28.05.2011

Erstes Symposium des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen - Plattform für den Dialog

Zum Symposium in der Berliner Akademie der Künste bestätigte Staatsministerin Cornelia Pieper die Mittel für Deutsche Auslandsschulen erheblich zu steigern.

v.l..: Hr. Ernst (Vorstandsvorsitzender des WDA), Hr. Bohler (Bereichsvorstand Bosch), Fr. Staatsministerin Pieper, Hr. Brocker (Moderator), Hr. Dr. Gauweiler (Vorsitzender UAKBP), Fr. Krüger-Leißner (MdB), Hr. Prof. Thies (Generalsekretär KMK)

Anlässlich des ersten Symposiums des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen (WDA) in der Berliner Akademie der Künste am 27.05.2011 bestätigte Staatsministerin Cornelia Pieper ihre Aussagen vom 09.05. (vgl. Newsletter 09/11) die Mittel für Deutsche Auslandsschulen erheblich steigern zu wollen. Darüber hinaus wolle sie noch in dieser Legislaturperiode ein Auslandsschulfinanzierungsgesetz in den Bundestag einbringen. Der Dialog des Auswärtigen Amtes mit dem WDA wäre darüber hinaus so gut wie nie und hätte eine neue Qualität erreicht.

In diesem Sinne bestätigte Herr Dr. Gauweiler, Vorsitzender des Unterausschusses für Auswärtige Kultur und Bildungspolitik (UAKBP), dass der Unterausschuss im WDA einen hervorragenden Gesprächspartner habe. Er stellte heraus, dass der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik parteiübergreifend hinter den Deutschen Auslandsschulen stehe.

Prof. Thies, Generalsekretär der KMK würdigte die Qualität der Deutschen Auslandsschulen insbesondere durch den Verweis auf die sehr erfolgreiche Bund-Länder-Inspektion.

Am Vormittag hatte Herr Lauer, Leiter der ZfA, den neuesten Stand zur Reform der Förderung Deutscher Auslandsschulen präsentiert und hier Beispiele zur Berechnung des Budgets für unterschiedliche Schultypen vorgestellt und mit den Teilnehmern diskutiert.

Schwerpunktthemen der beiden Podiumsdiskussionen, in die sich die teilnehmenden Vorstände rege einbrachten, waren darüber hinaus die ungelöste Problematik um die Übernahme des Versorgungszuschlags sowie die Förderung der unterschiedlichen Schultypen und Abschlüsse, insbesondere des GIB.

Dem Symposium folgte die Mitgliederversammlung des WDA am folgenden Tag, auf der die aktuellen Entwicklungen diskutiert wurden und eine gemeinsame Position der Schulträger zum aktuellen Stand des Reformkonzepts sowie zur Dachmarke besprochen und verabschiedet wurde. Dieses Positionspapier wird gegenwärtig fertig gestellt und dann zeitnah versendet. Darüber hinaus folgt noch eine detaillierte Darstellung der Veranstaltungen mit allen Tagungsunterlagen, einschließlich der Präsentation von Herrn Lauer.

Das Symposium des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen wurde erstmalig durchgeführt. 90 Vertreter von Mitgliedsschulen des WDA und 130 Teilnehmer insgesamt waren der Einladung des WDA gefolgt, darunter auch das Bundespräsidialamt, das durch Frau Dierker, Auslandsabteilung Referat 22, vertreten war. Bundespräsident Wulff ist Schirmherr des WDA.

Ziel der jährlichen Veranstaltung ist es, den offenen Dialog zwischen den weltweit tätigen privaten Schulträgern und den Entscheidungsträgern in der Politik, den Vertretern der öffentlichen Stellen, sowie den Vertretern der Wirtschaft zu fördern.

Mit der Gestaltung des Programms hatte der WDA bewusst den Schwerpunkt auf eine Veranstaltung des Austausches und Dialogs gelegt und den mit der Amerikatagung im November 2010 und der Europatagung im Februar begonnenen Weg weiter beschritten.

 
 
 
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