Als Lehrkraft ins Ausland

Es gibt verschiedene Wege an einer Deutschen Auslandsschulen zu arbeiten. Sie können als so genannte Ortslehrkraft (OLK) direkt bei der Schule angestellt sein oder durch die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) als  Auslandsdienstlehrkraft (ADLK) oder Bundesprogrammlehrkraft (BPLK) vermittelt werden. Darüber hinaus besteht in bestimmten Regionen und Ländern die Möglichkeit, als Landesprogrammlehrkraft (LPLK) tätig zu werden.

Ortslehrkraft (OLK)

Für eine Lehrtätigkeit als OLK wird das 2. Staatsexamen nicht zwingend vorausgesetzt. Bewerber können ihre Unterlagen direkt bei einer Deutschen Auslandsschule einreichen. Achtung: Verbeamtete Lehrkräfte müssen vor ihrer Bewerbung klären, ob ihr Dienstherr sie für diese Tätigkeit beurlaubt. Im Falle einer Initiativbewerbung prüfen Sie bitte vorher die Website der gewählten Schule.

Aktuelle Stellenangebote für Ortslehrkräfte und Ortskräfte auf der ZfA-Website:

Aktuelle Stellenangebote der WDA-Mitgliedsschulen:

Weitere Informationen finden Sie hier:

Auslandsdienstlehrkraft (ADLK)

Verbeamtete Lehrkräfte – in den neuen Bundesländern auch fest angestellte – können sich als ADLK bewerben. Voraussetzung ist, dass sie sich im innerdeutschen Schuldienst für mehr als zwei Jahre überdurchschnittlich bewährt haben, von ihrem Dienstherrn für den Auslandsdienst freigestellt werden und gesundheitlich für den Einsatz geeignet sind.

Die Bewerbung erfolgt auf dem Dienstweg beim Schulleiter – dieser entscheidet, ob er die Lehrkraft für den Auslandsdienst beurlaubt. Die zuständige Schulbehörde leitet die Unterlagen anschließend an die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) weiter. Aus deren Bewerberdatenbank wählen die Schulen geeignete Kandidaten aus.

Informieren Sie sich hier über aktuelle Stellenangebote für ADLK:

Informieren Sie sich hier über aktuelle Stellenangebote für Schulleiter/innen

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen für ADLK und Funktionsstellen gibt es hier:

Bundesprogrammlehrkraft (BPLK)

Wer das zweite Staatsexamen abgelegt hat oder vergleichbare Abschlüsse vorweisen kann – in Ausnahmefällen auch einen Magister- bzw. Masterabschluss Deutsch als Fremdsprache (DaF) – kann sich als BPLK bewerben, auch wenn er oder sie nicht im Landesschuldienst tätig ist.

Die Bewerbung ist direkt an die ZfA zu richten. Vor der Aufnahme in die Datenbank müssen Bewerber ggf. noch ein Auswahlverfahren in Köln absolvieren. Bewerber, die im deutschen Schuldienst tätig sind, reichen ihre Unterlagen auf dem Dienstweg ein.

Informieren Sie sich hier über aktuelle Stellenangebote für BPLK:

Informationen und Bewerbungsunterlagen für BPLK finden Sie hier:

Landesprogrammlehrkraft (LPLK)

Im Rah­men der Aus­wär­ti­gen Kul­tur- und Bil­dungs­po­li­tik un­ter­stützt Deutsch­land durch den Ein­satz deut­scher Lehr­kräf­te die Ein­füh­rung und Wei­ter­ent­wick­lung des Fa­ches Deutsch als Fremd­spra­che (DaF) so­wie des deutsch­spra­chi­gen Sach­fach­un­ter­richts. LPLK werden für einen begrenzten Zeitraum an schulischen Einrichtungen im Baltikum, in Mittel- und Osteuropa und in Zentralasien/Asien tätig.

Voraussetzung für den Einsatz ist eine Verbeamtung oder Festanstellung mit gymnasialem (oder vergleichbarem) Lehramt und die Lehrbefähigung in Deutsch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache, einer modernen Fremdsprache und ggf. weiteren Fächern. Die Bewerbung ist auf dem Dienstweg an die obersten Landesschulbehörden oder an die von diesen beauftragte Behörden zu richten. Die ZfA begleitet und koordiniert den Einsatz von LPLK.

Informieren Sie sich hier über die Einsatzmöglichkeiten und Voraussetzungen für LPLK:

Weitere Informationen

 
 
 
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