08.05.2018

Grenzenlose Bildung

Der Didacta Verband und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen arbeiten seit 2010 zusammen, um die Qualität der Bildung weltweit zu fördern. Auch beim Weltkongress Deutscher Auslandsschulen 2018 in Berlin kooperieren die Verbände.

Etablierte Partnerschaft: Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer Didacta Verband, Dr. Peter Fornell, stellvertretender WDA-Vorstandsvorsitzender, Thilo Klingebiel, WDA-Geschäftsführer (v.l.) (Foto: WDA)

Der Didacta Verband und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen verfügen über weltweite Netzwerke: Mehr als 260 Unternehmen und Organisationen der Bildungsbranche im In- und Ausland vertritt der Didacta Verband. Als ideeller Träger steht er hinter der größten Fachmesse für Bildung weltweit – der didacta. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen vertritt die freien, gemeinnützigen Schulträger der Deutschen Auslandsschulen. Dem WDA gehören 143 Mitglieder an; fast 86 Prozent der 140 anerkannten Deutschen Auslandsschulen sind Mitglied. Beide Verbände setzen sich für Bildung weltweit ein. Die Mitglieder beider Organisationen profitieren von der Zusammenarbeit. Auf Veranstaltungen wie der didacta und dem Weltkongress Deutscher Auslandsschulen können sie sich vernetzen und weiterbilden.

Auslandsschulen sind Multiplikatoren

„Die Deutschen Auslandsschulen sind sowohl als Inhaltsgeber als auch als Multiplikatoren für die Entwicklungen auf dem deutschen Bildungsmarkt für uns von großer Bedeutung“, sagt der Bildungsforscher und Präsident des Didacta Verbands Professor Wassilios E. Fthenakis. „Deshalb freut sich der Didacta Verband sehr darüber, dass wir eine nachhaltige Zusammenarbeit etablieren konnten. Ein Ausdruck davon ist die WDA-Fachtagung, die wir gerne als festen Termin im Programm der didacta sehen.“

Aus Sicht von Fthenakis lohnt es sich für die Deutschen Auslandsschulen aus verschiedenen Gründen, auf der didacta dabei zu sein: „Die Entwicklung moderner Bildungssysteme kennt längst keine Grenzen mehr. Andere Länder dienen als gute Vorbilder, auch Deutschland, beispielsweise in der beruflichen Bildung. Für die Deutschen Auslandsschulen ist es ebenso von Bedeutung, die aktuellen Tendenzen aufzugreifen, die auf der didacta auch im internationalen Kontext aufgezeigt werden. Zugleich haben sie hier die Gelegenheit, die Besonderheiten aus ihren Ländern in die Diskussion einzubringen.“

Schwerpunkt der WDA-Fachtagung 2018 in Hannover war das Management. Der WDA veranstaltet die Fachtagung in Kooperation mit dem Didacta Verband. (Foto: WDA)

Wachsendes Interesse an Fachtagung und Messe


Der Didacta Verband stellt die Räumlichkeiten für die WDA-Fachtagung zur Verfügung. Jährlich besuchen bis zu 80 Teilnehmern aus aller Welt die Tagung – sie ist regelmäßig ausgebucht. „Die Zusammenarbeit von Didacta Verband und WDA hat sich als besonders fruchtbar erwiesen. Der hervorragende Austausch im Rahmen der WDA-Fachtagung und auf der Messe wären sonst so nicht möglich“, sagt der WDA-Vorstandsvorsitzende Detlef Ernst. 

Das Interesse an der WDA-Fachtagung als auch an der Messe nimmt bei den Deutschen Auslandsschulen seit Jahren zu. In Hannover präsentierten sich 2018 mehr als 60 Deutsche Auslandsschulen auf dem von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen organisierten Messeauftritt – so viele wie nie zuvor. „Durch ihre Zusammenarbeit können die Verbände einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit der Auslandsschulen auf der Messe leisten. So ermöglicht es der Didacta Verband dem WDA, auf dem Messegelände mit Plakaten für den Messeauftritt der Schulen zu werben“, betont WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel. „Es bleibt unser Ziel, die Schulen auf der didacta gemeinsam bei der Lehrerschaft und in der Bildungswirtschaft gut zu positionieren.“

Internationales Profil stärken

„Der Didacta Verband hat in den letzten Jahren sein internationales Profil weiter gestärkt. Hier sind die Deutschen Auslandsschulen ein zentraler Baustein. Sie sind Schaufenster für deutsche Produkte und Qualität weltweit“, erläutert Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer des Didacta Verbands. „Deshalb werden wir weiter eng mit dem WDA zusammenarbeiten – beim Weltkongress Deutscher Auslandsschulen, bei der didacta und darüber hinaus.“

Synergien der Netzwerke für Mitglieder nutzen

Bereits seit 2009 tauschen sich der Didacta Verband und der Weltverband aus und arbeiten bei Veranstaltungen zusammen. Der Didacta Verband stellte sich erstmals 2010 auf dem Weltkongress Deutscher Auslandsschulen in Shanghai vor. Im Jahr darauf führte der WDA die Regionaltagung der europäischen Mitgliedschulen anlässlich der didacta durch. So eröffnete sich den Deutschen Auslandsschulen ein neues Feld, um sich zu positionieren und zu vernetzen. Seit 2012 richtet der Weltverband in Kooperation mit dem Didacta Verband seine jährliche WDA-Fachtagung auf der Bildungsmesse didacta aus. Die WDA-Fachtagung speziell für die Deutschen Auslandsschulen erfolgreich durchzuführen, ist das Ziel beider Partner. Zugleich geht es darum, die vielfältigen Synergien der Verbandsnetzwerke und der Bildungsmesse zu nutzen.

 
 
 
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