzen verpflichtet, organisiert die Deutsche Gesellschaft e. V. über 700 Veranstaltungen jährlich in den Bereichen Politik & Geschichte, Kultur & Gesellschaft sowie EU & Europa. In mehr als 20 europäischen Staaten setzt sie sich für Demokratie und Völkerverständigung ein. Zu den Gründungsmitgliedern zählen Willy Brandt, Lothar de Maizière, Bärbel Bohley, Johannes Rau, Armin Müller-Stahl, Martin Walser, Günter de Bruyn, Sabine Bergmann-Pohl und Heiner Müller. Kuratoriumsmitglieder sind zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA)
Der im Jahr 2003 gegründete Weltverband Deutscher Auslandsschulen vertritt die freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen und fasst ihre Einzelstimmen zu einer starken Stimme zusammen. Der Verband unterstützt seine Mitglieder bei ihren Aufgaben und fördert ihre Projekte mit gezielten Dienstleistungen. Der WDA vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik und den fördernden Stellen. Er ist Ansprechpartner der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und gestaltet diese zugleich aktiv mit. Der Weltverband hat 139 Mitglieder, davon 117 anerkannte Deutsche Auslandsschulen; rund 89 Prozent der Schüler Deutscher Auslandsschulen insgesamt besuchen WDA-Mitgliedsschulen.

 
 
 
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