Netzwerk der Auslandsschulen präsentiert sich in Stuttgart

Auf der didacta 2017 in Stuttgart stellten sich knapp 50 Deutsche Auslandsschulen den Messebesuchern vor. Der Weltverband unterstützte die Schulen und informierte Pädagogen über die Arbeit im Ausland.

Anlaufstelle für Pädagogen und Fachbesucher: Die ZfA ermöglichte es dem WDA, sich auf dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Auslandsschulen auf der didacta vorzustellen. Fast 50 Schulen waren dort vertreten. (Foto: WDA)

Vom 14. bis 18. Februar 2017 konnten Pädagogen auf der didacta in Stuttgart die Deutschen Auslandsschulen persönlich kennenlernen. Fast 50 Deutsche Auslandsschulen präsentierten sich auf der weltgrößten Bildungsmesse. Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) ermöglichte auch dem Weltverband Deutscher Auslandsschulen, sich auf dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Schulen vorzustellen und die Schulen zu unterstützen. ZfA-Referenten brachten zugleich ihr Wissen bei der WDA-Fachtagung im Rahmen der didacta ein. Der Weltverband war nach der didacta in Hannover und Köln zum dritten Mal mit einem eigenen Stand auf der Messe vertreten.

Fliegender Wegweiser: Auf der didacta 2017 sorgten mehrere WDA-Mitgliedsschulen mit Gemeinschaftswerbung auf einem Zeppelin für Aufmerksamkeit. (Foto: WDA)


Rund 85.000 Besucher kamen an den fünf Messetagen auf die didacta. „Chancen weltweit: Lehrer und Erzieher gesucht“: Mit dieser Botschaft empfing die Messe wie in den Vorjahren die ankommenden Besucher. WDA-Plakate wiesen in den Eingangsbereichen den Weg zum Gemeinschaftsstand der Deutschen Auslandsschulen. Zusätzlich zu dieser Gemeinschaftswerbung warben erneut mehrere WDA-Mitgliedsschulen gemeinsam auf einem Zeppelin, der an zwei Tagen über den Köpfen der Besucher schwebte. Ein Hingucker, der dem Auftritt der Deutschen Auslandsschulen zusätzliche Aufmerksamkeit brachte. Der WDA beteiligte sich an den Werbemaßnahmen und koordinierte sie.

In 80 Schritten um die Welt: ZfA, WDA und die Deutschen Auslandsschulen informierten in Stuttgart über die Chancen für Pädagogen im Ausland. Im Bild: Markus Mayer, Geschäftsführer DS Moskau, im Gespräch am Messestand der Schulen in Russland. (Foto: WDA)

Enge Kooperation von ZfA, WDA und Schulen

Die didacta bot erneut vielfältige Möglichkeiten des Austausches. Den Messestand des WDA betreuten Geschäftsführer Thilo Klingebiel und Kommunikationsreferent Albrecht Wolfmeyer, unterstützt durch zwei freie Mitarbeiter. Das WDA-Team beriet Pädagogen und Lehramtsstudierende zu den beruflichen Perspektiven an den Deutschen Schulen im Ausland und Informierte über den Wertbeitrag der Deutschen Auslandsschulen. Durch die zentrale Lage des WDA-Messeauftritts auf dem Gemeinschaftsstand der Deutschen Auslandsschulen ließen sich über die Beratung hinaus Synergien nutzen: Hatte eine Lehrkraft spezifische Fragen – etwa zum Dienstweg bei der Bewerbung als Auslandsdienstlehrkraft – konnte der WDA direkt an die ZfA vermitteln. Wollte ein Pädagoge mehr zu einer bestimmten Schule oder einem Land erfahren, ließ sich der persönliche Kontakt in wenigen Schritten herstellen.

Gut vertreten: WDA-Vorstandsmitglieder Friederike Gribkowsky (r.) und Gabriele Bunzel-Khalil am Messestand des Verbands. Frau Gribkowsky eröffnete auch die WDA-Fachtagung. (Foto: WDA)
Weltverband trifft Bundesverwaltungsamt: Der WDA-Vorsitzende Detlef Ernst (r.) tauschte sich auf der didacta mit dem neuen BVA-Vizepräsidenten Dr. Man­fred Schmidt aus. (Foto: WDA)

Auch der WDA-Vorsitzende Detlef Ernst sowie Schriftführerin Friederike Gribkowsky und Vorstandsmitglied Gabriele Bunzel-Khalil besuchten die didacta in Stuttgart. Sie tauschten sich mit den Schulleitern, Vorstandskollegen und Lehrkräften der Deutschen Auslandsschulen und dem Team der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen aus. Die Messe bot Detlef Ernst und dem neuen Vizepräsidenten des Bundesverwaltungsamts Dr. Man­fred Schmidt die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen. Schmidt hat Anfang Februar die Nachfolge von Wolf Schwerdt­fe­ger angetreten. Zum persönlichen Austausch zwischen WDA und ZfA kamen auf der Messe auch Ernst, Gribkowsky, Klingebiel und Zentralstellen-Leiter Joachim Lauer zusammen.

WDA-Fachtagung stellt Schulbau und Management in den Mittelpunkt

Schwerpunkte der WDA-Fachtagung 2017 waren der Schulbau, das Personalmanagement und das Management von gemeinnützigen Organisationen. Partner des WDA und Schulexperten referierten dazu, wie Auslandsschulen die richtigen Lehrkräfte finden können, worauf es bei der Personalführung ankommt und welche Anforderungen Bauprojekte an Schulen stellen. Für die Veranstaltung konnte der WDA zahlreiche renommierte Fachleute gewinnen. Mehr als 70 Vorstände, Führungs- und Lehrkräfte der Schulen weltweit nahmen 2017 an der Tagung teil.

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