Masterplan für Deutsche Auslands- und Partnerschulen beschlossen: Ein strategischer Meilenstein mit offenen Fragen

Das Bundeskabinett hat den Masterplan für die Deutschen Auslands- und Partnerschulen am 18. Dezember 2024 verabschiedet. Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) hat dieses Strategiepapier des Auswärtigen Amts über mehrere Jahre intensiv begleitet und die Interessen der freien, gemeinnützigen Träger der Schulen eingebracht. Auch in der nächsten Phase wird der WDA die Stimme der Schulträger aktiv einbringen. Aktuell analysiert der Verband den finalen Masterplan und berät intern über die nächsten Schritte. Um den Dialog voranzutreiben, hat der WDA Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern zu einem Runden Tisch eingeladen.

Der WDA im Gespräch mit MdB Daniela Ludwig (CDU/CSU)

Der WDA hat sich am 10. Oktober 2024 mit der Abgeordneten des Deutschen Bundestags, Daniela Ludwig, ausgetauscht. Ludwig ist Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Im Kern drehte sich das Gespräch um die Struktur der Finanzierung der Deutschen Auslandsschulen und die damit verbundenen Herausforderungen. Ludwig erkannte die große Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen an und auch das Ziel einer stabilen Finanzierung.

Auslandsschulen sollen offene Orte der Begegnung bleiben, Michelle Müntefering (SPD) in Haushaltsdebatte

Der Bundestag hat am Mittwoch, 11. September 2024, in erster Lesung über den Haushaltsentwurf 2025 beraten. Zu den geplanten Kürzungen bei den Deutschen Auslandsschulen fanden besonders WDA-Schirmherr Thomas Erndl (CDU/CSU) und die Vorsitzende den Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (UAKBP) Michelle Müntefering deutliche Worte: “Die Auslandsschulen dürfen keine Eliteschulen mit Zugang nur für wenige Privilegierte werden” (Müntefering) und “Gerade jetzt müssen wir in ein positives Deutschlandbild investieren” (Erndl).

Austausch zum Bundeshaushalt 2025 mit MdB Otto Fricke (FDP)

Am 8. Juli 2024 haben WDA-Vorstand und WDA-Geschäftsführung mit dem haushaltspolitischen Sprecher der FDP, Otto Fricke, zum Bundeshaushalt für 2025 gesprochen. Der Austausch knüpft an regelmäßig stattfindende Gespräche mit Fricke an und ermöglichte es dem WDA, ein Signal für den Bedarf der Deutschen Auslandsschulen zu setzen, bevor der Etatentwurf am 17. Juli im Kabinett beschlossen werden soll.

Im Gespräch mit Anke Reiffenstuel aus dem Auswärtigen Amt

Der Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA) ist zu einem persönlichen Treffen mit Anke Reiffenstuel aus dem Auswärtigen Amt zusammengekommen. Frau Reiffenstuel ist seit August neue Beauftragte für Außenwissenschaftspolitik, Auswärtige Bildungs- und Forschungspolitik. Im Rahmen des Austauschs gelang es dem WDA, die aktuell vorherrschenden Themen zu den Deutschen Auslandsschulen zu verankern, primär die Wichtigkeit der verlässlichen Förderung.

Der WDA spricht mit Michelle Müntefering über Förderung der Auslandsschulen

Michelle Müntefering, MdB, SPD, ist seit 2021 Vorsitzende des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Zuvor war sie Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt. Für den WDA ist sie zentrale Ansprechpartnerin zu den Deutschen Auslandsschulen, für die sie sich über die letzten Jahre stark eingesetzt hat. Im Gespräch am 20. April mit WDA-Vorstand und WDA-Geschäftsführung ging es besonders um die seit Januar angekündigten Einsparungen. Müntefering teilte mit, sie werde sich weiter nachhaltig für die Auslandsschulen einbringen.

WDA trifft Unionspolitiker Thomas Rachel zum Gespräch zu Einsparungen

Thomas Rachel ist Mitglied der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und des Unterausschusses für auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Für den Weltverband Deutscher Auslandsschulen ist der Politiker wichtiger Ansprechpartner zu den Rahmenbedingungen von internationalen Fachkräften und zur Vernetzung zwischen dem Bildungssektor und der Wirtschaft. Im Gespräch am 2. März mit Friederike Gribkowsky, Heilke Daun und David Nescholta aus dem WDA-Vorstand, und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel ging es um die aktuellen Einsparungen bei der Förderung der Deutschen Auslandsschulen und die Entwicklungen bei der Fachkräftegewinnung.

