Debatte: Wie gelingt es den Deutschen Auslandsschulen, ihre Leistungen zu vermitteln?

Experten und Schulvertreter beziehen Stellung in der Untersuchung zum Public Value. Diskutieren Sie mit - Ihre Meinung zählt.

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Kommentar

Meinungen und Stimmen aus unserer Untersuchung


"Die Auslandsschulen leisten einen erheblichen Beitrag zur Mobilität, sind mehr als die allermeisten Inlandsschulen international ausgerichtet und erbringen oft überdurchschnittliche Leistungen im Bereich Integration."


"Unsere Absolventen, die aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen kommen und in Deutschland an den besten Universitäten studieren, sich in die deutsche Gesellschaft integrieren und dabei nicht zuletzt auch den Fachkräftemangel kompensieren, tragen dazu bei, das Ansehen der deutschen Auslandsschulen zu stärken. Es ist wichtig, diese jungen Menschen in Deutschland in öffentliche Diskussionen der Medien einzubinden und Beispiele von gelungener Integration hervorzuheben."


"Ansehen und Anerkennung gewinnen die Schulen durch qualitativ hochwertige Arbeit. Diese kann nur durch geeignetes Personal sichergestellt werden. Wichtig sind also Maßnahmen, die sich an junge Lehrerinnen und Lehrer richten, um sie möglichst frühzeitig über die Auslandsschulen zu informieren, zum Beispiel schon im Rahmen der zweiten Phase der Lehrerausbildung in den Studienseminaren."


"Wichtig ist, deutsche Firmen, die im Ausland tätig sind, auf die zukünftigen Mitarbeiter aufmerksam zu machen."


"Mehrsprachigkeit, Internationalität, bilingualer Unterricht, kultureller Austausch, Horizonterweiterung für die Schüler - das müssen die Schlüsselargumente für DAS sein. Es ist zu wenig, wenn das deutsche Schulsystem nur 1 zu 1 im Ausland stattfindet. Die Welt wird immer globaler. Darauf sollte der Besuch einer DAS die Schüler besser vorbereiten als eine Schule in Deutschland."


"Die größte Herausforderung liegt darin, die gesellschaftspolitische Rolle und das umfangreiche Werk der Deutschen Auslandsschulen in Bezug auf seinen Nutzen für die deutsche Gesellschaft aufzuzeigen. Dabei müsste besonders auf die Ausbildung einer deutschsprachigen akademischen Elite im Ausland hingewiesen werden, die zum großen Teil in Deutschland ihr Studium absolviert, um dann mit ihrer internationalen Ausrichtung die deutsche Wirtschaft zu bereichern. Ebenso wichtig ist die Rolle der Kulturbotschafter, die die Deutschen  Auslandsschulen übernehmen. Sie bilden eine Brücke zwischen Deutschland und dem Gastland und tragen zur Verbesserung der bilateralen Beziehung und zum besseren Verständnis füreinander bei."


"Es ist zu betonen, dass Deutsche Auslandsschulen einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung deutscher Unternehmen leisten. Und das in freier Trägerschaft, ohne dass der Steuerzahler übermäßig belastet wird. Höhere Anerkennung zumindest in der Wirtschaft bedingt allerdings, dass die freie Trägerschaft gepaart wird mit mehr unternehmerischen Freiheiten für die Auslandsschulen."


"Die besten Werbeträger sind (neben den Absolventen) die Lehrkräfte und Funktionsstelleninhaber der Auslandsschule. Rückkehrer aus dem Auslandsschuldienst sollten in qualifizierte Positionen einsetzen werden und nicht in Bewerbungsverfahren für innerdeutsche Funktionsstellen benachteiligt sein. Beförderung von ADLK sollte auch im Auslandsschuldienst möglich sein, um die weiteren Berufsmöglichkeiten nach Rückkehr in den innerdeutschen (Schul-)Dienst zu verbessern."


"Der deutsche Steuerzahler sollte überzeugt werden, dass die Investition in die deutschen Auslandsschulen letztendlich Rendite für die deutsche Wirtschaft bedeutet. Es sollte klargestellt werden, dass eine Deutsche Auslandsschule nicht nur Zuwendungsempfänger, sondern Botschafter für Deutschland ist."


"Es ist sehr schwierig in Kontakt mit der 'deutschen Gesellschaft' zu kommen, um eine Diskussion beginnen zu können. Die Deutschen Auslandsschulen interessieren keinen Menschen - bis er ins Ausland geht."


"Die größte Herausforderung liegt darin, die Deutsche Auslandsschule in die Gesellschaft des Sitzlandes zu integrieren und sie als eine positive Bereicherung für die lokale Gesellschaft darzustellen. Dabei gilt es Sympathien für Deutschland zu wecken und um Anerkennung für das deutsche Bildungskonzept zu werben."


"Es sollte erklärt werden, dass eine 'Deutsche Auslandsschule' nicht gleichzusetzen ist mit einer 'Schule exklusiv für Deutsche'."


"Noch mehr direkte Kontakte bilden: Schüleraustausch mit deutschen Schulen - in Gruppen oder in einzelnen Familien. Mehr Kooperation mit deutschen Universitäten ist notwendig. Werbung für ein Studium in Deutschland würde dazu führen, dass ausländische Studenten Deutschland als Studien- und Arbeitsplatz erleben."


"Eine deutliche Verbreitung des Nutzens der deutschen Auslandsschulen für den Standort Deutschland im Allgemeinen und für die Wirtschaft im Besonderen. Stichwort: Verständnis für andere Sichtweisen und Kulturen im Inland sowie Studienangebote an deutschen Universitäten und Bereitstellung qualifizierter Fachkräfte für den Arbeitsmarkt."


"Man muss deutlich machen, dass die Arbeit im Ausland auch in Deutschland einen Nutzen erzielt, z. B. durch die erfolgreiche Anwerbung von Fachkräften. Zudem muss deutlich werden, dass die Auslandsschulen Orte der Begegnung sind, die Absolventen wertvolle Erfahrungen in einer globalisierten Welt vermitteln."

Dossier: Public Value der Deutschen Auslandsschulen

 
 
 
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