"Eine große Gemeinschaft"

Manuel Deingruber, Grundschullehrer in Hongkong

1983 in Annweiler (Rheinland-Pfalz) geboren. Studierte Sport, Deutsch und katholische Theologie in Schwäbisch-Gmünd und Karlsruhe. Bereits nach dem ersten Staatsexamen zieht es Deingruber an eine Deutsche Auslandsschule: 2009 wechselt er für sechs Monate als Assistenzlehrer nach Singapur. Nach dem Referendariat unterrichtet er an der Deutschen Botschaftsschule Peking. "Singapur und Peking haben die Lust auf mehr geweckt - mehr Asien und mehr Auslandsschule", sagt Deingruber. Seit Sommer 2014 ist er Grundschullehrer an der Deutsch-Schweizerischen Internationalen Schule (GSIS) in Hongkong.

„Wer die Chance hat, sollte sie wahrnehmen“

Die intensive Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen sei etwas Besonderes. "Man bekommt Einblicke in unterschiedliche pädagogische Ansätze, gibt sich Tipps, tauscht sich aus - das ist einmalig an den Deutschen Auslandsschulen." Auch das Verhältnis zu Eltern und Schülern sei viel enger als er es aus Deutschland kenne. "Es ist eine große Gemeinschaft - über die Schulzeit hinaus." Zugleich warnt Deingruber davor, das Arbeitspensum im Ausland zu unterschätzen. "Es gehört dazu, am Wochenende oder abends länger zu arbeiten." Daran gewöhne man sich aber schnell. Sein Fazit: "Die Arbeit an den Deutschen Auslandsschulen ist eine tolle Erfahrung, gerade auch für junge Lehrer. Wer die Chance hat, ins Ausland zu gehen, sollte sie wahrnehmen."

 
 
 
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