05.03.2020

didacta 2020 wird verschoben -  Behörden verfügen Veranstaltungsverbot für Bildungsmesse im März 2020

Die Landesmesse Stuttgart hat am 05.03.2020 um 12:00Uhr per Mail informiert:
"aufgrund der zunehmenden Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat das zuständige Ordnungsamt Leinfelden-Echterdingen auf dringende Empfehlung des zuständigen Gesundheitsamtes des Landkreises Esslingen verfügt, dass die Bildungsmesse didacta (ursprünglich geplant vom 24. bis 28. März) nicht stattfinden darf."

Die Messe schreibt weiter:
"Zu berücksichtigen war unter anderem die Anzahl und Zusammensetzung der Besucher, sowie das spezifische Messformat mit über 1.500 Veranstaltungen im Rahmenprogramm an 5 Tagen.

„Wir bedauern diese Situation, aber die Gesundheit aller Aussteller, Besucher und Mitarbeiter hat für uns und unsere Partner absolute Priorität. Für die Aussteller ist dies eine schwierige Situation. Wir arbeiten mit Hochdruck an einem nahen Alternativtermin, sind jedoch überzeugt, dass alle Betroffenen diese Entscheidung für den Moment verstehen werden", so Stefan Lohnert, Geschäftsführer der Messe Stuttgart.

Liebe Veranstalter! Wir können sehr gut nachvollziehen, dass Sie jetzt viele Fragen an uns haben, insbesondere bezüglich eines Alternativtermins. Diese Entscheidung werden wir selbstverständlich nicht ohne Sie treffen, eine diesbezügliche Abfrage erfolgt zeitnah.

Wir benötigen eine Woche Zeit, um das genaue weitere Vorgehen abzustimmen und werden uns dann wieder bei Ihnen mit weiteren Informationen melden."

In Bezug auf die weitere Vorgehensweise im Allgemeinen und das WDA-Management Forum im Speziellen, wird der WDA nun die aktuelle Lage prüfen, sich mit allen Partnern koordinieren und dann informieren. Anknüpfend an die Meldung der Messe Stuttgart bitte wir hier um etwas Geduld.

Zur allgemeinen Lage monitoren wir die entsprechenden Informationen der öffentlichen Institutionen. Der WDA koordiniert sich ferner mit dem Auswärtigen Amt und der ZfA. Das Auswärtige Amt hebt die Notwendigkeit hervor, engen Kontakt zu der für sie zuständigen deutschen Auslandsvertretung zu halten (vgl. auch weitere Informationen unten) und die Vorgaben des Sitzlandes zu beachten. Wenn es in der Krise um schulspezifische Fragen geht, ist der Kontakt zur ZfA zentral. In Prüfungsfragen sollte ebenfalls die ZfA erster Ansprechpartner sein, wobei dann in der Sache vor allem die KMK und der jeweilige KMK-Beauftragte einbezogen werden sollte.

Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) hat eine Informationsseite eingerichtet und die Schule per Brief informiert. Sie finden den Link unten.