Gemeinsam stark mit WDA-Schirmherr Thomas Erndl, MdB

Der WDA diskutierte mit dem CDU/CSU-Politiker Thomas Erndl am 2. März die aktuellen, großen Herausforderungen der Deutschen Auslandsschulen: Reduzierung der Prozessbegleiterstellen und der regionalen Weiterbildungsmöglichkeiten vor dem Hintergrund weitreichender Einschnitte in der Förderung. WDA-Vorstand und WDA-Geschäftsführung bekräftigten, dass ein umfassender Austausch aller Beteiligten nötig sei für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft der Auslandsschulen. Der Weltkongress der Deutschen Auslandsschulen dieses Jahr in Athen ist dafür zentral. WDA-Schirmherr Erndl unterstrich, dass eine verbesserte Förderung der Auslandsschulen notwendig ist.

Masterplan und Deutsche Auslandsschulen: WDA bringt Bedarfe der Schulträger ein

Auf Einladung des Auswärtigen Amtes vertraten WDA-Vorstandsvorsitzende Friederike Gribkowsky und WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel die Interessen der gemeinnützigen Schulträger Deutscher Auslandsschulen bei einem mehrstündigen Austausch zum Masterplan am 23. Februar. Ziel war es, den im Koalitionsvertrag aus 2021 festgehaltenen Plan zur Weiterentwicklung der Deutschen Auslandsschulen bei diesem ersten Arbeitstreffen weiterzuentwickeln. Dabei brachte der WDA die Bedarfe der Mitgliedsschulen ein, machte konkrete Vorschläge für Maßnahmen zu deren Weiterentwicklung - wie bereits in dem WDA-Positionspapier zur nachhaltigen Förderung und Entwicklung der Deutschen Auslandsschulen zur aktuellen Legislaturperiode festgehalten - und wies gleichzeitig auf die Problematik der angekündigten Einsparungsmaßnahmen hin. Im Anschluss an den Austausch fand noch eine ausführliche Abstimmung mit der ZfA zum Weltkongress Deutscher Auslandsschulen statt.

MdB Misbah Khan: Beim Thema Deutsche Auslandsschulen und Migration an der Seite des WDA

Am 15. Februar sprach WDA-Geschäftsführer Thilo Klingebiel mit Misbah Khan, GRÜNE Abgeordnete im Bundestag. Grund des Gesprächs war der laufende Prozess zur Novellierung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und der bevorstehende Kabinettsbeschluss dazu. Klingebiel wies auf Visa-Fragen, Triple Win-Paradigma und Public Value der Schulen hin - im Kontext des großen Potenzials der 135 Deutschen Auslandsschulen zur Fachkräftegewinnung und Begegnung der Kulturen.

Bundestag debattiert Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik

Der Bundestag hat über den 25. Bericht der Bundesregierung zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) für das Jahr 2021 beraten. Die Politikerinnen und Politiker würdigten die große Bedeutung der AKBP und gingen zugleich auf aktuelle Herausforderungen ein. Susanne Hierl von der CDU/CSU widmete ihre Ansprache ausschließlich den Deutschen Auslandsschulen und den Einsparungen, wie aktuell bei den Prozessbegleitungen und Fortbildungen.

Bundeshaushaltsdebatte: Deutsche Auslandsschulen wichtig

Der Bundestag hat am Freitag, den 24.11.2022 den Bundeshaushalt verabschiedet. Die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik wird wieder mit einer Milliarde gestärkt, es gibt jedoch deutliche Kritik am unzureichenden Entwurf. Die Deutschen Auslandsschulen erhalten 10 Millionen Euro mehr im Vergleich zum Plan. Damit werden die geplanten Kürzungen abgemildert.

Austausch zum gemeinsamen Appell von WDA und Netzwerk Mobilität: Gespräch mit Nadine Schön von der Unionsfraktion

Nach seiner gemeinsamen Stellungnahme mit dem Netzwerk Mobilität der deutschen Wirtschaft (April 2022) hat der WDA nun Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden der Parteien gestartet, um die Bedeutung der Auslandsschulen für die deutsche Wirtschaft zu unterstreichen. Beim Austausch mit Nadine Schön von der CDU/CSU stand mit Blick auf die anstehende Bereinigungssitzung für den Staatshaushalt die geplante Absenkung des Schulfonds im Mittelpunkt.

Stärkere Vernetzung mit der Wirtschaft: WDA beim Arbeitgebertag 2022

Beim hochkarätig besetzten Arbeitgebertag 2022 konnte der WDA seine guten Beziehungen zu Unternehmen und in die Wirtschaftspolitik ausbauen. Neben der Verleihung des Bildungspreises waren internationale Zusammenarbeit, Fachkräftemangel und Willkommenskultur wichtige Themen. Im Bild: Thilo Klingebiel, WDA (links) und Nicolas Keller, BDA.

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