09.09.2011

Internationales Bildungsfest

Am 08. September 2011 lud das Auswärtige Amt zum Bildungsfest im Allianz-Forum in Berlin ein.

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes trafen sich am 08. September 2011 Politiker, Schulvorstände, Schulleiter, Vertreter der fördernden Stellen sowie der am Auslandsschulwesen beteiligten Organisationen zum Bildungsfest im Allianz-Forum in Berlin. Mit den Schlagworten Innovation und Exzellenz wurde für die Deutschen Auslandsschulen geworben. "Deutsche Auslandsschulen sollen und können Vorbild für Bildung im Inland sein", formulierte die einladende Staatsministerin Pieper das Ziel des Bildungsfestes. Fünf der 140 Deutschen Auslandsschulen wurden im Rahmen des Bildungsfestes für ihre Projektideen ausgezeichnet.

Außenminister Westerwelle betonte in seiner Rede: "Die wichtigste Ressource in Zeiten der Globalisierung ist Bildung". Für das Auslandsschulwesen kündigte er Veränderungen an, sah aber weiterhin eine Priorität bei der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Alle Beteiligten wurden eingeladen "das Neue, das Kommende mit einem offenen Geist und mit offenem Herzen anzugehen".

"Unsere Auslandsschulen sind bildlich gesprochen der Humus, auf dem kluge junge Menschen wachsen." meinte Frau Staatsministerin Pieper und unterstrich nochmals, dass sie sich für mehr Planungssicherheit durch ein Auslandsschulfinanzierungsgesetz einsetzen würde.

Als Vorsitzender des Unterausschusses AKBP, wies Herr Dr. Gauweiler zunächst darauf hin, dass er in dieser Funktion den längsten Titel mit dem kleinsten Budget trägt. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik sei ein Staatsauftrag und die Investition in Bildung eine Investition in Zukunft. Parteiübergreifend sei man sich im Unterausschuss über die Bedeutung und Wichtigkeit dieser Arbeit einig. Im Hinblick auf die Auseinandersetzung von Bund und Ländern über die Kosten des Versorgungszuschlags bemerkte er, dass diese nicht vom Bund und nicht von den Ländern sondern von den Steuerzahlern getragen würden.

Herr Lauer, Leiter der ZfA, erläuterte den aktuellen Stand zu den Überlegungen um ein Reformkonzept, gegenüber der letzten Präsentation auf dem Symposium des WDA gab es keine Neuerungen.

Detlef Ernst, Vorsitzender des WDA, wies auf die anhaltenden Probleme beim Versorgungszuschlag und die Notwendigkeit eines Auslandsschulgesetzes zur Schaffung von Förderungssicherheit hin. Anlässlich des Bildungsfestes wurde der WDA durch seinen 7-Köpfigen Vorstand sowie die Geschäftsstelle vertreten. Der WDA stellte seine Arbeit an einem eigenen Stand vor.

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