Deutsche Auslandsschulen: Absolventen von Studiengebühren ausnehmen

Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger treffen auch Absolventen der Deutschen Auslandsschulen. Dies steht den gemeinsamen Zielen von Bund und Ländern in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entgegen. Ein zentrales Ziel ist, den Studien-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Bund, Länder und freie Schulträger investieren gemeinsam in diese Ziele – Studiengebühren gefährden sie.

Goldnuggets, Schätze und Sorgenkinder

Zur WDA-Tagung 2017 kamen Anfang Juni Schulvertreter aus der ganzen Welt nach Berlin. Beim Symposium standen die WDA-Studie zur Fachkräftemigration, die Internationalisierung der Lehrerausbildung und die Förderung der Schulen im Mittelpunkt.

Aufbruch zur neuen Stufe der Verbandsarbeit

Die Mitgliederversammlung 2017 des WDA diskutierte in Berlin, wie der Verband weiterzuentwickeln ist. Beim Workshoptag tauschten sich die Mitglieder darüber aus, wie sie in ihrer Arbeit stärker voneinander lernen können. Zum Abschluss fanden regionale Diskussionsrunden statt.

Werkzeuge und Wissen für die Schulpraxis

Traditionell bietet der WDA bei der didacta eine Fachtagung für die Deutschen Auslandsschulen an. Mehr als 70 Vorstände, Führungs- und Lehrkräfte der Schulen nahmen 2017 teil.

Medienbericht: Deutsche Auslandsschulen als Wegbereiter

Das Handelsblatt beleuchtet die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen - und benennt aktuelle Probleme bei Personal und Finanzierung. Der Bericht stellt die Perspektive von Wirtschaft und freien Schulträgern ins Zentrum.

Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik: Menschen bewegen – und binden

Die 140 Deutschen Auslandsschulen leisten im Rahmen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik weit mehr als Sprachvermittlung. „Die Schulen vermitteln, wofür Deutschland steht. Sie begeistern junge Menschen in aller Welt für unser Land – davon profitiert Deutschland enorm“, erklärt Detlef Ernst, Vorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA) anlässlich des Forums „Menschen bewegen“ in Berlin.

Mit Herzblut für die Deutschen Auslandsschulen

Seit Ende April führt Bernd Fabritius den Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik. Im Interview spricht er über seine politischen Ziele - und persönliche Erfahrungen als Auslandsschüler.

Deutsche Auslandsschulen fördern qualifizierte Zuwanderung

Rund 82.000 Schüler besuchen die Deutschen Auslandsschulen weltweit, drei Viertel von ihnen sind nicht deutsch. Die Deutschlandstiftung Integration und der Weltverband Deutscher Auslandsschulen wollen diese nach dem Abschluss gemeinsam nach Deutschland locken.

„Unser Ziel: ein Auslandsschulgesetz 2.0“

Im Gespräch betont WDA-Vorstandsvorsitzender Detlef Ernst, dass das Auslandsschulgesetz ein großer Erfolg für die Auslandsschulen ist. Zugleich fordert er, die Regelung weiterzuentwickeln: "Dafür sollten sich alle Akteure im Auslandsschulwesen gemeinsam einsetzen."

Auslandsschulen können bei Zuwanderung Vorbild und Vorreiter sein – eine nachhaltige Förderung vorausgesetzt

Anlässlich der aktuellen Richtungsdebatte zur Außenpolitik der neuen Bundesregierung weist der Weltverband Deutscher Auslandsschulen auf die zentrale Bedeutung der Auslandsschulen hin: Die Schulen sind Bildungsbotschafter im Ausland, ihre Abschlüsse ein internationales Markenzeichen. Zugleich ermöglichen sie der deutschen Wirtschaft globale Mobilität. Beim Thema Zuwanderung könnten die Deutschen Auslandsschulen aus Sicht des WDA künftig eine Vorreiterfunktion einnehmen.

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