06.03.2015

Neue deutsch-libanesische Schulpartnerschaft

Deutsche Schule Beirut und Freie Schule Anne-Sophie Berlin gehen Schulpartnerschaft ein. Die Zusammenarbeit soll jede Ebene des schulischen Lebens einbeziehen.

V.l.n.r.: Stefan Großöhmigen, das Ehepaar Salloum, Dr. Vito Susca, Gabriele Bunzel Khalil, Amin El Khalil, mit Lernpartnern der Freien Schule Anne-Sophie Berlin (Foto: FSAS Susca)

Am 6. März feierten die Freie Schule Anne-Sophie Berlin (FSAS) und die Deutsche Schule Beirut (DSB) den Auftakt ihrer gemeinsamen Schulpartnerschaft. Um die Zusammenarbeit der beiden Schulen zu besiegeln, reisten Schulleitung und Mitglieder des Schulvorstands der DSB nach Berlin. Gesamtschulleiter Omar Salloum, Campus-Leiterin Ursula Morelli, Vorstandspräsident Dr. Amin El Khalil sowie die Vorstandsmitglieder Immad Chamaa und Gabriele Bunzel Khalil tauschten sich mit ihren Partnern auf deutscher Seite aus.

Für den Schulleiter der bilingualen Schule in Berlin, Dr. Vito Susca bietet die Austauschbeziehung eine besondere Möglichkeit, um den gesellschaftlichen Blick seiner Schüler zu erweitern. "Für uns als bilinguale Schule ist es wichtig, dass unsere Kinder die Ländergrenzen ihrer Heimat nicht als Kommunikationsschwelle wahrnehmen“, sagte Susca. "Kommunikation sollte nicht bei der Kultur des eigenen Landes enden."

Nachhaltige Schulfreundschaft

Im Rahmen der Partnerschaft sollen die Kinder frühzeitig mit anderen Kulturen und Sprachen in Berührung kommen. Dazu sind sowohl in der Primar- als auch in der Sekundarstufe klassenübergreifende Projekte geplant. Auch länderübergreifende Unterrichtsstunden stehen auf dem Partnerplan.

Für die DSB ist die Kooperation der Beginn einer nachhaltigen Schulfreundschaft, die die Kontakte zu Deutschland unterstreichen und ihnen eine neue Dimension geben. "Die Partnerschaft soll jede Ebene des schulischen Lebens einbeziehen. In einer Gesellschaft, in der zunehmend von den Schwierigkeiten der Integration und von Ab- und Ausgrenzung des Fremden die Rede ist, möchten DSB und FSAS auch einen Beitrag leisten, um interkulturelle Grenzen und Vorurteile zu überwinden“, erläuterte DSB-Vorstandspräsident El Khalil.

Für DSB-Schulleiter Omar Salloum, ist die Zusammenarbeit mit der Berliner Partnerschule ein zukunftsweisendes Projekt: "Ziel ist ein langfristiger Kontakt, denn wir wünschen uns, dass unsere Schüler und Lehrer durch gemeinsame Projekte, Studienreisen und den Schüleraustausch nicht nur ihre fachlichen Kenntnisse anwenden und erweitern, sondern auch einen andere Kultur leben und erleben können.“

Schulträger ist die Stiftung Würth

Träger der Freien Schule Anne-Sophie Berlin ist die Stiftung Würth. Stiftungsvorstand Stefan Großöhmigen freut sich über die Kooperation mit der Deutschen Schule Beirut: „Berlin ist eine internationale Metropole, das Unternehmen Würth agiert global. Demzufolge hat die Freie Schule Anne-Sophie Berlin als bilinguale Schule auch eine internationale Ausrichtung, zu welcher neben Englisch als Weltsprache auch eine internationale Kultur gehört." Gerade vor diesem Hintergrund sei die Stiftung als Schulträger "sehr froh um diese Schulpartnerschaft mit einer so großen, traditionsreichen Schule“.

 
 
 
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