12.10.2010

Schirmherrschaft

Bundespräsident Christian Wulff übernimmt die Schirmherrschaft über den Weltverband Deutscher Auslandsschulen e.V. (WDA)

Bundespräsident Christian Wulff hat die Schirmherrschaft über den Weltverband Deutscher Auslandsschulen übernommen. "Die Deutschen Auslandschulen werben international für unsere Sprache, Kultur und Werte und genießen als Orte der Bildung und Begegnung weltweit hohes Ansehen", so Bundespräsident Wulff. Die persönliche Entscheidung für die Schirmherrschaft durch das Staatsoberhaupt hebt die Bedeutung des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen besonders hervor und bringt das besondere Interesse des Staates an den Deutschen Auslandsschulen zum Ausdruck.

Der Vorsitzende des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen Detlef Ernst wertete die Unterstützung von Bundespräsident Christian Wulff als "wichtige Anerkennung der Deutschen Auslandsschulen und ihrer privaten und gemeinnützigen Träger, die ehrenamtlich für Deutschland Schule machen."

Deutsche Auslandsschulen vermitteln in 68 Ländern der Erde die deutsche Kultur und Bildung. 20.000 Kinder deutscher Experten nehmen die Dienstleistung der Deutschen Schulen in Anspruch, die damit die Voraussetzungen für die internationale Tätigkeit deutscher Unternehmen schaffen. Mehr als 50.000 nichtdeutsche Schüler erhalten an bikulturellen Begegnungsschulen die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen und sich mit der Kultur, den Traditionen und Werten des deutschen und europäischen Raumes vertraut zu machen. Nicht zuletzt führen jedoch die Deutschen Auslandsschulen jährlich insgesamt rund 2.200 Schüler zum Abitur.

Das Auslandsschulwesen ist das älteste Beispiel einer zukunftsweisenden und nachhaltigen öffentlich-privaten Partnerschaft. Die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen fördert aus den Mitteln des Auswärtigen Amtes die Deutschen Auslandsschulen personell und finanziell. Dabei bringen die privaten Schulträger unternehmerisch eigenverantwortlich bis zu 80% der Schulhaushalte in die Partnerschaft ein. Über das persönliche und ehrenamtliche Engagement der Vorstände dieser Schulträger fließt darüber hinaus ein hohes Maß an Führungskompetenz und Investitionsbereitschaft in die Schulen.

Der WDA wurde 2003 gegründet. Er vertritt die Interessen der 140 Deutschen Auslandsschulen und versteht sich als Sprachrohr gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel der Verbandsarbeit ist es, die hohe Qualität der Deutschen Auslandsschulen langfristig zu festigen und im Sinne der Völkerverständigung zu einer Verbreitung der deutschen Kultur und Sicherung der deutschen Sprache im Ausland beizutragen.

 
 
 
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