„Über den Tellerrand schauen“

Jessica Henkel, Lehrerin an der Deutschen Schule Valdivia

Glücklich in Beruf und Familie: Jessica Henkel mit Sohn Ayün in Curiñaco, in der Nähe von Valdivia.

1982 in Cottbus geboren, studierte in Jena Biologie und Geschichte. Gleich nach dem zweiten Staatsexamen geht Henkel an die Deutsche Schule Valdivia im Süden von Chile. "Ich wollte Erfahrungen sammeln, neue Eindrücke bekommen, über den Tellerrand schauen und natürlich auch eine andere Kultur kennenlernen." Henkels Fächerkombination ist in Valdivia gefragt. Sie gibt dort Deutschsprachigen Fachunterricht (DFU). Die Schule bietet das Gemischtsprachige Internationale Baccalaureate (GIB) an.

Fachschaft arbeitet eng zusammen

Wie erlebt die junge Lehrerin den Schulalltag im Ausland? "Die Zusammenarbeit innerhalb unserer Fachschaft ist deutlich enger, als ich das aus Deutschland kenne", sagt Henkel. Sie verbringt deutlich mehr Zeit innerhalb der Schule, auch nachmittags oder an Wochenenden. Privat und beruflich seien weniger getrennt: "Man ist mit seinen Kollegen befreundet und so gut wie jedes Zusammensein ist zugleich ein Arbeitstreffen." Henkel rät Lehrkräften, die ins Ausland gehen möchten: "Offen sein gegenüber den kleinen und großen Unterschieden - und lieber eine eigene Meinung bilden als zu viel auf andere hören." Die Erfahrungen im Auslandsschuldienst seien sehr unterschiedlich. Nicht nur beruflich ist Henkel in Chile glücklich. Sie hat sich im Ausland ein neues Leben aufgebaut. "Ich habe hier zwei wunderbare Kinder bekommen mit einem tollen Mann, den ich nur kennengelernt habe, weil ich als Lehrerin nach Valdivia gekommen bin."

 
 
 
Über uns
 
Service für Pädagogen
Zum Portal lehrer-weltweit.de
 
Newsletter abonnieren

Aktuelles und Services rund um die Deutschen Auslandsschulen!
Jetzt anmelden

 
Folgen Sie dem WDA
WDA auf FacebookWDA auf TwitterRSS-Feed des WDAWDA auf G+WDA auf YouTube
 
Transparenz
Transparenz