31.03.2016

Einblicke in die Welt der Diplomatie

Klima, Terrorismus, Syrien: In London diskutierten Studenten und Schüler aus mehr als 50 Nationen über die politischen Herausforderungen unserer Zeit. Mit dabei: die Deutsche Schule Teneriffa.

Delegation der Deutschen Schule Teneriffa vor der Central Hall in London, wo die "Model United Nations"-Konferenz eröffnet wurde. (Foto: DS Tenerife)

Wie geht Diplomatie? Das konnten Studenten und Schüler aus mehr als 50 Nationen beim "International Model United Nations" Ende Februar in London ausprobieren. Mehr als 1.600 Delegierte vertraten bei der Veranstaltung am Imperial College ihre Universitäten und Schulen. Als eine der wenigen zugelassenen Schulen – die Konferenz richtet sich vor allem an Universitäten – durfte auch die Deutsche Schule Teneriffa teilnehmen.

Schüler tauschen sich mit Delegierten aus aller Welt aus

Schüler der Klassenstufen 11 und 12 vertraten die Deutsche Auslandsschule bei der dreitägigen Simulation der Arbeit der Vereinten Nationen. Von der aktuellen Bedrohung durch den internationalen Terrorismus über den Syrienkonflikt bis hin zu Fragen der Klimapolitik erörterten die Konferenzteilnehmer globale Herausforderungen und suchten gemeinsam nach Lösungen. "Dabei kamen unsere Schüler mithilfe der Konferenzsprache Englisch und Spanisch ganz selbstverständlich ins Gespräch mit anderen Schülerdelegationen aus aller Welt", berichtet Günter Zloch, Oberstufenkoordinator und Leiter des "Model UN"-Projekts an der DS Teneriffa.

Konferenz simuliert Arbeit der Vereinten Nationen

Beim "Model United Nations" können Schüler und Studenten in der Simulation andere Nationen vertreten. Die Delegierten der Deutschen Schule Teneriffa vertraten Pakistan, Israel, Mexiko, Guatemala, Guyana, Paraguay, Laos und Haiti. Bei der Konferenz waren sie in zwölf Komitees vertreten. Aber auch echte Diplomaten standen Rede und Antwort. Die Eröffnungsrede der Konferenz hielt der stellvertretende Generalsekretär der Vereinten Nationen Jan Eliasson. Generalsekretär Ban Ki-moon schickte ein Grußwort.

Anstoß für diplomatische Karrieren

An den vier Konferenztagen fand ein umfangreiches Begleitprogramm statt, mit Museumsbesuchen und Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons. "Ein Höhepunkt war die Einladung in der spanischen Botschaft und ein Gespräch mit dem Vize-Botschafter Spaniens", sagt Pädagoge Zloch. "Das hat den Schülern die reale Welt der internationalen Diplomatie eröffnet und vielleicht ja auch den Anstoß für die eine oder andere diplomatische Karriere gegeben."

 
 
 
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