12.01.2015

Erste Akademische Leiterin des LBI geehrt

Das LBI hat María Eugenia Niemeyer für ihre Verdienste als erste Akademische Leiterin ausgezeichnet. Vorstandsvorsitzender Hellemann überreichte die Wilhelm von Humboldt-Medaille.

Ausgezeichnet: María Eugenia Niemeyer mit Kurt Hellemann (l.) und Max Wachholtz. (Foto: LBI)

Zusammen mit Rudolfo Goyeneche als Vorstandsvorsitzendem und Klaus Rudek als Gründungsrektor leitete Niemeyer die akademischen Geschicke des LBI von 1988 bis 1991. LBI-Vorstandsmitglied Max Wachholtz hielt vor den rund 120 Zuhörern die Laudatio und übergab die Verleihungsurkunde. Vorstandsvorsitzender Kurt Hellemann überreichte Niemeyer die Wilhelm von Humboldt-Medaille. Die Auszeichnung fand im Rahmen der LBI-Abschlussfeier 2014 statt.

“Lasst euch eure Praktika nicht nehmen“

In ihren Dankesworten reflektierte María Eugenia Niemeyer ihre Zeit am LBI. Sie freue sich, dass insbesondere ein Ausbildungssegment, das sie implementiert hatte, auch heute noch unverändert Gültigkeit besitze: der klar definierte Theorie-Praxis-Bezug. "Die Stärke des LBI war und ist seine schulpraktische Ausrichtung“, sagte Niemeyer zum Schluss und fügte eine Bitte hinzu: "Egal, mit welchem Partner das LBI die kommenden Studienjahre durchführen wird, lasst euch eure Praktika nicht nehmen, sie sind das Kernstück einer modernen Lehrerausbildung.“

Auch Rektor Alban Schraut und Studentensprecherin Denise Aranda nahmen in ihren Geleit- und Dankesworten Bezug auf die Praktikumsstruktur des LBI. Schraut verwies darauf, dass mittlerweile rund 20 reformpädagogische Schulen in Deutschland LBI-Studierenden die Türen öffneten.

Die Generation 2014 vertrat Denise Aranda. (Foto: LBI)

Ideale Studienbedingungen


Aranda berichtete über ihre Studienzeit in Deutschland. Sie dankte stellvertretend für alle Absolventen dem LBI-Vorstand, der Deutschen Botschaft, den Deutschen Schulen und der Baden-Württemberg Stiftung für Studium, Stipendien und Deutschlandaufenthalt. Die Heidelberger und Weingartener Gaststudenten dankten ihrerseits dem LBI für die freundliche Aufnahme und schwärmten von den idealen Studienbedingungen am LBI.

Die Grundschulstudiengangsleiterin Angelika Fraitzl überreichte zusammen mit Dozentin Stephanie Bender die Titel an sieben Absolventinnen des Grundschulstudienganges; Pamela Gonzalez, Leiterin des Kindergartenstudiengangs und Dozentin Marietta Schwermann konnten vier Erzieherinnen mit ihrer Lehrbefähigung verabschieden.

Studentenchor und Gitarrengruppe umrahmten unter der Leitung der LBI-Dozentinnen Marion Schmidt-Hebbel und Luz María Saitua die Feier musikalisch. Die Feier im LBI-Garten führte Studierende, Absolventen, Eltern, Gäste und Dozenten zusammen.

Hintergrund

Das Deutsche Lehrerbildungsinstitut Wilhelm von Humboldt ist eine bilinguale Pädagogische Hochschule chilenischen Rechtes, die 1988 von den Deutschen Schulen Chiles mit Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde. Insbesondere für die Deutschen Auslandsschulen vor Ort bildet das Institut Grundschullehrkräfte sowie Erzieher aus und fort.

Das LBI ist Gründungsmitglied des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen.

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