Einführung einer modernen Schulverwaltungssoftware an Deutschen Auslandsschulen

Losgelöst von jeglicher Diskussion um Hard- und Software gilt es auf Risiken und Chancen eines Softwareeinführungsprozesses aufmerksam zu machen und Lösungsansätze aufzuzeigen und zu diskutieren.

Ausgangspunkt für die Auswahl einer Schulsoftware ist die besonderen Situation und das besondere Aufgabenspektrum der Auslandsschulen (z. B. die landesspezifischen- und kulturellen Besonderheiten). Daraus ergibt sich der Prozess der "Anschaffung einer neuen Software". Ein Kerngedanke der Auswahl ist, eine Vision zu haben, wie Schule im Jahr 2020 funktionieren könnte. Wie sehen die zukünftigen Geschäftsprozesse aus und was kann heute geleistet werden, um die Mitarbeiter auf diesem Weg mitzunehmen?
Nur wer diesen Bogen spannt, wird sich auch bewusst, wie bestimmte Abläufe heute aussehen und wie diese in Zukunft aussehen können. Unter Einbeziehung der Mitarbeiter aus den unterschiedlichen Bereichen (Pädagogik und Verwaltung) sollten diese Prozesse auf den Prüfstand gestellt und visionär verändert werden. Wenn dieser Prozess durchlaufen wurde, kann eine Software ausgewählt werden, die auch diese Anforderungen erfüllt oder so erweiterbar ist, dass sie auch zukünftigen Anforderungen problemlos gerecht werden kann.
Die anzusetzenden Kriterien einer Softwareauswahl sind vor allem die Sicherheit (Rechtesystem sowohl intern als auch im Internet), die Flexibilität (Anpassbarkeit, Integrierbarkeit, Mehrsprachigkeit), die Integration der Geschäftsprozesse (Pädagogik und Verwaltung), die Nutzung neuer Technologien (Inter-, Intranet) sowie die Möglichkeit einer Anbindung an andere Systeme (Schnittstellen).
Bei einer Betrachtung dieses Kriterienkataloges ist sehr schnell klar, dass eine Standardsoftware immer nur Teilaspekte berücksichtigen wird und kann. Viele Prozesse können nicht mehr abgebildet werden, oder die Vision bleibt auf den Hersteller "beschränkt". Das eigentlich treibende Element ist somit die Vision des Herstellers und nicht die der Schule
Dieser Problemkreislauf kann nur dann durchbrochen werden, wenn beide Seiten - Hersteller und Schule- sich gemeinsam weiterentwickeln. Diese Weiterentwicklung wird nach Meinung Softwarehauses Heider nur gelingen, wenn beide Seiten, aufbauend auf einem definierten Standard, ihre Visionen gemeinsam entwickeln, umsetzen und leben. Wichtig hierbei sind die schwierigen Themen "Schulung", Wissenstransfer sowohl allgemein als auch in den Spezialfällen zu ermöglichen, zu kanalisieren und frühzeitig möglichem "Wissensverlust" (z.B. Weggang ADLK) gegenzusteuern. Gerade diese Prozesse müssen definiert und steuerbar werden.

Im Rahmen der WDA-Fachtagung anlässlich der Didacta 2013 in Köln behandelte der Vortrag von Peter Krusenbaum (Vertriebsleiter SWH-Heider GmbH) das Thema "Einführung einer modernen Schulverwaltungssoftware an Deutschen Auslandsschulen", dessen Kernthese Herr Krusenbaum hier noch einmal für den WDA-Newsletter zusammengefasst hat.

Ansprechpartner:
Peter Krusenbaum
- Vertriebsleiter -
SWH Softwarehaus Heider GmbH
Am Kohlenschacht 10
93077 Bad Abbach
Deutschland

fon +49-(0)9405-9559-401
fax +49-(0)9405-9559-199
Fax&Fon +49 (0)9405 9559-404

e-mail: Peter.Krusenbaum@swh-heider.de

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