08.11.2019

Vernetzung des WDA mit Botschafter Uruguays

Am 8. November 2019 besuchte der uruguayische Botschafter Gabriel Bellón Marrapodi die Geschäftsstelle des Weltverband Deutscher Auslandsschulen. Der Besuch fand anknüpfend an ein gemeinsames Abendessen der Botschafter Lateinamerikas in Deutschland und dem Vorstand des WDA am 17. September 2019 statt.

WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel mit dem Botschafter Uruguays Gabriel Bellón Marrapodi (links). Foto: WDA.

Im Rahmen des Besuchs tauschte sich der WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel mit dem Botschafter über den Wert der Deutschen Auslandsschulen aus. Die Schulen dienen insbesondere in Lateinamerika als Orte des kulturellen Austauschs und des gegenseitigen Kennenlernens. Der Kontinent beherbergt die größte Anzahl der sogenannten Begegnungsschulen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass in der Schule ein deutschsprachiger Zweig und ein Zweig mit Bildungsangebot in der Sprache des Sitzlandes vereint werden. Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit sich für einen von zwei Wegen und Abschlüssen zu entscheiden. Kulturelle Begegnung und interkulturelle Bildung sind fester Bestandteil des Schulalltags. Die Deutsche Schule Montevideo in Uruguay ist ebenfalls eine Begegnungsschule.

Im Gespräch tauschten sich beide Seiten über die Herausforderungen des Schulalltags in Uruguay aus. Thilo Klingebiel stellte die Rolle des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen dar, der den Schulen dabei hilft, diese Herausforderungen zu bewältigen. Als Ergebnis des Treffens wurde gemeinsam festgehalten, die Grundlage für eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten zu schaffen und zu vertiefen.

Der Besuch fand anknüpfend an ein gemeinsames Abendessen von WDA Vorstand und den Botschaftern Lateinamerikas in Berlin statt. Anwesend waren dort die Botschafterinnen und Botschafter von El Salvador, Guatemala, Honduras, Peru und Uruguay. Darüber hinaus noch Geschäftsträger, Gesandte und wissenschaftliche Mitarbeiter der Botschaften von Bolivien, Chile, der Dominikanischen Republik, Haiti, Jamaica, Mexiko, Panama und Paraguay. Zusammen stehen diese Länder für immerhin 25 der 124 WDA-Mitgliedsschulen. Die meisten Schulen gibt es in Chile (6), gefolgt von Mexiko (5) sowie Kolumbien und Peru (jeweils 4). Die Deutschen Auslandsschulen stehen in diesen und allen anderen Gastländern für „Bildung Made in Germany“. Das Abendessen bot die Möglichkeit für den WDA-Vorsitzenden Dr. Peter Fornell die Arbeit des WDA und der Deutschen Auslandsschulen weltweit vorzustellen. Als Ergebnis des Abends wurde gemeinsam festgehalten, die enge Zusammenarbeit zum Wohle der Deutschen Auslandsschulen fortzusetzen und zu vertiefen.

 
 
 
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