Nichts kann den persönlichen Kontakt ersetzen

Der WDA hat im Rahmen von Schulbesuchen den persönlichen Austausch mit Mitgliedsschulen gesucht. WDA-Vorstandsvorsitzende Friederike Gribkowsky und WDA-Vorstandsmitglied Ludwig Johannsen besuchten im November drei Auslandsschulen in Mittel- und Südamerika. WDA-Vorstandsmitglied, David Nescholta war in Asien unterwegs. Dabei zeigte sich erneut, wie wichtig persönliche Kontakte sind.

Ana Lorena Real Sequeira

Ana Real, 25, gehörte zur ersten Generation von „Quereinsteigern“ an der Deutschen Schule Managua. Das Stipendienprogramm ermöglicht begabten Kindern aus wirtschaftlich benachteiligten Familien den Schulbesuch. Nach einjährigem Vorbereitungskurs kam sie 2003 in die sechste Klasse der Deutschen Auslandsschule; 2009 schloss sie mit dem International Baccalaureate (IB) ab. In Halle machte Real einen Bachelor in Volkswirtschaftslehre, danach stieg sie in das VWL-Masterprogramm der Universität Leipzig ein – als einzige Ausländerin ihres Jahrgangs. Derzeit verbringt sie ein Semester in Tokyo.

Fachkräftemigration: Deutsche Auslandsschulen leisten Beitrag zum Triple Win

Die Deutschen Auslandsschulen bieten großes Potenzial für die Fachkräftemigration und Fachkräftequalifizierung. Viele Absolventen der Schulen in mehr als 70 Ländern kommen nach Deutschland. Sie sprechen Deutsch, sind mit der deutschen Kultur vertraut und hoch qualifiziert. Ein Großteil der Absolventen hat auch im Ausland beruflich mit Deutschland zu tun. Dies sind zentrale Ergebnisse einer Studie des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen, für die Absolventen und Schulvertreter weltweit befragt wurden.

Auslandsschulwettbewerb: Preisträger 2015

Das Auswärtige Amt hat sieben innovative Projekte der Auslandsschulen ausgezeichnet. Die ersten Preise gingen an die Deutsche Schule Instituto Ballester in Buenos Aires (Berufsbildung) und die Deutsche Schule Rio de Janeiro (Inklusion).

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