12.06.2015

Die perfekte Mischung

Ein Schüler und ein Alumnus der Deutschen Schule Toulouse untersuchen, wie sich verschiedene Mischverfahren bei Kartenspielen auswirken. Jetzt stellten sie ihre gemeinsame Forschungsarbeit beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ 2015 vor.

Dem Zufall auf der Spur: Chaim Lukas Maier (r.) und Colin Maier (Foto: Stiftung Jugend forscht e.V.)

Die perfekte Mischung: Das war das Ziel von Chaim Lukas Maier (DS Toulouse; Klasse 11) und Colin Maier (ehemals DS Toulouse, jetzt Universität Hamburg) beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht“. Mit ihrer Forschungsarbeit zur Betrachtung verschiedener Mischverfahren von Kartenspielen im Fachbereich Mathematik/Informatik hatten sie sich bis in die letzte Runde des Wettbewerbs vorgearbeitet. Beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen bei der BASF stellten sie ihre Untersuchungsergebnisse der Bundesjury vor.

“Großartige Erfahrung“

Zuvor hatten sich die beiden Jungforscher beim Regionalwettbewerb Hamburg Bahrenfeld (Patenunternehmen: DESY) und beim Landeswettbewerb Hamburg (Patenunternehmen: AIRBUS) als Sieger durchgesetzt. Nun konnten sie sich fünf Tage lang mit rund 200 anderen Teilnehmern austauschen, der breiten Öffentlichkeit ihr Forschungsthema erläutern und sich den Fragen der Jury stellen. "Die Veranstaltung insgesamt und die Siegerehrung - mit Bundespräsident Gauck und Bundesbildungsministerin Wanka - war eine großartige Erfahrung für die beiden“, berichtet Sven Mérono, stellvertretender Schulleiter der DS Toulouse.

Hintergrund: Kartenspiele - das Mischen macht den Unterschied

Das Blatt auf der Hand ist vielversprechend, es fehlt nur noch ein Ass. Dann wird die letzte Karte aufgedeckt – und tatsächlich ist die Pokerpartie gewonnen. Bei Kartenspielen hängt vieles vom Zufall ab, was den Reiz der Sache schließlich ausmacht. Der Zufall jedoch ist nur gegeben, wenn die Karten vor jeder Runde möglichst gut durchmischt werden. Doch wie könnte eine perfekte Mischung aussehen? Dieser Frage widmeten sich Chaim Lukas und Colin Maier in ihrer Arbeit. Sie untersuchten zwei gängige Mischverfahren – das Stripping und das Riffeln – mithilfe ausgefeilter Computerprogramme. Das Resultat: Die besten Ergebnisse bringt nicht eine der Methoden alleine, sondern deren Kombination.

 
 
 
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