15.01.2020

Erstes Treffen mit bildungspolitischer Sprecherin der GRÜNEN Margit Stumpp

Am 15. Januar besuchten WDA-Vorstandsvorsitzender Dr. Fornell und Geschäftsführer Thilo Klingebiel die bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Margit Stumpp. Sie stellten den Public Value der Auslandsschulen vor und sprachen über das Auslandsschulgesetz.

Margit Stumpp (m.) mit WDA-Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Fornell (r.) und Geschäftsführer Thilo Klingebiel (l.). Foto: WDA e.V.

Eine Kernaufgabe des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) ist die politische Interessenvertretung. Vor diesem Hintergrund traf der WDA am 15. Januar 2020 erstmals die bildungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Margit Stumpp. Sie ist seit 2017 Mitglied des Bundestages. Den WDA vertraten der Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Fornell und Geschäftsführer Thilo Klingebiel.

Dr. Fornell stellte zunächst Struktur und Erfolge der Deutschen Auslandsschulen vor. Dabei verwies er insbesondere auf die WDA-Studien zum Public Value der Auslandsschulen. Er unterstrich, wie wichtig der Entschluss des Deutschen Bundestags zur Stärkung des Deutschen Auslandsschulwesens vom November 2019 sei. Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen hatte den Antrag mit unterstützt.

Ein weiteres Thema war die derzeit laufende Evaluation des Auslandsschulgesetzes. Hier wiesen Fornell und Klingebiel die WDA-Position hin. Der WDA setzt sich insbesondere für einen Wegfall des Haushaltsvorbehalts im Auslandsschulgesetz ein. Das Auswärtige Amt hat den Abschlussbericht der Evaluation für das erste Quartal 2020 angekündigt.

Margit Stumpp ist aktuell Sprecherin für Bildungs- und Medienpolitik der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Sie ist außerdem Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien sowie im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Bei der Wahl zum Deutschen Bundestag 2017 erreichte die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen 8,9 % der Stimmen. Die Partei ist in allen deutschen Landesparlamenten mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern und dem Saarland vertreten.