Öffentlich-private Partnerschaft

Die Deutschen Auslandsschulen blicken auf eine lange Tradition zurück: Bereits im Jahr 1575 wurde in Kopenhagen die erste, heute noch existierende Auslandsschule gegründet.

Rund dreihundert Jahre später, im Jahre 1878, wurde mit dem Reichsschulfonds das erste staatliche Förderinstrument ins Leben gerufen. Seitdem werden die Deutschen Auslandsschulen privat getragen und öffentlich gefördert.

Nach Entstehung der Bundesrepublik Deutschland begann die enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und freien Schulträgern, die sich bis heute fortsetzt. Ihre öffentlich-private Partnerschaft ist eine der ersten in der Geschichte der Bundesrepublik und sichert seit Generationen die gleichbleibend hohe Qualität der Lehre.

Freie Schulträger

Die Trägerschaft der Deutschen Auslandsschulen liegt in privater Hand – in der Regel bei gemeinnützigen Schulvereinen, die für den Aufbau und Erhalt sowie die Entwicklung der schulischen Einrichtungen ins Leben gerufen wurden. Die freien Träger erwirtschaften rund 70 Prozent der Schulhaushalte in Eigenverantwortung.

Bund-Länder-Ausschuss

Im Bund-Länder-Ausschuss für die schulische Arbeit im Ausland (BLASchA) beraten Bund und Länder gemeinsam über Themen des Auslandsschulwesens: Ihm gehören je ein Vertreter der Kultusverwaltungen der Länder, der Leiter des Schulreferats im Auswärtigen Amt (AA) sowie der Leiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) des Bundesverwaltungsamtes an.

Die Länder sind für die Qualität des Unterrichts, die Vergabe von Schulabschlüssen und die Beurlaubung der Lehrkräfte zuständig. Der Bund verantwortet die finanzielle und personelle Förderung. Dabei gibt das Auswärtigen Amt die Schwerpunkte der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vor. Unter seiner Fachaufsicht fördert die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen die Deutschen Auslandsschulen.

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