29.03.2017

Freie Schulträger und Lehrervertreter setzen sich gemeinsam für Sicherung des Versorgungszuschlags ein

Anfang 2017 starteten die Arbeitsgruppe Auslandslehrerinnen und -lehrer der GEW (AGAL), der Verband Deutscher Lehrer im Ausland (VDLIA) und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) eine gemeinsame Initiative, um den Versorgungszuschlag für verbeamtete, beurlaubte Ortslehrkräfte zu sichern. Mit dem Vorsitzenden des Bundestagsunterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik Bundestags Fabritius tauschten sie sich in Berlin zu Lösungswegen aus.

Suchen gemeinsam nach einer Lösung der Problematik beim Versorgungszuschlag für Auslandslehrer: Thilo Klingebiel, Bernd Fabritius, Oliver Schramm, Günther Fecht, Karl-Heinz Wecht (v.l.)

Das Treffen im Bundestag schloss an das gemeinsame Positionspapier an, das GEW-AGAL, VDLIA und WDA Anfang des Jahres vorgelegt hatten. Darin appellierten sie an Bund und Länder, die aktuelle Chance für eine Einigung zu nutzen und das Problem der Übernahme des Versorgungszuschlages für verbeamtete, beurlaubte Ortslehrkräfte zu lösen. Das Ziel: die Zukunftsfähigkeit der Deutschen Auslandsschulen sichern. Der Appell: Der Versorgungszuschlag ist auch für verbeamtete, beurlaubte Ortslehrkräfte zu übernehmen, eine einheitliche Regelung für die Beurlaubung im dienstlichen Interesse für diesen Lehrertyp festzuschreiben.

Chance für Einigung nutzen

Im Gespräch mit Dr. Fabritius stellten Günther Fecht (GEW-AGAL), Karl-Heinz Wecht (VDLiA) und Thilo Klingebiel (WDA) die Problematik detailliert vor und erläuterten die besondere Bedeutung und Notwendigkeit einer Lösung. Oliver Schramm, Referatsleiter im Auswärtigen Amt für die Deutschen Auslandsschulen, brachte die Sichtweise des Auswärtigen Amtes ein.

Trafen sich im Januar zum Austausch im Bundestag: Thilo Klingebiel, Martin Rabanus, Detlef Ernst, Sarah Kleemann, Karl-Heinz Wecht (v.l.)

Evaluation des Auslandsschulgesetzes

Fabritius sicherte nach dem Treffen zu, sich weiter für eine Lösung einzusetzen. Darüber hinaus besprachen die Teilnehmer den Stand der Evaluation des Auslandsschulgesetzes. Verbände und Gewerkschaft baten darum, den Evaluationsbericht zu veröffentlichen.

Treffen mit Bundestagsabgeordneten

Bereits am 23. Januar hatten sich GEW-AGAL, VDLIA und WDA A auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Martin Rabanus und Michelle Müntefering zu Lösungsmöglichkeiten beim Versorgungszuschlag und zur Evaluation des Auslandsschulgesetzes ausgetauscht. Bei dem Treffen nahm für den WDA auch der Vorsitzende Detlef Ernst, für die GEW Sarah Kleemann teil.

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