16.09.2019

Besuch von Bundestagsabgeordneten an der Deutschen Schule Rio de Janeiro

Am 16. September 2019 besuchte eine Delegation des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik die Deutsche Schule Rio de Janeiro. Die Leitung hatte der stellvertretende Vorsitzende Thomas Erndl (CDU/CSU).

Gruppenfoto nach erfolgreichem Austausch zwischen Praxis und Politik: Mitglieder des UAKBP an der Deutschen Schule Rio de Janeiro. Von links nach rechts (hintere Reihe): Klaus Zillikens (Generalkonsul), Paul Viktor Podolay (AfD). Foto: DS Rio de Janeiro

Im Deutschen Bundestag ist der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UAKBP) für die Deutschen Auslandsschulen zuständig. Um sich ein Bild der aktuellen Situation an von Deutschland geförderten Bildungs- und Kultureinrichtungen im Ausland zu machen, reisen die Ausschussmitglieder regelmäßig an Deutsche Auslandsschulen. Am 16. September besuchte der Unterausschuss unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Erndl (CDU/CSU) die Deutsche Schule Rio de Janeiro. Die Schule ist Mitglied im Weltverband Deutscher Auslandsschulen. Weitere Teilnehmer der Delegation waren Ursula Groden-Kranich (CDU/CSU), Paul Viktor Podolay (AfD), Frank Müller-Rosentritt (FDP), Stefan Liebich (Die Linke) und Erhard Grundl (Bündnis 90/Die Grünen). Der deutsche Generalkonsul in Rio de Janeiro, Klaus Zillikens, begleitete die Bundestagsabgeordneten vor Ort.

Während des Termins besuchte die Delegation verschiedene Klassen im Unterricht und sprach sowohl mit Schülern und Lehrern, als auch der Schulleitung und der Schulverwaltung. Abgerundet wurde der Besuch von einem Rundgang über das Schulgelände, geführt von zwei Repräsentantinnen der Schülervertretung.

Geführter Rundgang auf dem Schulgelände der Deutschen Schule Rio de Janeiro: Repräsentantinnen der Schülervertretung zeigen den Bundestagsabgeordneten ihre Schule - Quelle: DS Rio de Janeiro

Mit Schulleitung und Verwaltung tauschten sich die Abgeordneten zu folgenden Themen besonders eng aus:

• Aspekte der Finanzierung
• Allgemeine Sicherheit
• Lehrkräfteanwerbung
• Aufkündigung des Doppelbesteuerabkommens vor mehr als 10 Jahren
• Verschärfte Visa-Bestimmungen seit Anfang 2019
• Soziale Strukturen der Schülerschaft und soziale Gerechtigkeit

Insgesamt zeigten sich die Ausschussmitglieder sehr interessiert an den standortspezifischen Herausforderungen der Deutschen Schule Rio de Janeiro. Es entstand ein informativer und zielführender Austausch zwischen Politik und Schulpraktikern.

Die Deutsche Schule Rio de Janeiro ist eine von 140 Deutschen Auslandsschulen (Stand: Oktober 2019). Die Begegnungsschule wurde 1965 gegründet. Sie führt Kinder und Jugendliche vom bilingualen Kindergarten bis zum Abitur. Rund 1.270 Schülerinnen und Schüler werden von 115 Lehrern unterrichtet.

 
 
 
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