05.04.2011

Stellungnahme des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Der Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik hat in einer überparteilichen Stellungnahme die Bundesregierung aufgefordert, die hohe Qualität und das Ansehen der Deutschen Auslandsschulen zu erhalten und zu fördern.

In Bezugnahme auf den Beschluss des Bundestages vom 28.05.2008 fordert der Unterausschuss die Bundesregierung auf diesen "zur Kenntnis zu nehmen und bei einer Reform des Auslandsschulwesens den darin enthaltenen Prinzipien nicht zu widersprechen". Insbesondere sei es das Ziel "möglichst vielen Kindern unabhängig von sozialer Herkunft Zugang zu den Schulen zu ermöglichen". Ferner soll unter anderem die gemeinnützige Organisationsform der Schulträger beibehalten und auf die Sicherung der Zahl an Auslandslehrkräften geachtet werden. Die Bundesregierung sollte darüber hinaus darauf hinwirken, dass die Länder "ihren Verpflichtungen nachkommen, für die Versorgungszuschläge der entsandten Auslandsdienstlehrkräfte und verbeamteten Ortlehrkräfte aufzukommen".

Detlef Ernst, Vorstandsvorsitzender des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen, begrüßte die Stellungnahme des Unterausschusses: "Dies ist ein wichtiges Zeichen der Unterstützung für die Deutschen Auslandsschulen und ihre privaten, gemeinnützigen Schulträger. Der Unterausschuss hat die politischen Vorgaben deutlich gemacht und wesentliche Forderungen des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen berücksichtigt. Jetzt muss mit Nachdruck daran gearbeitet werden, dass diese Vorgaben durch die Bundesregierung und die fördernden Stellen umgesetzt werden."

Die Stellungnahme folgt der Veröffentlichung des Positionspapiers des WDA am 25.03.2011 und der Sitzung des Unterausschusses vom 17.01.2011, zu der der WDA als Sachverständiger geladen war. In Ihrer Pressemeldung zu dieser  Sitzung zog Frau Krüger-Leißner (Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion für das deutsche Auslandsschulwesen) folgendes Fazit: "Ich freue mich ganz besonders, dass der Unterausschuss (...) mit dem ausdrücklichen Votum des Vorsitzenden festgehalten hat, dass nur verändert wird, wozu der Unterausschuss grünes Licht gibt." (vgl. Newsletter 3/11)

Damit ist aus der Sicht des WDA sichergestellt, dass der weitere Reformprozess überparteilich beaufsichtigt sowie Transparenz und Partizipation umgesetzt werden.

Lesen Sie die ganze Stellungnahme des Unterausschusses für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik mit allen Forderungen.

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