13.02.2018

Mögliche Koalitionspartner wollen Deutsche Auslandsschulen stärken

CDU, CSU und SPD wollen die Mittel für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erhöhen. Das Netzwerk Deutscher Auslandsschulen soll „ausgebaut und gestärkt“ werden, heißt es im Koalitionsvertrag der drei Parteien.

CDU, CSU und SPD wollen laut ihrem Koalitionsvertrag die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und die Deutschen Auslandsschulen stärken. (Foto: KK-Foto - Fotolia)

"Der härter werdende globale Wettbewerb um Köpfe, Ideen und Werte verdeutlicht die wichtige Aufgabe der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) für Deutschlands Ansehen und Einfluss in der Welt", heißt es im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Die AKBP sei "integraler Bestandteil" der deutschen Außenpolitik.

Netzwerk Deutscher Auslandsschulen soll "ausgebaut und gestärkt" werden
Die Koalitionspartner wollen in dieser Legislaturperiode die Mittel für die AKBP erhöhen, schreiben sie in dem am 7. Februar vorgestellten Vertrag. Um die "Chancen der AKBP" noch besser zu nutzen, soll der internationale Austausch, insbesondere im Bereich Wissenschaft, Kultur, Bildung, Sprache und Sport ausgebaut werden. Das Netzwerk Deutscher Auslandsschulen und internationaler Schulpartnerschaften soll "ausgebaut und gestärkt" werden.

"Wettbewerb der Narrative und Werte"
Union und SPD sehen Deutschland in einem globalen "Wettbewerb der Narrative und Werte". Sie wollen daher diesen Politikbereich offenbar neu ausrichten und stärker mit innenpolitischen Fragen verschränken. Der Koalitionsvertrag spricht vor diesem Hintergrund von einem "Ausbau der kulturellen Infrastruktur im In- und Ausland".

Andreas Görgen, Leiter der Kultur- und Kommunikationsabteilung im Auswärtigen Amt, schrieb dazu auf Twitter: Zum ersten Mal sei es gelungen, "in einem Politikfeld ‚Außen und Innen‘ konsequent zusammen zu denken und mit einem #Gestaltungsauftrag für die nächsten Jahre zu versehen".

SPD befragt Mitglieder
Noch ist unklar, ob aus dem fast 180 Seiten umfassende Koalitionsvertrag ein Regierungsprogramm werden kann. Die CDU will darüber bei einem Parteitag am 26. Februar abstimmen. Die SPD führt dazu vom 20. Februar bis 2. März eine Mitgliederbefragung durch. Das Ergebnis des Mitgliedervotums soll am 4. März bekanntgegeben werden.

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