Ehrenamtliches Engagement ermöglicht weltweit Bildung „made in Germany“

Weltweit gibt es 140 Deutsche Auslandsschulen. In mehr als 70 Ländern bieten sie Bildung "made in Germany" an. Die Basis dieser Erfolgsgeschichte ist das Engagement Tausender ehrenamtlicher Vorstände und Mitarbeiter. "Ohne das ehrenamtliche Engagement der freien Träger wäre das deutsche Auslandsschulwesen nicht denkbar", erklärt Detlef Ernst, Vorstandsvorsitzender des Weltverbands Deutscher Auslandsschulen (WDA), anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember.

Deutsche Auslandsschulen: Absolventen von Studiengebühren ausnehmen

Studiengebühren für Nicht-EU-Bürger treffen auch Absolventen der Deutschen Auslandsschulen. Dies steht den gemeinsamen Zielen von Bund und Ländern in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entgegen. Ein zentrales Ziel ist, den Studien-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Bund, Länder und freie Schulträger investieren gemeinsam in diese Ziele – Studiengebühren gefährden sie.

Goldnuggets, Schätze und Sorgenkinder

Zur WDA-Tagung 2017 kamen Anfang Juni Schulvertreter aus der ganzen Welt nach Berlin. Beim Symposium standen die WDA-Studie zur Fachkräftemigration, die Internationalisierung der Lehrerausbildung und die Förderung der Schulen im Mittelpunkt.

Aufbruch zur neuen Stufe der Verbandsarbeit

Die Mitgliederversammlung 2017 des WDA diskutierte in Berlin, wie der Verband weiterzuentwickeln ist. Beim Workshoptag tauschten sich die Mitglieder darüber aus, wie sie in ihrer Arbeit stärker voneinander lernen können. Zum Abschluss fanden regionale Diskussionsrunden statt.

Werkzeuge und Wissen für die Schulpraxis

Traditionell bietet der WDA bei der didacta eine Fachtagung für die Deutschen Auslandsschulen an. Mehr als 70 Vorstände, Führungs- und Lehrkräfte der Schulen nahmen 2017 teil.

Medienbericht: Deutsche Auslandsschulen als Wegbereiter

Das Handelsblatt beleuchtet die Bedeutung der Deutschen Auslandsschulen - und benennt aktuelle Probleme bei Personal und Finanzierung. Der Bericht stellt die Perspektive von Wirtschaft und freien Schulträgern ins Zentrum.

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